Klar , kann absolut sein 
Würde auch sagen @Tankboy77 , warte ab, lass die MS sich stabilisieren und dann bleib offen für die Liebe 🫶🙂
Ich als Frau finde es in diesem Zusammenhang spannend, dass viele Studien zeigen, dass Frauen bei schweren Erkrankungen (leichte/moderate MS mit mäßigen Einschränkungen ist das aber eher nicht) öfter verlassen werden als umgekehrt.
Sowie Frauen ihre Partner öfter pflegen. Aber es ist natürlich nur ein Trend! Und kommt selbstverständlich auf den Einzelnen an!
Speziell für dich @Tankboy77 hab ich dieses hier aus meiner Kiste Selbstgeschriebenes herausgekramt:
RealLife RomanceDrama
Beide nicht mehr jung: Er Anfang 60, sie mehr als 10 Jahre älter. Beide alleinstehend.
Sie begegneten sich in einer Wandergruppe. Kamen ins Gespräch. Stellten – beide zögerlich - Gemeinsamkeiten und etwas später– noch zögerlicher – Sympathien füreinander fest. Intensivierten den Kontakt außerhalb der Gruppe durch Telefonate.
Man war sich einig: eine Wander-Freundschaft, maximal eine Art Seelenverwandtschaft, aber auf keinen Fall etwas mit „Drama, Liebe, Wahnsinn“!
Ein einziges Mal verabredeten sich unabhängig von den Wandergruppentreffen zu Zweit.
Das brachte die Wende. Beide registrierten erschrocken und darum dem anderen gegenüber eher verhalten, dass sie sich auf einmal deutlich mehr als nur „ein wenig sympathisch“ fanden.
Die zweite Wende ereignete sich, als er kurz darauf über die Gruppe erfuhr, dass sie einen Schlaganfall/Hirnblutung erlitten hatte und seit Wochen in der Früh-Reha war. Er wusste, dass sie keine Angehörigen vor Ort, sondern nur im Ausland hatte. Er übernahm eine Art formlose Betreuung für sie: besorgte Sachen aus ihrer Wohnung, besuchte sie so oft er konnte, besprach sich mit ihren Ärzten und mit einer Freundin von ihr, die ihn ausfindig gemacht hatte, machte nach Anweisungen des Pflegeteams in der Klinik zusätzliche Reha-Übungen mit ihr. Er war außerordentlich fürsorglich und besorgt.
Sie erkannte ihn nur zeitweilig, war meist weit weggetreten, konnte sich nicht artikulieren. Nahm sie ihn überhaupt wahr? – Fraglich. Ein Lächeln manchmal.
Wie durch ein Wunder wurde sie zwar nicht geheilt, machte aber enorme Fortschritte. Kaum einer freute sich mehr darüber als er.
Sie kam in eine Pflegeeinrichtung. Da selbst gesundheitlich beeinträchtigt, hätte er sie nicht pflegen können. Die Regelung, dass sie in der Pflegeeinrichtung lebte und er sie tgl. besuchte, schien lebbar.
Bis zur 3. Wende, als sie ihm mitteilte, dass sie den Kontakt nicht länger wollte und die Beziehung radikal beendete: Sich seine Besuche verbat, sich für eine gesetzliche Betreuung entschied, seine Tel-Nummer blockierte.
Es haute ihm den Boden unter den Füssen weg, zumal er keine Erklärung für ihr Verhalten erhielt.
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Nein, ich schreibe weder von mir, noch für „eine Freundin“, sondern über das, was in meinem Umfeld stattfand und nicht nachvollziehbar zu sein scheint.
Also: Fiktiv, aber an Realität angelehnt.
