Auch alles nicht in Stein gemeißelt, mein Mann hatte vor kurzem einen Herzinfarkt und es geht ihm nicht besonders gut. Das ist schon übel, wenn beide abgeschossen sind, ist im Alter ja auch nicht ungewöhnlich. Klar ist da noch Familie, aber die kann man auch nicht auf Dauer belasten, haben ihr eigenes Leben mit Kindern, Beruf usw. Gut, wenn es dann immerhin finanziell abgesichert ist und die ein oder andere Hilfe bezahlen kann. Trotzdem, es ist alles nicht besonders schön
Hy
ich bin auch nicht fit.
Und ja, auch ich bin eine, die sich durchwurschtelt sozusagen.
Bin wieder Single, auf mich allein gestellt, eher mehr als weniger,
Solange der “Kopf/Hirn” noch funktioniert, kann man vieles von zuhause aus checken sozusagen.
Alles…nein.
Wie es mal später aussieht, davor graut mir. Ehrlich.
Lg
ich habe (natürlich) noch keine Lösung des Problems gefunden, aber mich selsbt erst mal wieder ein wenig “auf spur” gekriegt durch meine Notfall-hilfsmittel, als da sind
- Qi gong am morgen 20 min.
- tanzen am morgen 10 min.
- schwimmen und physio geht grade nicht
- mich beunruhigende Gedanken in Frage stellen und ggf. korrigieren
- konzentration auf to-do-liste (morgen magenspiegelung😲)
und dann meine “liebsten” 
Dein heutiges Fazit erinnert mich an den ersten Leitsatz im “Dekalog der Gelassenheit” (die Internetsuchmaschinen finden das):
Leitsatz 1:
Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben, ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen. 
Für mich auch ein wichtiger Satz, und ich bemühe mich auch darum.
Zum Problem, das im thread angesprochen wird: Ich habe auch sehr viele Aufgaben und Pflichten und sonstige Dinge, und manchmal frage ich mich auch, wie ich das alles schaffen soll. Aber insgesamt kann ich zur Zeit das alles (noch und hoffentlich noch lange) als positive Herausforderung sehen, die mich aktiviert und hoffentlich fit hält, körperlich und geistig. Andere haben einen Hund
der sie aktivieren und fit halten soll, und ich habe keinen Hund, aber halt meine Dinge, die für mich wichtig sind und die mich aktivieren.
Sollte es irgendwann doch zu viel werden, muss ich - wohl oder übel - entsprechende Hilfe organisieren.
Wenn ich abends denke, dass ich nichts von dem geschafft habe, was eigentlich gemacht werden müsste und mir dann überlege, was ich den ganzen Tag gemacht habe, war es noch nie Nichts.
Heute war wieder so ein Tag.
‘Geschafft’ habe ich gar nichts. Nicht im Garten, nicht gesaugt und gewischt, nicht Fenster geputzt, nicht das Bad sauber gemacht, keine Wäsche gewaschen, nicht Mal das Formular ausgefüllt, das ich schon Anfang des Monats hätte abschicken sollen oder eine Rechnung bezahlt, und ich habe heute auch keine Lust mehr dazu.
Gemacht habe ich einiges:
Um 6 aufgestanden, Kaffee gekocht, geduscht, meine Enkeltochter zur Schule begleitet, Französischkurs, mit dem jungen Geflüchteten, den ich unterstütze, eine Wohnung besichtigt, viel rumgelaufen.
Jetzt bin ich geschafft, obwohl ich nichts geschafft habe und mache heute gar nichts mehr.
Morgen ist auch noch ein Tag.
Das wichtigste hast du gemacht! Sei stolz auf dich und genieße deinen wohlverdienten Feierabend! Alles zu seiner Zeit… 
Weißt du was? Bei mir hätte man früher vom Fußboden essen können, so sauber und aufgeräumt war es. Jetzt bin ich an manchen Tagen froh, wenn die Energie zum Zähneputzen reicht. Bei einer Freundin habe ich mich mal wortreich entschuldigt, dass es jetzt eben gar nicht mehr so aussieht wie früher.
