Jetzt brauche ich auch mal einen Rat und zwar einen ganz grundsaetzlichen:
Hat ein Betaferon Spritzender schon in Erfahrung bringen koennen, wie lange bzw. wie viele Jahre man spritzen sollte und ob man jemals damit aufhoeren koenne, vor allem wenn die MS lt. Radiologen und Neurologen zum Stillstand gekommen sei?
Diese Frage konnte mir noch kein Arzt wirklich beantworten, so oft ich auch gefragt habe, mir wurde nur immer wieder gesagt, dass es noch keine Langzeitstudie darueber geben wuerde und man definitiv noch keine Aussagen machen wolle.
Ich habe seit laengerem die Spritzabstaende hinausgezoegert, spritze z.Z. nur jeden 4. Tag und habe keine Verschlechterungen meines Allgemeinzustandes festgestellt. Das heisst aber nicht, dass ich mich gesund fuehle, nur nicht schlechter als bei 2-taegigem Spritzen.
Mich interessiert brennend, ob ich riskieren kann, das Spritzen zu beenden. Ich haette aber verdammt viel Angst vor einer gravierenden Verschlechterung, wie es mir vor 18 Jahren bei der Diagnosestellung erging, das wuerde ich nicht noch mal erleben wollen.

Hallo,
kann eine ms denn überhaupt zum Stillstand kommen? Soweit ich weiß, wird die Verschlimmerung der Symptome durch Betaferon nur hinausgezögert, kann aber nicht gestoppt werden. Aber es verläuft ja eh bei jedem anders und im Grunde weiß man nicht wirklich, ob es durch das Spritzen gerade besser verläuft oder wie es verlaufen wäre ohne Therapie. Frag doch deinen Neurologen was er zur Beendigung von Beta meint. Aber einfach so die Spritzpause verlängern würde ich an deiner Stelle lieber nicht.
Ich habe nach 5 Jahren mit Cop aufgehört, was mittlerweile ca.4 Jahre her ist und bis jetzt keine Verschlechterung festgestellt…was aber natürlich nichts heißt…fühle mich aber besser ohne Medikamente, ich bin wieder mehr ich einfach und fühle mich wohler so.
Jeder sollte für sich selbst entscheiden und muss wohl oder übel auch mit den Konsequenzen klarkommen.
lg
rumpel

Hallo rumpel
seit 2005 spritze ich Betaferon, habe auch schon mit meinem Neurologen über ein Ende von Betaferon gesprochen.
Könntest du das ende von Cop bei dir etwas näher beschreiben? Was hat sich bei dir gebessert?
Ich hatte vorher so gut wie keine Schübe. Man kann ja vorher die Hamburger Studie lesen.
Ob es weiterhilft steht in den Sternen.
LG Helmut

Hallo Helmut,
Bevor ich mit Cop anfing, hatte ich ca.1mal im Jahr einen Schub. Unter Copaxone verringerte sich die Schubhäufigkeit schon, d.h. in 5 Jahren 3 Schübe, wovon der letzte der Heftigste war, sich zum Glück aber fast alles wieder zurückbildete. Während der Cop-Therapie hatte ich verschiedene Sympthome, die ich nicht genau einzuordnen wußte. Schmerzen in den Knien, in den Beinen, Stimmungsschwankungen, nach dem Spritzen oft Atemnot und Herzrasen. Nach dem Schub entschloss ich mich, Cop zu beenden. Meine Neurologin war zwar nicht einverstanden, gab aber ihr o.k. unter genauen Beobachtungen des weiteren Verlaufs. Ein Paar Wochen nach Beendigung spürte ich, das sämtliche Beschwerden, die natürlich auch von der ms hätten kommen können, verschwanden und bis heute nicht mehr aufgetreten sind. In den letzten 4 Jahren hatte ich einen Schub, der nicht besser und nicht schlimmer war als sonst. O.K. ich weiß…das heißt ja nichts, aber ich riskiere es jetzt ohne Medis, weil ich mich einfach besser fühle so , zumindest zwischen den Schüben. Auf dem letzten MRT war keine Verschlechterung erkennbar, somit meinte meine Neurologin, das ich so weiterfahren könnte und bei Verschlechterungen eventl. noch einmal mit Cop beginnen sollte.
lg
rumpel

Hallo Helmut,
Bevor ich mit Cop anfing, hatte ich ca.1mal im Jahr einen Schub. Unter Copaxone verringerte sich die Schubhäufigkeit schon, d.h. in 5 Jahren 3 Schübe, wovon der letzte der Heftigste war, sich zum Glück aber fast alles wieder zurückbildete. Während der Cop-Therapie hatte ich verschiedene Sympthome, die ich nicht genau einzuordnen wußte. Schmerzen in den Knien, in den Beinen, Stimmungsschwankungen, nach dem Spritzen oft Atemnot und Herzrasen. Nach dem Schub entschloss ich mich, Cop zu beenden. Meine Neurologin war zwar nicht einverstanden, gab aber ihr o.k. unter genauen Beobachtungen des weiteren Verlaufs. Ein Paar Wochen nach Beendigung spürte ich, das sämtliche Beschwerden, die natürlich auch von der ms hätten kommen können, verschwanden und bis heute nicht mehr aufgetreten sind. In den letzten 4 Jahren hatte ich einen Schub, der nicht besser und nicht schlimmer war als sonst. O.K. ich weiß…das heißt ja nichts, aber ich riskiere es jetzt ohne Medis, weil ich mich einfach besser fühle so , zumindest zwischen den Schüben. Auf dem letzten MRT war keine Verschlechterung erkennbar, somit meinte meine Neurologin, das ich so weiterfahren könnte und bei Verschlechterungen eventl. noch einmal mit Cop beginnen sollte.
lg
rumpel