Auch von mir von Herzen :heart: nachträglich alles Jute / Glück :four_leaf_clover: und Sonnenschein :sun_with_face: zum G-Tag

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Ich freue mich auf unseren neu bestellten Wohnwagen! Tragen uns seit Jahren mit dem Gedanken unseren “Familienwohnwagen” (mit Stockbetten für die Kinder damals) durch einen Neuen für uns zu zweit zu tauschen.
Kurz vor unserem diesjährigen Sommerurlaub in Dänemark kam dann eine Sonderedition unseres in Betracht gezogenen Wohnwagens raus und im Urlaub reifte dann die Entscheidung es wirklich zu machen. Kein kleinerer zu zweit sondern jetzt das was wir uns vorstellen, mit Annehmlichkeiten, schönen Helferleins usw. Da es mir dieses Jahr im Urlaub schlechter ging als 2024 bekam ich dann plötzlich Zweifel ob es die richtige Entscheidung ist, getriggert wohl von meinem situativen Frust. In Summe kam ich sechs einzelne Tage nicht aus dem Wohnwagen - Fatigue, gelähmtes Bein usw. Das hat mich unerwartet seelisch umgehauen obwohl wir im Grunde sehr gut mit viel Galgenhumor mit der neuen Lebenssituation zurecht kommen. Ich stellte in Frage ob unsere Camping-Leidenschaft überhaupt noch Sinn macht, wenn es mich schon im Vorfeld so anstrengt zu packen, zu richten und zu tun, ich dann nach Abreise erst mal zwei Tage platt bin und dann noch während des Urlaubs tageweise so drinhänge.
Hat sich halt alles verändert und mich übermannte dann diese Erkenntnis der Unberechenbarkeit der MS. Ich fragte meinen Mann in der Tat ob das SO noch der Urlaub ist der ihm gut tut, wenn ich ihn so “strapaziere”, tageweise nix geht, keine Radtour, kein Spaziergang und unterm Strich der Erholungsfaktor immer weiter sinkt. Und er antwortete “JA, und ich fahre Dich auch mit Rollator, Stock und wenn es kommen sollte auch mit Rollstuhl überall hin, wir schaffen das!”
Ich hatte früher Depressionsphasen in denen mir das Reisen immer sehr geholfen hat. Mit der MS funktioniert das natürlich nicht so zuverlässig und das hat mich diesen Sommer schwer beschäftigt, gerade unter dem Aspekt “neuen Wohnwagen kaufen”, wohl den letzten in unserem Leben.
Mein Mann hat mich zum Glück in meinen absurden Gedanken abgeholt und wieder eingefangen. Gerade weil wir nicht wissen wie lange ich noch so moderat reisen kann und wie lange wir beide das noch hinkriegen sollten wir nicht zögern unseren Traum zu realisieren. Jeder Tag, jede Woche in der wir campen (mit Wohnwagen längere Zeit oder auch nur spontan ein bis drei Nächte mit unserem T6 California mit dem Aufstelldach zum Schlafen) und die wir das wirklich genießen, es uns doch so gut tut, ist es wert!
Jetzt haben wir das Ding tatsächlich bestellt, noch Messe- und Händlerrabatt geschossen und haben bald unseren Traumwohnwagen. Darauf freue ich mich sehr!
Auch, dass mein Mann die ganze Situation mitträgt, mich so toll unterstützt, positiv bleibt, wir versuchen das Beste aus allem zu machen, nichts mehr aufschieben, das Hier und Jetzt sehen, auch Geld in die Hand nehmen um es uns schön zu machen und nicht nur sparen um den Kindern mal was zu vererben (was nicht bedeutet, dass wir alles Geld willenlos verprassen!), aber schauen, dass
es UNS gut geht und wir das Leben genießen können.
Das Leben ist zu kurz für irgendwann!