Sie meinte: “An deinem Grab wird niemand sagen, dass du immer die Fenster geputzt und den Boden gewienert hast - denn das ist nicht wichtig. Und ich ich komme auch nicht zum Besuch, um bei dir zu kontrollieren, ob du Staub gewischt hast. Ich komme, weil du ein wichtiger Mensch bist, den ich mag.”
Deine Enkeltochter und dein Schützling und viele andere werden das bei dir ähnlich sehen. Der Rest ist egal…
Und deshalb hab ich Teller 
Hab auch nichts geschafft ausser Taxi
bestellt und eine Magenspiegelung unter Propofol (Michael Jackson wusste , was toll ist
) überstanden. Per Taxi wieder nach Hause, was von gestern aufgewärmt und gegessen und seitdem im Bett-völlig ko von all dem.
Mein Alltag sah früher definitiv anders aus… .
“Früher war ich jünger” 
Ich finde, du hast sehr viel geschafft! 
Deren Sinn und Zweck hat sich mir nun endlich auch erschlossen 
Geht auch Leuten ohne MS so 
Hallo,
Ich weiß nicht, ob das in Frage kommt, aber da hier zu gesetzlicher Betreuung geschrieben wurde:
Menschen mit Behinderung haben Anspruch auf Leistungen zur Eingliederungshilfe. Eingliederungshilfe ist eine professionelle Unterstützung, die die Teilhabe am Leben der Gesellschaft unterstützt. Die Inhalte der Hilfe richten sich vollumfänglich nach der individuellen Lebenssituation. Das kann von Unterstützung beim Wohnen, in der Freizeit bis hin zur Teilhabe am Arbeitsleben reichen. In Hamburg gibt es z.B. verschiedene spezielle Angebote für Menschen mit erworbener Hirnschädigung und/oder neurologischer Erkrankung. Unter anderem bestehen auch Wohnangebote, bei denen sowohl pflegerische als auch pädagogische Unterstützung geleistet wird. Falls dazu Interesse besteht, schreibt mich gerne an. Ich will hier keine öffentliche Werbung machen, aber helfe gerne bei Bedarf weiter. VG, Loki
Das klingt viel besser als amtliche Betreuung!
Gesetzliche Betreuung erfüllt eine andere Funktion und richtet sich v.a. an Aufgaben der Verwaltung und gesetzlichen Vertretung. Eingliederungshilfe umfasst persönliche Unterstützung und Assistenz im Alltag, damit behinderte Menschen trotz und mit Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Leben führen können. Hilfe bei der Organisation von Terminen gehört z.B. genauso auch dazu - sofern das individuell gewünscht und gebraucht wird. Ansprechpartner sind z.B die verschiedenen Leistungsanbieter oder auch die EUTB - die rechtlich vorgeschrieben es überall gibt.
Trotz Pflegegrad drei treibt mich heute wieder mal die Zukunftsangst um: was wird wenn…?
Ja ich sag mir schon, "das sehe ich dann ja ", aber es beruhigt mich nicht.
Ich bin sehr geräuschempfindlich und wenn meine Nachbarn sich anbrüllen., die Türen knallen und sowas- das macht mir Angst zumal ich keinen hab der mir irgendwie den Rücken stärkt. Eine Zeit lang war das mein Lieblingsnachbar, aber der ist nun weggezogen aufs land zu seinen Geschwistern, nachdem sein Partner verstorben ist.wahrscheinlich ging ihm das alles auch auf den Keks.
Nun fehlt mir die Rückendeckung, die ich durch ihn und auch durch meinen Sohn, als er noch lebte, hatte.
Solange ich jünger/ belastbarer. war und nicht so krank, konnte ich mir gut selbst helfen und hatte auch wenig Befürchtungen.
Heute Abend hat es mich am Wickel.
Sorry fürs Gejammer.
