Klasse, das ist doch schön, wenn man nur diese Änderung hat und es für dich so viel besser wird! 
Das ist wirklich rätselhaft… 
Ocrevus? Vielleicht… Bei mir hat damals der Vorgänger Rituximab keine spürbare Leistungssteigerung gebracht. Aber bei dir könnte es anders sein…
Oder ist es vielleicht “multifaktoriell” zu erklären? Könnte ein (weiterer?) Einflussfaktor das Ende des außergewöhnlich warmen Hitzesommers und die nun erfrischenderen und “leistungssteigernden” Temperaturen sein? 
Das natürlich schon.
Aber kühler war es ja auch vorher schon mal.
Ja, alleine das Ende der heißen Temperaturen kann es nicht sein…
Es bleibt weiterhin ein Rätsel…
Und für dich eine verbesserte Lebensqualität und die Freude darüber 
Wenn jetzt noch die Gehfähigkeit zurückkommt, bin ich geheilt 
Haleluja ! 
Hallo zusammen,
ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin, eure Nachrichten hier zu lesen. Es tut wirklich gut zu lesen, dass es anderen genauso geht und ich mit dem, was ich gerade erlebe, nicht alleine bin. Natürlich weiß ich, dass Fatigue und diese extreme Erschöpfung bei MS vorkommen können, aber wenn man selbst plötzlich damit zu kämpfen hat, fühlt man sich trotzdem irgendwie allein damit.
Mein letzter Schub ist jetzt ungefähr drei Monate her und seitdem kämpfe ich zum ersten Mal mit dieser starken Erschöpfung bzw. Fatigue. Ich kenne das von mir überhaupt nicht und es macht mich ehrlich gesagt ziemlich fertig.
Sobald ich ein bisschen mehr mache oder mich länger konzentriere, merke ich, wie schnell meine Energie weg ist. Wir sind momentan mitten in den Vorbereitungen für unseren Umzug und ich habe deshalb zwei Tage etwas mehr gemacht als sonst. Danach war ich so erschöpft, dass ich jetzt schon seit vier Tagen wieder in einer richtigen Erholungsphase bin.
Morgens geht es mir oft überhaupt nicht gut und nachmittags muss ich mich teilweise erst einmal für eine Stunde hinlegen, die Augen schließen und einfach zur Ruhe kommen. Das Komische ist aber: Ich schlafe dabei gar nicht ein. Ich merke einfach, dass mein Körper völlig erschöpft ist, aber ich trotzdem nicht schlafen kann.
Abends schlafe ich dagegen meistens relativ schnell ein. Dafür wache ich nachts immer wieder auf und mein Schlaf ist dadurch nicht wirklich erholsam.
Ich finde es so schwer, weil ich das Gefühl habe, dass sich mein Körper seit dem letzten Schub verändert hat und ich plötzlich nicht mehr so belastbar bin wie vorher. Der Alltag, den ich früher einfach bewältigt habe, kostet mich jetzt so viel Kraft.
Umso mehr tut es gut, eure Erfahrungen zu lesen. Nicht, weil ich es irgendjemandem wünsche – im Gegenteil, es tut mir wirklich leid, dass so viele von euch ebenfalls darunter leiden. Aber es gibt mir ein Stück weit das Gefühl, verstanden zu werden und mit diesen Erfahrungen nicht alleine zu sein.
Und ich merke auch, wie sehr diese fehlende Belastbarkeit auf die Psyche geht. Es ist einfach schwer zu akzeptieren, dass der eigene Körper plötzlich Grenzen setzt, die vorher nicht da waren.
Deshalb würde mich auch interessieren: Kennt ihr das, dass ihr euch tagsüber hinlegt und eigentlich völlig erschöpft seid, aber trotzdem nicht schlafen könnt? Und wacht ihr nachts auch häufiger auf? Vor allem würde mich interessieren, wie ihr damit psychisch umgeht. Was hilft euch, wenn ihr merkt, dass euch diese Situation und die fehlende Belastbarkeit mental immer mehr zusetzen?
Das kenne ich nur zu gut, für die Nächte nehme ich Mirtazapin, damit schlafe ich bis zu 8 Stunden durch. Aber wirklich erholsam ist auch das nicht, der Körper hat einfach andere Grenzen.
Jep, hab ich ständig. Seit Jahren, aber seit dem letzten Schub extrem und gerade auch wieder. Nur mit geschlossenen Augen liegen können aber hellwach sein.
Hab noch nix gefunden, was hilft außer ausharren und wieder auf bessere Stunden/Tage warten
Wobei wir beim Thema sind: Heute erst gegen halb 4 eingeschlafen und dann wieder aufgewacht. Ich habe am Oberkoerper gezuckt und Blitze gesehen.
Bei geschlossenen Augen habe ich Bilder gesehen u.a. Zahlen. Ich bin heute komplett im Eimer, bin zittrig und fuehle mich fiebrig. Krank bin ich nicht. Uff, dass war heute Nacht richtig Kirmes.
Dann bleibt einem wohl wirklich nur, es anzunehmen und auf bessere Tage zu hoffen.
Genau so. Die Rache des Körpers für die maßlose Selbstüberschätzung - früher war das schließlich auch kein Problem….Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung…
Hallo Selbsterkenntnis wo bist Du ???