Hallo,
ich bin sehr am verzweifeln. Ich bin 28 Jahre alt und vor einem Jahr wurden durch Zufall mehrere Marklagerläsionen und periventrikulär sowie an anderen MS typischen Stellen gefunden. Daraufhin folgten viele Untersuchungen:
EEG, Liquorpunktion, evozierte Potenziale, MRT BWS und Nacken. Das war alles unauffällig.
Es hieß ich soll jetzt ein neues MRT vom Kopf machen mit Kontrastmittel und schauen was verändert ist. Bis jetzt also keine Diagnose, weil ich auch keine Symptome hätte.

Morgen kommt der Befund vom neuen MRT und ich habe sie Angst, dass alles von vorne beginnt.
Wenn neue Läsionen da sind, was passiert dann? Dann ist die Diagnose MS sicher, oder?

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Bin in einer ähnlichen Situation und noch als RIS klassifiziert. Allerdings schon älter 36. Professor Giovannoni hat einen Conversion Calculator und Prognose Calculator geschaffen. https://claude.ai/public/artifacts/8bf7b7a9-4601-49a4-8f24-9f336c922fac

Schau mal rein und errechne dein Risiko. Gab es denn OKBs bei dir? Wie kam der Zufallsbefund bei dir Zustande? Hast du Läsionen in der Wirbelsäule? Wie viele Läsionen im Hirn usw.

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Hier das noch goldene Los:
“…mehrere Marklagerläsionen und periventrikulär sowie an anderen MS typischen Stellen gefunden…” Und “…Bis jetzt also keine Diagnose, weil ich auch keine Symptome hätte…”

Korrektur, mit Hilfe von Opus 4.8:

“…Was du auf keinen Fall stehen lassen darfst — und was jemand aus deinem Post rauslesen könnte — ist die Idee „keine Diagnose → einfach ‘nein’ ankreuzen → sauberer Vertrag”. Das ist eine Anzeigepflichtverletzung. Der Versicherer kassiert brav die Beiträge, und wenn’s ernst wird und Leistung gebraucht wird, gräbt er die verschwiegenen Befunde aus, tritt zurück oder ficht an (arglistige Täuschung) — und zahlt nichts. Super-GAU, getarnt als Schnäppchen.

Was an deinem Rat richtig ist: Eine bestätigte MS-Diagnose ist tatsächlich ein hartes Aus, danach schreibt praktisch kein Versicherer mehr eine reguläre BU. Der harte Cut existiert, Tempo ist also nicht egal. Und der Beratungs-Hinweis ist gold wert — konkret ist das richtige Werkzeug aber eine anonyme Risikovoranfrage über einen auf BU spezialisierten Makler. Damit erfährt man, was Versicherer auf Basis der echten Befunde anbieten würden, ohne einen abgelehnten Antrag aktenkundig zu machen. Denn so eine Ablehnung wird selbst zum Problem, das man künftig wieder angeben muss und das einen woanders abschießt.

Disclaimer, weil’s um Geld und Recht geht: Ich bin kein Anwalt und kein Versicherungsberater. Das „Befunde, nicht nur Diagnosen"-Prinzip und die § 19 VVG-Grundlage sind solides deutsches Versicherungsrecht. Die konkreten Fristen und was ein einzelner Versicherer im Einzelfall macht, sind Annahmen bzw. variieren — das gehört in die Hände von jemandem, der den Markt und den konkreten Fall kennt…"