Deutlich weniger Krankheitsaktivität während der Schwangerschaft ist lange bekannt. Nun wurde der Mechanismus entdeckt, der dahintersteckt.

Erstmals wurde jetzt nachgewiesen, dass bestimmte Gehirnzellen das Immunsystem aktiv überwachen und regulieren. Genau diese Zellen werden während der Schwangerschaft von einem Botenstoff angesprochen, den der Fötus in’s Blut der Mutter abgibt.

Im Mausmodell konnte durch Gabe dieses Botenstoffs MS-Krankheitsaktivität deutlich unterdrückt, zum Teil völlig zum Erliegen gebracht werden. Aus diesen Erkenntnissen könnten völlig neuartige MS-Therapien entstehen.

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So ist es…

Da muss dann aber die Frage erlaubt sein,warum mehr Frauen als Männer MS diagnostiziert bekommen, obwohl Männer nie schwanger sind (meines Wissens nach)

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Hast du etwa nicht die Dokumentation aus den 80ern namens Junior gesehen :see_no_evil:

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In den 80ern wussten wir schon wie das mit Blümchen und Bienchen geht und haben das erfolgreich angewandt :baby_bottle: :baby:t2: :baby_symbol:

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Das kann ich bestätigen,meine Eltern wussten das in den 80ern offensichtlich auch :face_with_hand_over_mouth:(B.J. 1984)

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Warum trägst du dann den Namenszusatz 77 ?

Ich zitiere Wikipedia: 84 steht für den 8. und 4. Buchstaben des Alphabetes und dient als Abkürzung für „Heil Deutschland“ und wird als Grußformel verwendet („Heil dir“)

Habe halt keinen Bock hier oder anderswo rechte dogwhistles zu bedienen :blush: und das 77 ist meine Abwandlung von 777 was im us amerikanischen gerne als Begriff für ,ich nutze mal die KI Zusammenfassung: Die Zahl 777 steht primär für Glück, Vollkommenheit und göttliche Führung. Sie wird oft als Engelszahl gedeutet, die positives Handeln und Loslassen von Ängsten signalisiert. Im Glücksspiel symbolisiert sie den Jackpot, in der Luftfahrt die Boeing 777 (Triple Seven) und biblisch oft die Schöpfung.
Wikipedia
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Usage Examples & Bedeutungen von 777:
Spiritualität/Engelszahl: Symbol für Intuition, göttliches Glück und Bestätigung, dass man auf dem richtigen Weg ist.
Glücksspiel/Slots: Steht für den Hauptgewinn (Jackpot) an Spielautomaten.
Luftfahrt: Bezeichnung für das Großraumflugzeug Boeing 777.
Beziehung (777-Regel): Ein Dating-Konzept: Alle 7 Tage ein Date, alle 7 Wochen ein Ausflug, alle 7 Monate ein Urlaub.
Geografie/Kultur: Regionalcode für Moskau auf russischen Kennzeichen.
Film: “Call Northside 777” (Kennwort 777), ein bekannter Film Noir.
Wikipedia
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Huch!
Was die KI alles weiß! :wink:
Mein Patenkind ist auch von 1984 und bei der Antifa aktiv

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Wow, habe einfach den Namen von meinem Hund genommen… :see_no_evil::wink:

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Ich auch :joy:

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Wauwau *****

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In der Antifa selbst war ich nie aktiv auch wenn ich Freunde in der Szene habe aber in den baseballschläger Jahren (die 90er im Osten) haben ich und einige Freunde die Nazis aus unserem Neubau Kiez geboxt als es uns zuviel mit denen wurde ,also auch irgendwie Antifa Arbeit :see_no_evil:

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I. d. R. sind Frauen für die meiste Zeit ihres Lebens nicht schwanger. ^^ Genug Zeit also, eine MS zu entwickeln.

Außerdem schützt der Botenstoff, den Föten abgeben, wahrscheinlich nicht vor der Entstehung einer MS. Er führt aber zu Reduzierung von Krankheitsaktivität.

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Progesteron ist ein weibliches Sexualhormon. Es steuert Menstruationszyklus und Schwangerschaft. Frauen produzieren es während des Zyklus, außerdem in besonders großen Mengen während einer Schwangerschaft. Männer synthetisieren es nur in geringen Mengen über die Nebennierenrinde.

