Hey, genau habe auch gelesen, dass das Rituximab quasi ähnlich ist, wie du beschrieben hast. Genau, ich stimme dir bei allem voll zu. Du hast das sehr schön erklärt, also dass man sich dadurch vielleicht eher quasi ausruht und alles.
Ich habe außerdem von einigen halt mitbekommen, dass Ocrevus sehr gut bei Menschen, mit geh Problemen ansetzt und alles.
Genau, also ich wurde einmal darüber leider nicht aufgeklärt und habe nach der Corona Impfung einen Schub bekommen und habe direkt den Arzt gewechselt. Ich habe dann vor der zweiten Corona Impfung eine Aufklärung bekommen und hab mich damals für die Impfung entschieden, aber danach nie wieder. Ich muss sagen nach der Impfung ist aber Nix passiert. Jetzt wurde ich vor Ocrevus gegen pneumokokken, oder wie das heißt😂 geimpft und habe leider einen Schub dadurch bekommen, wo aber meine Ärztin meinte, dass das leider sein musste… Ich würde mich aber tatsächlich nie wieder freiwillig impfen wollen, dass war hoffentlich das letzte mal, da man durch eine Impfung einen Schub bekommen kann (was aber nicht sein muss).
Frohes Fest❣️

Hey ja, ich gebe dir vollkommen recht, habe von meinem Physiotherapeuten auch damals kleine „Hausaufgaben“ bekommen.
Ich muss dazu sagen, dass die „Laune“ auch ein sehr wichtiger Faktor ist, oder was sagt ihr so ?

Hallo,
erstmal kann bisher kein DMT bei MS irgendwas verbessern, sondern lediglich den Status Quo erhalten. Manchmal, wenn du Glück hast und etwas Ruhe ins Geschehen kommt, kann der Körper etwas regenerieren.
Dass es bei dir gleich auf die Beine geht ist natürlich sehr doof. Ich hoffe, dass Ocrevus Ruhe reinbringt in das Geschehen.

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Hey,
hoffe ich auch und ich erwarte wirklich nichts großes, außer das es stoppt und ich etwas wieder normal laufen kann, wie vorher und danke :heavy_heart_exclamation:

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Freilich kann man auch was alleine zuhause machen, das stell ich nicht in Abrede.
Ich bekomm auch Hausaufgaben.

Aber bei allem Körpergefühl, das sogar ich als Mann hab :wink:, erleb ich die kompetente Begleitung durch die/den Physio als großen Gewinn.

Es gibt nicht nur schwarz und weiß

Oh Scheibenkleister, dann hat es dich zweimal mit einer Impfung erwischt. Ich höre solche Geschichten leider immer wieder, und das bestätigt mich in meinen Vorbehalten gegenüber Impfungen.

Sicher führt nicht jede Impfung zu einem Schub. Aber das Risiko steigt an. Prof. Dr. Eva Maida formuliert es in ihrem altgedienten MS-Ratgeber so:

“Alle genannten schubfördernden Einflüsse (Infekte, Impfungen, Operationen, Zahnextraktionen, starke (blutende) Verletzungen, Entbindung, lang anhaltender Stress, immunstimulierende Medikamente) müssen nicht zu einem Schub führen, es steigt nur die Wahrscheinlichkeit für einen Schub.”

Und an anderer Stelle nochmal: “Es gibt schubbereite Phasen und dann jeweils “Tropfen”, die das Fass zum Überlaufen bringen können wie zum Beispiel Anregung des Abwehrsystems durch Impfung, Erkältung etc.”

Prof. Dr. Eva Maida, Ratgeber Multiple Sklerose, Ausgabe 2002.

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Ja, ich gebe dir Recht bezüglich der “Laune”, Stimmung oder wie man es nennen mag. Wenn man die Übungen in positiver Stimmung und mit Freude macht, wird der Erfolg besser sein.

Davon bin ich überzeugt, und der Forschungszweig der “Psychoneuroimmunologie”, der sich mit den Zusammenhängen zwischen Psyche, Immunsystem und Nervensystem befasst, dürfte uns Recht geben. Depressive Verstimmungen sind nicht immer zu vermeiden und in bestimmten Situationen nachvollziehbar, wirken sich auf Heilungsprozesse aber eher ungünstig auf.

Akzeptanz ist besser. Also versuchen, Frieden mit dem Mist zu schließen, den man nun an der Backe hat. Und in möglichst positiver Stimmung das mögliche zu tun, damit es einem wieder besser geht.

