Mich interessiert ob es euch ähnlich geht.
Mit zunehmender MS habe ich natürlich :woozy_face: auch mit heftiger Erschöpfung zu tun.
Und ich bemerke eine Veränderung

Ich kenne seit Jahren, dass ich oft völlig überfordert bin nach längerer Belastung.
Aber inzwischen reicht es mir, wenn ich dann gut eine Stunde Ruhe habe, am besten schlafe, und dann bin ich eigentlich wieder okay.
Das ist seit einiger Zeit so, und ich finde das ganz gut. Denn ich bin nicht vollkommen aus dem Leben, sondern kann nach der o.g. Pause weitermachen.

Kennt ihr das?

Um das noch mal klarzustellen
Das war vor einem Jahr noch nicht so.
Deshalb interessiert es mich zu hören, wie es euch geht

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Mache ich auch so. Ich schlafe manchmal nicht gut und nutze die Mittagspause um die Batterien wieder aufzuladen. Bei mir ist die Ursache dann ganz klar Schlafmangel.

In anderen Kulturen ist ein “power nap” vollkommem normal. In Deutschland wird Schlafen negativ beurteilt. Das ist sehr dumm.

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Wo hast du denn dieses Klischee her?

Das ist kein Klischee. Schlag das unter dem Begriff: ,Schlafkultur im Westen und historische Bedeutung" nach.

Können wir bitte bei Erfahrungsberichten bleiben?
Danke

Ich habe lange geglaubt dass Schlafen = Faulheit bedeutet. Ich war stolz, wenn ich mit 4 Stunden Schlaf noch ein ganzen Tag durchgekloppt habe. In unserer Kultur ist frueh aufstehen und viel Arbeiten sehr hoch angesehen. Heute weiss ich, dass Schlafen Medizin ist.

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Eine Erkenntnis aus dem 19.Jhdt zu Beginn der Industrialisierung (mit deinem Suchbegriff gefunden)

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Ja. Ist so.

Früher konnte ich…
Egal
Heute ist anders

Und für mich ist es neu, dass eine Stunde Ruhe die Karten neu verteilt.
Darum geht es hier.

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Bla bla bla
An dieser Stelle unpassend

Ich schlafe jeden Tag am Nachmittag zwei Stunden. Die brauch ich.

Das hat sich positiv verändert. Es gab Zeiten, wo ich mich nach dem Frühstück wieder hinlegen musste und dann am Nachmittag auch nochmal

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Ja, das kenne ich. Rückblickend war die Erschöpfung mein erstes Symptom.
Manchmal reicht es mir für ein paar Minuten die Augen zu schließen und die Welt um mich herum auszuschalten.
Seit ca. 2Jahren reicht das nicht mehr aus. Oder anders gesagt, sobald ich die Augen schließe und zur Ruhe komme, schlafe ich tief und fest ein.
Am Anfang haben 20 min gereicht und ich bin wieder wach geworden.
Der benötigte Schlaf ( abschalten) wurde mehr, und nun bin ich bei einer Stunde.
Wenn ich sehr belastet bin, kann ich morgens schon eine Schlafpause machen, spätestens gegen mittag gehen bei mir die Lampen aus.
Und abends bin ich trotzdem so erschöpft, das ich ohne Probleme einschlafe…

Der Alltag ist mit der MS für mich eine echte Herausforderung.
:muscle:t2:
Pausen helfen, sind wichtig und notwendig.

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Und wie ich das kenne, manchmal brauche ich nach fasl allem ein “Nickerchen”. Wenn ich das ignoriere, kann ich schon mal 2 Stunden in tiefen Schlaf fallen :grimacing:

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Tagsüber kann ich eigentlich nicht schlafen, aber ich brauche viele Pausen.
Manchmal ist der Akku so leer, dass ich meine Position nicht verändern kann auch wenn ich unbequem sitze.

