Sportklettern

Für das Sportklettern wird ein Partner zum Sichern benötigt, häufig findet in der Gruppe statt und hat dadurch auch auf der sozialen Ebene positive Effekte.

Im Kontakt mit anderen werden manche Auswirkungen der Krankheit relativiert und der Umgang mit Einschränkungen wird leichter. Auch der Kletterpartner, der die Sicherung des Kletterers an der Wand übernimmt, profitiert. Wer als MS-Kranker diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt, wird körperlich und kognitiv gefordert. Er muss zum Beispiel lange stehen, sein Körpergewicht zur Sicherung einsetzen und auf die Signale des Kletterers zügig reagieren können.

Klettern beflügelt!

Das Klettern wird von Therapeuten und Menschen mit MS sehr positiv bewertet. Eine Reihe von MS-Erkrankten findet nach kurzer Zeit so viel Spaß am Klettern, dass sie regelmäßig dabei sind. Beim Sportklettern schließen sich manche sogar zu Klettergruppen zusammen. So kann Klettern nicht nur die Symptomatik der MS verbessern, sondern auch soziale Kontakte fördern und somit die Lebensqualität verbessern.

Letzte Änderung: 29.04.2020