Es funktioniert auch hier nicht, die Bevölkerung bekommt die Reste hiingeworfen, an dieser Marktwirtschaft ist schon seit über 40 Jahren nichts mehr “sozial”.

Die Größen machen sich die Taschen voll, und wenn mal ein Krümel runterfällt, dürfen wir uns alle freuen?

50% der Gesellschaft besitzen etwas mehr als 2% des Kapitals…

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Ja, das kann man so sehen. Ich bin zufrieden mit einem Einkommen und Vermögen. Ich bin auch dankbar, dass ich nichts für meine Schulausbildung und mein Studium zahlen musste. Das ist nicht selbstverständlich.

Bild als Quelle :confounded:

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Siehst Du, und genau das ist in meinen Augen das Problem…

“Mir geht’s ja relativ gut, warum sollte ich solidarisch etwas für die ändern, denen es schlechter geht.”

Frei nach dem Motto: “Wenn jeder an sich denkt, ist an Alle gedacht”

Aber egal, hat wahrscheinlich eh keinen Sinn, zu versuchen Dir das zu erklären…

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Um etwas zu ändern, bräuchte ich erst einmal eine Vorstellung davon was mein Ziel ist. Ich sehe gerade keine Alternative zu dem was wir haben. Das Modell ist nicht perfekt, aber durchaus gut. Es gibt immer Menschen, denen es schlechter geht. Aber die werden durch unser Sozialsystem aufgefangen, niemand muss in Deutschland hungern.

Der einzige Hebel, den ich sehe ist eine Anpassung des Steuersystems. Also bei Freibeträge, weniger Steuern auf Zusatzeinkünfte und weniger Bürokratie für Firmengründer.

Und wo habe ich geschrieben, dass ich nur an mich selbst denke? Ich zahle doch Steuern und das nicht zu knapp. Und das tue ich gerne. Das ist doch genau die Solidarität, von der du immer sprichst.

Es ist ja nicht so, dass ich zu Hause wie Dagobert Duck meine Geldscheine zähle und von der Weltherrschaft träume. Ich teile gerne und unterstütze auch finanziell. Ich spende auch regelmässig an eine Organisation vor Ort, die ähnlich wie die Tafel ist. Ich bin nicht reich aber mir ist Geld sehr wichtig. Eine Regel beim Vermögensaufbau ist übrigens, dass ein Posten Spenden sind.

Wie gesagt es hat keinen Sinn… ich habe auch nie behauptet, dass Du nur an Dich denkst, aber zuerst an Dich, das ist ja soweit auch legitim, so lange andere nicht dadurch aus der Rechnung rausfallen.

Aber zu sagen “wieso, Kapitalismus in Deutschland funktioniert doch, und ich kann mich nicht beschweren” lässt halt schon darauf schließen, dass Du keinen Grund für die Herbeiführung einer Veränderung siehst, weil Dir geht’s ja relativ gut. Zumindest würde ich Deine Aussagen so interpretieren.

Und nicht nur beim Vermögensaufbau. Im christlichen sowie im islamischen Glauben gibt es die Abgabe an die Armen.

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Das siehst du richtig. Es gibt sicherlich Verbesserungspotential hier und da, aber das System würde ich nicht ändern wollen. Auf gar keinen Fall.

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Wenn man dieses kapitalistische System nicht anrühren möchte, würde ja nur eine Reichensteuer, Erbschaftssteuer ab 2 Millionen Wert, und härtere Unternehmensbesteuerung bzw. eine gesetzliche Vorgabe, zu wieviel % des erwirtschafteten Wertes man mindestens entlohnt werden muss.

Dann wär da aber kein Spielraum mehr für Unternehmen, ihren Aktionären Dividenden Auszuzahlen.

Das Geld ist ja nie Weg, es bekommt nur nicht der, der seine Arbeitskraft geopfert hat. Oder besser gesagt der bekommt den geringsten Teil, hat aber die meiste Arbeit… Gerechtigkeit geht anders in meinen Augen.

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Endlich mal eine Erbschaftssteuer ohne Schlupflöcher für Großerbschaften einführen

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Das ist traurig, wenn du Arbeit als Last empfindest. Mir macht das Arbeiten sehr viel Spass und sehe das nicht als Opfergabe. Ich kenne auch niemanden, der so empfindet. Wer so denkt, sollte vielleicht über einen Jobwechsel nachdenken.

Ich sehe eine Reichensteuer skeptisch. Reiche werden schon besteuert und wenn noch mehr draufgehauen wird, werden Privatpersonen und auch Unternehmen ins Ausland abwandern. Damit ist niemanden geholfen. Steuern sollten runter, damit wieder mehr investiert wird und das Unternehmen wieder zurueck nach Deutschland/EU kommen. Die Arbeitskosten sind horrende.

Die Linksextremisten wollen ja gerne die Milliardäre erschießen und Gutverdiener wollen sie noch mehr abziehen obwohl sie ohnehin schon über 50% Steuern bezahlen
Gutverdiener ist jeder der über 5000 € brutto verdient.

Aus diesen Linksextremisten spricht der Neid und der Hass auf fleißige Menschen.

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Was hast du nur mit deinen Extremisten? Hast du keine anderen Themen, über die du dich austauschen willst?

Ich bin für eine ganz klare Kante Sozialleistungen nein nur noch für echt Bedürftige. Wer arbeiten kann muss arbeiten.

Das mögen die Linksextremisten nicht. Sie mögen es nicht wie der Teufel das Weihwasser :joy::joy:

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Gehörst du dazu? Zu den Besserverdiener und fleißigen? :stuck_out_tongue_winking_eye:

Welche Linksextremisten meinst du, die SPD?
Der Spitzensteuersatz in Deutschland liegt bei 42% ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 68.481€, die SPD möchte ihn anheben auf 45%.
Darüber gibt es noch die Reichensteuer von 45% ab einer Grenze von 278.000€ für den Teil, der darüber liegt. Die möchte die SPD auf 49% anheben.

Höhere Steuern für Reiche – Wer will was in der Regierung? | BR24 Höhere Steuern für Reiche – Wer will was in der Regierung? | BR24

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Bitte die Freibeträge, Werbungskosten, Stiftungsrecht, Sonderregelungen für Investitionen und Abschreibungen, etc. nicht vergessen. Die machen einen erheblichen Anteil von tatsächlicher Steuerminderung aus.

Nur das kann ein Durchschnittsverdiener selten nutzen, höchstens wenn er dadurch seine Erbe schützt.

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Keine Ahnung,
davon aber ganz viel!

Der aktuelle Spitzensteuersatz beträgt aktuell 42 %

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