Meistens reicht es aber eine Stunde sitzen, dann was machen, wieder eine Stunde sitzen, dann was machen…

Nachts schlaf ich aber super und brauche 9-10 Stunden Schlaf, um tagsüber klar zu kommen :+1:

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Für den nächsten Tag was zu planen, macht bei mir nicht viel Sinn. Ich muss immer schaun, was grade geht! Ich bin immer wieder auf der Couch und schlafe im Sitzen, tief und fest, zwischendurch nach Bedarf. Duschen kann dann schon sehr anstrengend für mich sein. Wenns mir zu warm ist, geht nicht viel!
Plane, morgens im Bett, was ich über den Tag verteilt machen möchte. Das abzuarbeiten funktioniert aber leider nicht immer. Wenn dann ein Tag “arbeitsreich” war, brauch ich meistens am nächsten Tag “frei”!
Grüße

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Bei mir ist die Erholungszeit nach Belastung nun schon lange abhängig von der Intensität der vorangegangenen Belastung. Ich habe keine festen Erholungszeiten. Mal ist es mehr, mal weniger. Eine Mittagspause mache ich aber schon lange und brauche sie auch.

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß ich irgendwann doch noch mal ein bisschen fitter werde und insgesamt kürzere Erholungszeiten brauche.

Paule, hast du eine Idee, was der Grund für die von dir beobachtete Verbesserung sein könnte? Gesteigerte Fitness? Ein NEM, was dir Kräfte verleiht? :wink: (Scherz) Oder etwas anderes?

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Ich habe keine Idee, was der Grund dafür ist.
Ich kenne das eigentlich nur so, dass ich nach Belastung (lange Autofahrt, in der Reha früh aufstehen, Action ohne Pause) durchaus ein Wochenende durchschlafen benötige.
Aber seit ein paar Wochen reicht mir eine gute Stunde Schlaf.
Ich konnte sonst auch nie tagsüber schlafen, inzwischen falle ich quasi um, bin dann aber wieder völlig hergestellt 🫪
Erstaunlich. Ich habe nichts verändert und frage ja deshalb hier, ob es bei euch vielleicht auch so ist. Und es eine Erklärung dafür gibt.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt :+1:t3:

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In krassen Stresssituationen, die evtl. Auch mal 3 oder 4 Tage dauern, funktioniere ich einigermaßen, aber die Quittung kommt Tage danach und es geht mir dann richtig schlecht.
Manchmal bin ich dann so müde, dass ich nicht mehr schlafen kann, weil das ganze System komplett überreizt ist. Kennt ihr das auch?

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Bei mir ist es so, dass ich täglich immer wieder eine Pause einlegen muss.

Egal ob ich im Haushalt was mache, mich länger unterhalte oder… Mit den anschließenden Pausen geht’s wieder einigermaßen. Ich muss nicht schlafen. Ausruhen und Stille ist wichtig.

Meine Physio sagt, dass vieles den Körper enorme Kraft kostet und er deshalb oft Ruhepausen braucht. Das macht für mich Sinn.

Sie hat vor Jahren auch zum Treppenlift geraten, weil es den Körper unheimlich viel Energie raubt sich Treppen hochzuquälen.
Inzwischen würde ich eh nicht mehr ohne meinen Treppenlift Heinz schaffen.

Also Pausen sind Pflichtprogramm

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Bei mir hat sich die Regenerationsfähigkeit leider nicht verbessert. Wie gesagt weitgehend unverändert seit vielen Jahren und abhängig von der vorausgehenden Belastung.

Die naheliegendste Erklärung wäre, daß sich bei dir aus irgendwelchen Gründen sowohl die Belastbarkeit als auch die Regenerationsfähigkeit verbessert haben :thinking: Könnte das sein?

Genau so ist es bei mir auch. Zwischendurch immer wieder kleine oder auch größere Pausen, um wieder aufzuladen.

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Ja! Ganz offensichtlich aber ohne erkennbaren Anlass
Ich muss gestehen, ich habe Ocrevus in Verdacht.
Meine kognitiven Fähigkeiten sind auch wieder völlig normal seit ich damit angefangen habe

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