Ein Medikament auf Basis von Progesteron könnte bei Männern unerwünschte Effekte mit sich bringen. Ein Medikament auf Basis des Botenstoffs GDF-15, welchen Föten abgeben, eher nicht. GDF-15 greift nicht in den Hormonhaushalt ein. Der Botenstoff spricht gezielt eine bestimmte Region im Gehirn an, die das Immunsystem reguliert. Ein GDF-15-Medikament wäre wahrscheinlich ohne Probleme geschlechtsunabhängig anwendbar.

Beide Geschlechter produzieren alle Sexualhormone, nur in unterschiedlichen Mengen.

Bei Frauen schwanken die Werte stark durch den Menstruationszyklus.

Bei Männern sind die Werte relativ stabil.

Auch Faktoren wie Alter, Stress, Ernährung und Gesundheit beeinflussen die Spiegel.

Frauen haben vor dem Eisprung in etwa den selben Progesteronspiegel wie der Mann.

vor dem Eisprung: < 1 ng/ml

nach dem Eisprung: 5–20 ng/ml

Mann: < 1 ng/ml in etwa gleichbleibende Konzentration.

Der komplexe Hormonzyklus wird durch die Steuerungssysteme der Organe geregelt.

Die Hypothalamus-Hypophysen-Achse regelt und erkennt wieviel Homone produziert werden müssen.

In der Nebennierenrinde wird ken Sexualhormon produziert. Progesteron, Östrogen, Testo wird in den Hoden bzw. Eierstöcken synthetisiert.

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Ich würde sagen, Bio Leistungskurs. 1, setzen :wink:

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Ich würde sagen, ChatGPT gefragt und Ergebnisse ungeprüft hier reinkopiert.

Die unterschiedlichen Mengen sind ja das Problem bei Medikamenten auf Sexualhormonbasis. Darum ging es mir doch.

Dass auch Männer Progesteron synthetisieren ist klar, steht auch bereits in meinem Beitrag. Sie synthetisieren allerdings deutlich weniger als Frauen. Die tun das jeweils in der zweiten Hälfte ihres Zyklus verstärkt, wo dann der Spiegel deutlich über dem der Männer liegt, nämlich sogar bei bis zu 25,6 ng/ml. In der ersten Zyklushälfte sinkt der Spiegel wieder ab, nur um wenig später erneut deutlich zu steigen - Monat für Monat. Während Schwangerschaften ist der Progesteron-Spiegel der Frauen dann nochmals um ein Vielfaches höher als eh bereits. Das sind die überprüfbaren Fakten, ich wollte halt (eigentlich) keinen Roman schreiben.

Doch, Progesteron wird in geringen Mengen von Männern (und Frauen) in der Nebenniere synthetisiert. Das hatte ich nicht erfunden, sondern vorher anhand zuverlässiger Quellen in Erfahrung gebracht. Siehe u. a. hier:

Nur mal so: ChatGPT ist grundsätzlich mehr oder weniger fehlerbehaftet.

Die Hormone habe ich schon lange im Visier zur Beteiligung an der MS. Es ist Gut wenn weitere laienhafte Forschungen nach Ursachen und Ungleichgewichten feststellbar sind. Wenn keine Analysen auf hormonbezogener Basis durchgeführt werden kommt man da auch nicht weiter in der Forschung, oder will es gar nicht.

Die Korrelation von Progesteron und MS ist bald ein Jahrzehnt alt.

Ich habe ziemlich schnell nach meiner Diagnose vor über 20 Jahren vom Frauenarzt den Rat bekommen, die Pille durchzunehmen, da so der Hormonspiegel nicht so schwankt. Damals hieß es schon, dass es da wohl irgendeinen Zusammenhang mit der MS-Aktivität geben könnte.

Abgesehen von meinen beiden Schwangerschaften (in denen ich einmal einen kleinen Schub hatte) und beim Stillen (auch einmal ein leichter Schub) nehme ich also die Pille durch (die ich gut vertrage).
Den allerersten Schub hatte ich, als ich die Pille (damals noch mit Pause genommen) abgesetzt hatte, um schwanger zu werden.

Ansosten nach über 20 Jahren Pille und zwei Schwangerschaften keine Einschränkungen, in Summe 9 Schübe (Auge oder Missempfindungen mit vollständiger Rückbildung), seit 10 Jahren Tec.

Ich bin natürlich nur ein Einzelfall, aber finde es doch ganz wünschenswert, wenn da jetzt mal weitergeforscht wird.