Naja ich habe fast mein gesamtes Leben dem trugschluss aufgesessen ich müsse mir die Zuneigung oder liebe anderer irgendwie verdienen (was witzig ist weil ich meine Zuneigung immer verschenkt habe ) aus diesem toxischen mindset bin ich zwar mittlerweile raus aber deswegen bin ich emotional noch lange nicht an dem Punkt das ich selbst dann genug wert bin geliebt zu werden wenn das für den anderen Mühe oder extra Aufwand bedeutet , deswegen fühle ich mich als kranker Mensch erstmal primär als Last , aber ja ,leben ist ja ein Prozess,wer weiss wo ich emotional in 6Monaten oder 6Jahren stehe 
Hübsch aber traurig, und ja ,das Leben spielt manchmal so ,aber vielleicht hat er ja die Zeit mir ihr trotzdem genossen auch wenn das Ende kein schönes für die beiden war
Ich habe einmal in einem Artikel über eine berufstätige Richterin mit Querschnittssymptomatik, die zur Fortbewegung einen Rollstuhl benötigt, folgendes gelesen. Es ging um die Frage der Chancen bei der Partnersuche, wenn man eine sichtbare schwere Behinderung hat wie zum Beispiel die Rollstuhlnutzung. Die Richterin meinte, Männer mit Rollstuhl hätten beim anderen Geschlecht bessere Chancen als Frauen mit Rollstuhl. Der Grund sei, daß für Männer bei der Partnersuche das “Repräsentieren” stärker im Vordergrund stünde, während bei Frauen das Verhalten des “mütterlichen Sich-Kümmerns” häufiger sei.
Vielleicht ist da etwas dran? 
Hmm, ich kann dich schon auch verstehen. Dass ist ja auch irgendwie unsere (kapitalistische) Kultur:
Am begehrtesten ist der/diejenigen, welcher am meisten Schönheit, Status, Geld, Besitz, coole Hobbies etc. hat und damit “vorzeigbar” ist. Apps wie Tinder haben das Ganze ja auch irgendwie befördert.
Wenn man diesem Denken aber zu viel Raum gibt, glaube ich, wird man mit sich selbst nie zufrieden sein. Irgendetwas könnte immer noch optimiert(er) werden, damit man “liebenswerter” ist.
Aber wie du schreibst: Liebe ist ein unverdientes Geschenk, wofür man nichts Besonderes leisten muss - auch die Selbstliebe.
MS ist da aber ein guter Lehrmeister, weil man sich durch die Krankheit ja automatisch immer weniger mit anderen vergleicht und sich mit allen Schwächen, Macken und MS-Symptomen annehmen lernt
Zumindest ich habe mich über die Jahre mit MS immer mehr bedingunglos selbst angenommen & auf mich zu achten gelernt.
Gerade Apps wie tinder geben Männern das Gefühl das sie für liebe etwas leisten müssen , wenn man dort ein Match hat schreiben die wenigsten Frauen zuerst an ,der mann muss das Gespräch eröffnen und oft auch weiterhin am laufen halt , das liegt sicher daran das Frauen auf diesen Apps mehr Auswahl haben aber gerade das " jemand muss etwas darstellen um datebar sein " ist eher etwas das die moderne Welt den Männern einimpft (der Mann im Film ,Musik und Literatur als Versorger, Beschützer, Stütze und Hausmeister) und das online Dating dann massiv verstärkt, aber dennoch auch eine Frau in dieser modernen Welt zu sein ist kein Spass ,nur anders schwierig halt
Frauen müssen halt nur “schön” sein 
Nee, Spaß beiseite. Ich glaube die Liebe findet man eben nicht im Tinder-Katalog, wo schon morgen was Besseres dabei sein könnt. Sondern eher beim Tauben füttern im Park oder so…als Zufall, Möglichkeit und Geschenk. Aber ich glaub man erkennt die Möglichkeit nur, wenn man daran glaubt, sich einlässt.
Wie auch immer (& offtopic): Ich boykottiere Tinder sowieso schon lange. Wobei ein Mann als “Hausmeister”, wie du schreibst schon überlegenswert wäre 
Das wird schon. Eins nach dem anderen. Zuerst die MS stabilisieren und dann geht das Leben weiter mit all den Möglichkeiten & Zufällen, die es bereit hat 
Es geht auch sehr viel um Ausstrahlung…
ja, als Österreicher kennt man diesen Klassiker natürlich. Aber Gift ist nimma so leicht zu erwerben wie früher - die Freizeitgestaltung hierzulande hatt sich also geändert 

Avitrol – es enthält 4-Aminopyridin, in der MS-Szene auch bekannt als Fampyra.
Toxikologische Daten
6,5 mg·kg−1 (LD50, Ratte, i.p.)
21 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)
7 mg·kg−1 (LD50, Maus, i.p.)
19 mg·kg−1 (LD50, Maus, oral)
Fampyra ist in 10mg Tabletten marktüblich. (Rezeptpflichtig)
Wusste nicht, dass “Giftmischer” unter uns sind aber danke 