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Ja ja schon gut … :wink:

Nicht selten liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte…

Ohne die Impfdiskussion wieder loszutreten, aber der Hinweis muss doch sein, wenn hier medzinische Ratschläge gegeben werden: Der Ratgeber, auf den du dich beziehst ist nun 21-22 Jahre alt . Es gibt inzwischen viele Studien, die gezeigt haben dass es kein erhöhtes Schubrisiko gibt. Im Gegenmteil, nach FSME-Impfung z. B. sogar niedriger.
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_Grunderkrankungen/FAQ04.html

Da Impfungen zu Modulationen im Immunsystem führen, ist es theoretisch denkbar, dass Impfungen einen Schub einer MS oder einer anderen demyelisierenden Erkrankung auslösen könnten. In systematischen Studien und Übersichtsarbeiten konnten aber weder Zusammenhänge zwischen Impfungen (z. B. gegen Hepatitis B, Influenza, Tetanus) und einer Erkrankung an MS noch mit einer Schubauslösung bei bereits diagnostizierter MS beobachtet werden

Das soll nicht komplett ausschließen, dass eine Impfung mal einen Schub auslösen kann. Wenn du Ocrevus bekommen sollst, wirst du aber vermutlich eher eine aktive MS haben, sodass der Schub ebenso ohne Impfung zur selben Zeit hätte auftreten können. Dass etwas zeitlich beieinander liegt, heißt nicht dass es auch ursächlich zusammenhängt.

Zur deiner Frage: Wenn du eine anhaltende Verschlechterung bemerkst solltest du mal mit deiner/m Neurologen sprechen.

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@myelino

Du kannst auch nicht einfach mal was stehen lassen :roll_eyes:

Kaum fällt das Wort Impfung, kommt fünf Minuten später ein Beitrag von @myelino :roll_eyes:

Ich fange nun keine Impfdiskussion an. Und deine Ratschläge für mich kannst du gerne stecken lassen.

Ich habe meine Meinung.
Und jeder andere bilde sich ebenso seine eigene Meinung.

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Ich weise nur darauf hin, dass der Ratgeber nicht den Stand der Forschung wiedergibt. Das hat mit Meinung nichts zu tun. Das Impfthema so in den Vordergrund gerückt hast du hier; dann musst du in einem Forum auch damit rechnen dass jemand darauf antwortet. Wenn du persönlich Vorbehalte gegen Impfungen hast hab ich damit kein Problem.
Aber auch von mir genug davon, es muss nicht jeder Thread in einer Diskussion dazu enden.

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Diese Impfung wurde mir diese Woche angeraten, vor meiner Behandlung mit Kesimpta. Werd ich aber nicht machen lassen (bin halt ein Lebensmüder, daher auch nicht gegen Corona geimpft :wink:). Offiziell “keine Evidenz” für Schübe durch Impfungen. Das ist genauso glaubwürdig und logisch wie so ziemlich alles andere auch, was von STIKO oder den Blindgänger-Behörden RKI und PEI kommt. Manche Studien sind einfach schlecht gemacht, aber das ist ja nichts Neues.

Stiwa: “Die Pneumokkoken-Impfung ist voraus­sicht­lich sinn­voll. Der Nutzen für Risikopatienten, etwa Immun­geschwächte, sollte noch besser belegt werden. Doch hat diese Gruppe ein erhöhtes Gesund­heits­risiko – das spricht für die Impfung.”

Ärzteblatt: “Für immunsupprimierte Patienten ist die Effektivität von PSV23 selbst im Hinblick auf die Vermeidung von IPD umstritten, Studien an HIV-positiven Patienten mit besonders hohem Risiko für IPD zeigten gar einen negativen Effekt von PSV23 (10).”

Persönliche Meinung: Kann man machen, muss man aber nicht.

Dass du gleich von Anfang an Probleme mit dem Laufen hast, ist schade. Gut, dass nun früh mit hocheffektiven Medikamenten gearbeitet wird. Viel Erfolg mit Ocrevus und ebenfalls frohe Weihnachten. :+1:

PS: Anti-CD20-Antikörper wie Ocrevus oder Kesimpta sollen bereits nach ein bis zwei Monaten voll wirken, dann sind alle bis nahezu alle B-Zellen im Blut depletiert. Andere MS-Medikamente brauchen bis zu 6 Monate für volle Wirkung.

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Offiziell sind Totimpfstoffe absolut okay. Für Immunsupprimierte ein Muss. Ja, es muss ja einen nicht erwischen, aber wenn es dann einen erwischt…
Ansonsten sollte man bei MS nicht so sehr auf die Studien achten, sondern auf sein persönliches Wohlbefinden!
Das ist mir, 3 Monate nach der Diagnose und der angefangenen Therapie mit Interferonen klar geworden. Weil jeder Mensch ist ein Unikat sozusagen.

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Pbeumokokken sind doch ein Totimpfstoff, also keine attenuierten Viren oder so. Vor Immunsuppression schon sinnvoll…wieso willst du die Impfung nicht machen? Aus Angst vor einem Schub?