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Danke für Deinen Zuspruch :slightly_smiling_face:
Allerdings möchte ich den Vergleich mit dem “neuen Kind” nicht unterschreiben :joy::joy::joy:, so ist es tatsächlich nicht (auch der Hund ist das nie für uns :joy::joy::joy:, die Ära Haustier wird definitiv beendet sein wenn der Hund mal verstorben sein wird) Wir leben das Campen mit Wohnwagen (zwei Räder, nicht Wohnmobil :sweat_smile::innocent:) seit 29 Jahren, machen bis auf sehr wenige Ausnahmen (Hochzeitsreise, Vereinsazsflüge, Begleitung Geschäftsreise) ausschließlich so Urlaub. Unsere Kinder, heute 24 und 26, waren lange dabei und blicken heute sehr positiv darauf zurück. Wir lieben das Campen, das spontane Reisen ohne Plan, Muss und Reservieren.
Genau, auch Gesunde schwächeln mal, das ist ein kleiner Trost. Ich empfinde es immer noch als Geschenk, dass meine Madame Sabotage mich bis jetzt immer ohne bleibende Schäden/Einschränkungen ärgert und “nur” begrenzte Zeit lahmlegt. Wir hatten fünf Jahre Zeit uns mit der Erkrankung auseinander zu setzen bevor es mit dem ersten Schub richtig losging und ich nehme auch Tecfidera und Fampridin.
Mit dem nötigen Humor schaffen wir das bisher ganz gut (auch wenn unser Umfeld oft den Kopf schüttelt “wie wir denn so lustig über eine “so schlimme Krankheit” reden können” :person_facepalming:).
Das Leben ist jetzt und wer weiß schon was morgen sein wird.
Wir schieben nix mehr auf, mein Mann möchte so früh es tragbar sein wird nicht mehr arbeiten, weil Lebensqualität, Seelenwohl, S
Selbstfürsorge und zufrieden sein viel wichtiger sind.
Kleine psychische Einbrüche und Frustphasen sind denke ich auch völlig in Ordnung, nur menschlich und gehören stückweit dazu. Es ist für mich sehr frustrierend, dass ich nicht mehr die zuverlässige Größe bin, einfach ausfalle, nicht kann u.ä. gerade in Bezug auf meine Eltern die 30 km weg wohnen, mein Papa pflegebedürftige ist und ich manchmal nicht wie geplant mit den Einkäufen oder zur Abholung für zum Arzt u.ä. kommen kann weil Arm oder Bein nicht geht. Meine frühere Neurologin riet mir mich als Pflegeperson bei der Pflegekasse meines Papa streichen zu lassen, das werde ich nicht! Ich habe noch eine Schwester, und jede tut was sie kann. Ich konzentriere mich halt inzwischen auf Dinge die ich eher von daheim aus erledigen kann und fahre hin wenn es gut geht. Viel wichtiger ist in meinem Fall, und das schaffe ich inzwischen sehr gut, dass ich meine Trigger und Stressoren meide, umgehe, aus meinem Leben werfe wenn nötig und für mich und meine Bedürfnisse einstehe und mein Mann und unsere Kinder hinter mir stehen.

In diesem Sinne, liebe Grüße zurück und schönen Sonntag :slightly_smiling_face::hibiscus:

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@All
Danke für all die guten Wünsche und Aufmerksamkeiten.

Ja, es gibt so viele schöne Momente im Leben.
Grad blüht der Efeu an unsrer Fassade. Die Bienen freut’s. Das surrt und brummt als ob eine Armada von Quadrocoptern unser Haus umfliegt, fast lauter als der Staubsauger des Nachbarn am Sonntag.

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Mir ist gerade aufgefallen, dass meine Depression schon seit Monaten komplett verschwunden ist…

Merk ich daran, dass es mich wieder glücklich macht über doofe Witze zu lachen.

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Heute fast allein am Heimgarten(Berg) über dem Nebe/ Nieselregen im Tal mit etwas Sonne und leckerer Einkehr in der Hütte bei “ungesunden” Marmorkuchen und Kaffee…meine Lebensqualität.

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@Filati Das ist klasse. Was wirds denn für einer und wie lange müsst ihr warten? Flexibler als mit Wohni gehts doch gar nicht. Viel Spaß dann damit und dass ihr mit eurer Entscheidung zufrieden sein könnt. :clinking_glasses:

Ich freu mich, dass ich heut einiges geschafft hab beim Garage entrümpeln und kehren. Grad im Kellerschacht wars richtig eklig, weil da ne Maus drin war und überall die vertrocknete Kacki rumlag. :see_no_evil: Aber jetzt sehts schon richtig gut aus. Als nächsten stehen dann einige Kisten alter Papierkram an, die mein Dad angeschleppt hat. Mir könnte ja langweilig werden … :woozy_face: Jetzt muss ich noch eine Ladung Wäsche aufhängen und dann kann ich für heut zufrieden sein. :nerd_face:

wenigstens hattest du gesundes Wetter und Bewegung! :wink:

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Hu!

