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Meine ersten Tage mit der Diagnose MS

09.04.2010, 12:33, Kommentare (9)

Hallo Ihr lieben!

Erst einmal wollte ich mich vorstellen, ich heiße Vanessa bin 29 Jahre jung und komme aus dem Ruhpott genauer gesagt aus Essen.

Meine Diagnose MS bekam ich am 10.03.2010 im Uniklinikum Essen.

Wie alles anfing!

Ich sollte eigendlich am 01.03.2010 an meinem Auge operiert werden, bin seid dem ich 16 bin auf dem linken Auge blind. Es war ein gutartiger Tumor auf dem Sehnerv, der durch eine OP entfernt wurde (Tumor und Sehnerv). Da durch die OP die Muskeln sehr ausgeleihert waren wollte ich nun mein Auge etwas richten lassen.

Nun ja leider kamen mir aber meine Füße in die Quwäre.
Genau eine Woche vor dem besagten Termin fingen meine Füße an zu Kribbeln und Taub zu werden. Hm ich dachte erst ok sie sind eingeschalfen, aber am Mittwoch bekam ich dann doch Muffesausen und bin am Donnerstag zu meiner Hausärztin gegangen. Sie sagte dierek, ne vanessa also das muss vor der OP am Montag erst einmal Neurologiesch kontrolliert werden. Am Freitag hatte ich den Termin im KH zur Narkose- und OPbesprechung. Die haben mich dann auch gleich zur Neuro runter geschickt.

Am Montag hieß es dann nicht OP sondern Aufnahme auf der Neurologischen Station.
Dort wurde mir dann erst mal But abgenommen. Am Dienstag war dann nix. Mittwochs wurde ein MRT von der unteren Wirbelsäule gemacht. Am Donnerstag bekam ich dann diese tolle Lumbalpunktion -war nicht so toll, da ich fürchterliche Angst vor Spritzen habe. Bekam dann 5 Tage lange die Stoßtherapie mit Kortison 1000 Einheiten. Am Montag wurde dann nochmal ein MRT von der oberen Wirbelsäule gemacht und am Dienstag vom Schädel.

Naja und dann am Mittwoch kam die Ärztin zu mir und sagte mir wie ein Trampeltier: Ja ist MS nö. Ich weiß ist jetzt ziemlich viel für sie, ich komme später nochmal wieder.

Ich dachte ey was soll das denn jetzt gehts auch ein bischen feinfühliger???

BIn dann erstmal runter an die frische Luft und hab vier Zigaretten nacheinander geraucht und geheult wie ein Schloßhund!

Wurde dann auch am Mittwoch entlassen und konnte nach Hause.

Zu Hause habe ich mich dann dierekt ans Internet gesetzt und gelesen gelesen gelesen.

Ich hab es sehr schnell akzeptiert das ich von nun an auch noch mit MS leben muss aber es ist okay. Was dran ändern kann ich eh nicht. Die MS hat mich ja auch nicht gefragt ob ich sie will!

Meiner Ma geht es da nicht so gut. Sie weint sehr viel und ich kann ihr nicht wirklich helfen. Sie kann froh sein das ich mich nicht einigel sondern sehr selbstbewusst damit umgehe.

Seid gestern pixe ich mir nun auch COPAXONE und ich hab es mir viel schlimmer vorgestellt als es war.

Okay das brennen danach ist nicht so schön aber wenn ich kühle dann geht es schnell weg auch das ich schöne nette knubbels hab stört mich jetztnicht wirklich.

Man kann nur hoffen das alles so weiter läuft wie es bisher bei mir verläuft denn nicht ohne Grund hat MS 1000 Gesichter oder??

Ich würde mich über nette Kommentare und Kontakte aus meiner Umgebung freuen.

Alles liebe Eure Vanessa

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Kommentare (9)


06.05.2010, 21:40, xi he

nimm dir die zeit, die du brauchst. es geht oft zur berg- talfahrt in der ersten zeit und man muss sich nach jedem schub (hoffentlich nicht vielen) wieder aufraffen an die therapie und alles was vor einem liegt zu glauben, aber es lohnt sich! bleibt und sei wie du möchtest und wirf alles ab, was dir im weg sein könnte. du musst nun vorallem an dich selbst denken, aber deinen nächsten auch mitteilen, was in dir vorgeht, damit es nicht zu unnötigen reibungen kommt. alles liebe für dich :-)


05.05.2010, 13:12, Gerber Simona

Hallo Vanessa, es muss nicht so bleiben, und du musst dich damit nicht abfinden. Du bist im Anfangsstadium und es gibt ein Weg der mehr als Hoffnung verschafft. Ich habe deine Email adresse nicht aber wenn dich interesiert schreibe mir einfach auf diese Email simona.gerber@web.de Ich wuensche dir Alles liebe SIMONA


13.04.2010, 16:41, TinaBB

Hallo Vanessa, irgendwie kommt mir das sehr bekannt vor, wie sie da mit Dir im Krankenhaus umgegangen sind. Bei mir war es sehr ähnlich. Die Ärtzin kam rein, meinte, ja, ist wahrscheinlich MS, aber für eine gesicherte Diagnose fehlt noch ein Schub und ist wieder raus. Genau in dem Moment rief mich meine Mutter an und dann habe ich am Telefon sofort angefangen zu heulen. Aus dem Krankenhaus habe ich dann nur einen Termin bekommen für ein Endgespräch- MS-Sprechstunde. Ich kam da an und es saßen etwa 10 Leute im Wartezimmer und 7 davon im Rollstuhl. Das hat es damals ziemlich schwer gemacht, aber ich habe jetzt seit 5 Jahren die Diagnose, hatte vor 2 Wochen meinen 14. oder 15. Schub, kann aber dazu nur sagen, ich habe bisher keinerlei Ausfälle behalten. Nach einem Schub hat sich immer alles zurückgebildet. Ich spritze mittlerweile (seit 1 1/2 Jahren) auch Copaxone und bin wirklich super zufrieden damit. Keine Nebenwirkungen und ich hatte jetzt 14 Monate keinen Schub. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Dich die MS schont und Dich nicht so sehr einschränkt. Es werden mit Sicherheit auch noch Zeiten kommen, in denen Du sehr damit hardern wirst, aber das ist auch normal. Ich denke aber, es ist gut, bei Freuden offen damit umzugehen und hier findet man immer Rückhalt und Aufmunterung. :-) Liebe Grüße, TinaBB

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