Interessanterweise hat mich vor Beginn meiner damaligen Rituximab-Behandlung niemand nach irgendwelchen Impfungen gefragt. Und keine Impfung war Voraussetzung für den Behandlungsbeginn, weder Pneumokokken noch Gürtelrose noch sonst irgendwas. Impfungen waren überhaupt kein Thema.

Und so habe ich (auch lebensmüde :wink:) ungeimpft mit Rituximab begonnen. Das war in meiner Rituximab-Zeit kein Problem. Hatte keine Probleme mit Infektionskrankheiten. Ausnahme: eine erhöhte Anfälligkeit für Influenza. Eine erhöhte Anfälligkeit für Influenza scheint eine typische “Nebenwirkung” von Rituximab zu sein, die auch im Beipackzettel gelistet ist.

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Mich hat vor Ocrevus zwar die Ärztin nach meinem Impfstatus gefragt, ich habe aber nur die Standard Impfungen und das war so ausreichend für sie. Habe keine Pneumokokken, Gürtelrose oder Grippe Impfung.

Nachdem bei mir in direktem zeitlichen Zusammenhang zu Impfungen schon zwei mal Schübe entstanden sind, die beide zu bleibenden Behinderungen geführt haben, bin ich auch ganz froh darüber, dass man mich nicht zu weiteren Impfungen gedrängt hat.

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Ich befürchte, dass Schübe oder neue Entzündungsreaktionen im ZNS durch ein durch Tot- oder mRNA-impfstoffe angestoßenes MS-Immunsystem durchaus möglich sind. Besonders, wenn man gleich eine ganze Reihe diverser Impfungen auf einmal macht. Hab schon zu oft Derartiges von anderen MSlern gehört, nicht nur in diesem Thread. RKI und PEI kann ich seit 2020 nicht mehr ernstnehmen. Was von denen kommt, hat für mich überhaupt keinen Wert mehr. Ich mach ausschließlich womit ich mich selbst wohlfühle und hab keine Angst vor Infektionen. Falls ich mir irgendwas einfange, das mich umbringt, hab ich eben Pech gehabt. Kann mit und ohne Impfungen passieren, jeden Tag. So ist das Leben.

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Das sagt sich leicht, solange man sich Nichts einfängt und dann irgendwo im Krankenhaus liegt :slight_smile:
Aber ich wünsche dir natürlich, dass dein Plan aufgeht. Ich habe MS schon paar Jahre gehabt unwissend, vor meiner Diagnose und hatte da aber keinen Zusammenhang festgestellt, dass ich da was hatte, im Sinne von Schub/Verschlechterung in Bezug auf stattgefundene Impfungen. Mein letzter Schub kam jedoch nach einer Erkältung. Schübe können ja ohne Ankündigung und Ursache kommen. Niemand weiß bisher, was die MS in jedem einzelnen Menschen anrichten kann, wie es verläuft und wie schnell es schlimm wird.
Aber eine Immunsuppression ist doch auch nicht ohne. Es werden doch nicht umsonst die ganzen Impfungen angeraten.
Ich habe mein Kind z.B. gegen alles geimpft (nach PEI Richtlinien) und vertraue denen. Da profitieren dann natürlich die ganzen Leute, die keine Immunität haben.

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Sowohl eine Impfung, als auch eine Infektion lösen im Körper eine Entzündungskaskade aus und dies wiederum kann aber muss nicht Schübe triggern.

Genauso gibts MS´ler, die von Fieber, Stress, Schlaflosigkeit, etz. Schübe bekommen und andere nicht. Muss wohl jeder für sich herausfinden.

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Ja, das ist mir durchaus klar, dass z. B. Grippe oder Corona Schübe auslösen können. Echt blöd. Gäb’s einen Totimpfstoff, der steril gegen Grippe und Corona immunisiert (steril = schützt effektiv vor Infektion, idealerweise lebenslang), würde ich mich sofort impfen lassen. Dann hätte ich nur einmal ein mögliches Schub- oder Entzündungsrisiko und danach durch Grippe oder Corona nie mehr. Da müsste ich nicht lange überlegen.

So muss halt jeder für sich entscheiden, womit er sich am wohlsten fühlt. Ich glaube, ein pauschales Richtig oder Falsch für jeden gibt’s da nicht. Daher hab ich auch die Streiterei und Spaltung wegen der Coronaimpfung 2021 und 2022 nie verstanden und werd ich auch nie verstehen. Gott sei Dank ist das vorbei und hier im Forum gehen die Leute bei unterschiedlichen Meinungen erfreulich sachlich miteinander um, zumindest im Großen und Ganzen. Ganz ohne Mods und Admins, wie’s ausschaut, das ist schon beachtlich. :slightly_smiling_face: :wink:

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