Das hast schön gschriebn!!!
:+1:

Hatte eben einen Termin in der Urologischen Ambulanz vom KH und ein unangenehmes Problem ließ sich super einfach erklären und eine nicht Medikamentöse einfach durchzuführende Lösung würde angeboten und erfolgreich getestet und alleine das macht die MS für mich sofort wieder deutlich erträglicher , auch wenn natürlich MS und “down there Problems” sich theoretisch immer verändern oder verschlechtern können

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Bei mir lebt eine 19jährige Hundedame, die ich vor vielen Jahren aus einer rumänischen Tötungsstation adoptiert habe. Sie hat Arthrose, einen Herzfehler und viele weitere Wehwechchen. Gestern waren wir im Garten: Da wirft sie sich immer voller Freude auf den Rasen und wälzt sich, obwohl sie eigentlich kaum noch laufen kann und sicherlich Schmerzen hat. Dieser kleine alte Hund freut sich über jeden verdammten Tag, an dem sie einfach da sein darf. Das ist wunderschön und ein großes Vorbild für mich.

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Hmhh, wollte das Bild eigentlich einbinden - klappt nicht :smirk:

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Wenn man auf den Link drückt klappt es.
Man sieht die Lady.!!!

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Lieferung voraussichtlich Januar 2026 :star_struck: wird ein Tabbert Pantiga 550 TDL Finest Edition und wir freuen uns sehr darauf! Plane bereits Kissen für die Sitzecke selbst zu nähen.

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Oha, da habt ihr euch aber eine Nobelkiste rausgesucht. Und jetzt betest du räglich den Prospekt an, ja? Das mit den Kissen find ich witzig. Ich bin auch so eine. Hab damals für den Bulli ewig Stoffe für hübsche Vorhänge rausgesucht und soll ich dir was verraten? … Der Originalo-Wahn hat wieder mal durchgedrückt und er hat heute noch seine alten Vorhänge drin. :smile:
Bin gespannt, ob dus durchziehst. :grinning:

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Ist die süß! :heart_eyes:

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:joy::joy: Das wird unser erster eigener Wohnwagen und unser letzter. Unser Sohn schreinert auch das Holzbrett für die Duschwanne, hätten wir mitbestellen können, er bestand drauf es selbst zu machen.
In unserem alten Wohnwagen hatte ich auch an den Stockbetten Vorhänge genäht weil es ständig Zoff mit der Zuziehtür gab :sweat_smile::person_facepalming: Mit den getrennten “Kaspertheatervorhängen” war Ruhe!
In unserem vorigen T5 hab’ ich auch alle Verdunkelungsabdeckungen innen selbst genäht, die haben wir dem Käufer dann geschenkt weil wir sie für unseren T6.1 California nicht mehr benötigen :sweat_smile:.
Den Wohnwagen den wir jetzt verkaufen hat uns damals mein Schwiegervater gegönnt weil er der Ansicht war die Kinder brauchen Stockbetten und das Umbauen der Sitzecke muss ein Ende haben :grin:. Den hatten wir jetzt 16 Jahre mit knapp 480 Übernachtungen und 46000 km.
Vorher hatten meine Schwiegereltern Knaus-Wohnwagen die wir immer nur ausliehen.
JETZT gibt’s den ersten eigenen und ich finde die Idee mit den Kissenbezügen witzig und ich bin in der gartenunfreundlichen Jahreszeit beschäftigt :rofl::100:
Macht mir auch Spaß, Garten, stricken, häkeln und nähen, Entspannung pur.

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Ja, tägliches Sitzecke umbauen ist ätzend. Aber meistens sitzt man ja dann eh draußen.

Och, wenn das so ist … bevor dir fad wird, könnt ich dir ja auch noch Stoff schicken und neue Vorhänge erwägen. :laughing:

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:smiley: :smiley:

Zeitgleich funktioniert das “System” wieder wunderbar, ohne diese extremen Verschachteltungen+Redundanz. Sehr wahrscheinlich weil dort intern stark zurückgerudert wird. Es betrifft nicht mehr nur “Heavy User”/Dev-User.

:smiley: Jetzt heißt nurnoch zusehen und als nächstes Ziel die CAR-T-Zelltherapie ins Auge zu fassen als Selbstzahler :smiley:

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Ich liebe Kuchen und noch dazu, wenn er auf fast 1800m von Männerhand gebacken wird.

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