Hallo ihr Lieben,
ich war im MRT aufgrund Kopfschmerzen und als Zufallsbefund wurden multiple Marklagerläsionen gefunden. Meine Neurologin meinte, dass ich für einige Tage in die Klinik soll um weitere Untersuchungen zu machen? Was wird dort alles gemacht? Eine Lumbalpunktion soll für mich eigentlich die letzte Option sein. Was machen sie dort noch und was könnte es außer MS noch sein? Wie geht es ansonsten danach weiter?
Danke für eure Hilfe! Bin echt verzweifelt

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Hallo lully, ob es MS oder etwas anderes ist, kann am besten die Lumbalpunktion zeigen. Blutuntersuchungen werden gemacht, um anderes ggfs auszuschließen etc.
Und schlimm ist die Lumbalpunktion nicht, ich habe sie ambulant gemacht und bin nach 1 Stunde wieder nach Hause

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Lasse auf jeden Fall die Lumbalpunktion machen. Ist halb so schlimm. Dann weisst du, was los ist!

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Lumbalpunktion, und evozierte Potenziale (VEP, SEP evtl. MEP).
Es gibt viele Möglichkeiten von unspezifischen Läsionen über entzündliche bis Durchblutungsstörungen.

Vielleicht hast du was, vielleicht auch nicht. Ich kann nur empfehlen alle Untersuchungen zu machen, dann weißt du hoffentlich mehr.

Lg

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Sollte (in der Klinik) die erste Option sein, dann muss nicht mehr
debattiert werden…

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Liebe Briga,
da muss ich dir leider widersprechen. Eine Lumbalpunktion sagt nichts aus darüber… ob du MS hast oder nicht.
Bei mir waren damals die Probanden unauffällig. Und ich tue mir sicher das kein zweites Mal an sicher nicht ich bin dafür eine Woche im Krankenhaus gelegen am liebsten wäre ich gestorben danach.

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Ja, aber die LP kann andere Krankheiten ausschließen oder bestätigen, wird nicht nur wegen Verdacht auf MS gemacht

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Lass Dich von manchen Posts hier nicht verunsichern. Niemand wird Dich zu etwas zwingen. Mit der LP ist es wie mit Blutabnehmen: der eine kann’s, der andere nicht :slight_smile: Lass es erstmal auf dich zukommen. Vielleicht hast Du auch die Möglichkeit den Punkteur vorher kennenzulernen und kannst dann immernoch entscheiden.

Das Posting ist ja schon älter :slightly_smiling_face:
Hab ich gar nicht bemerkt. Ich lass trotzdem stehen, weil es stimmt.

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[Eine lp lässt man nur einmal machen im Leben. Meine war 2014 bei erst Diagnose im KKH. Der Arzt hat 3x gestochen bevor er richtig war. Beim 3x habe ich am ganzen körper vibriert. Mir wurde schwarz vor Augen. Ich war kurz vor der Bewusstlosigkeit. 2 Schwestern haben mich gehalten sonst wäre ich auf den Boden gerutscht. Hatte dann 3 Tage totale Verspannungen am ganzen Körper. Konnte nicht laufen. Nicht sitzen und nicht liegen ohne Schmerzen. Erst als nach mehren Untersuchungen feststand das ich MS habe bekam ich Kortison und alle verspannungen und Schmerzen waren nach 30 min weg. Ich lasse so etwas mit Sicherheit nicht noch Mal machen.](https://Eine lp lässt man nur einmal machen im Leben. Meine war 2014 bei erst Diagnose im KKH. Der Arzt hat 3x gestochen bevor er richtig war. Beim 3x habe ich am ganzen körper vibriert. Mir wurde schwarz vor Augen. Ich war kurz vor der Bewusstlosigkeit. 2 Schwestern haben mich gehalten sonst wäre ich auf den Boden gerutscht. Hatte dann 3 Tage totale Verspannungen am ganzen Körper. Konnte nicht laufen. Nicht sitzen und nicht liegen ohne Schmerzen. Erst als nach mehren Untersuchungen feststand das ich MS habe bekam ich Kortison und alle verstannungen und Schmerzen waren nach 30 min weg. Ich lasse so etwas mit Sicherheit nicht noch Mal machen.)

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@minifratze
Bei dir ist die LP sehr schlecht gelaufen, das kann leider passieren. Ich kann verstehen, dass du das nicht noch einmal erleben willst.

Bei mir war die LP im Krankenhaus völlig problemlos.
Einmal gestochen, danach mehrere Stunden flach gelegen und 2 l Wasser getrunken, dann war alles gut, keine Nach- oder Nebenwirkungen.
Ich reiße mich zwar nicht drum, aber wenn eine LP aus irgendwelchen Gründen noch einmal angesagt wäre, würde ich sie ohne Ängste davor wieder machen lassen.

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Ich war auch bei so nem Metzger.

NIE WIEDER!

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Das tut mir leid, Ihr müsst aber auch nicht Menschen, die wissen wollen, was im Krankenhaus auf sie zukommt, mit Horrorgeschichten Angst davor machen.
Es kann so schlecht laufen, ist aber nicht die Norm.

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Bei mir verlief die LP zwar gut, aber ausruhen danach, gab es nicht.
Wurde von meinem Untersuchungsraum zum nächsten geschleppt, bei der Diagnose suche, heißt ich war von morgens kurz nach 7 Uhr MRT bis mittags unterwegs ohne Pause, Tagesablaufsvorbereitung wurde mir gar nicht gesagt, wegen Personalmangel und schlechter Organisation.
Ich wurde zuvor gar nicht über die bevorstehende LP informiert.

Mein Tipp bestehe, auf eine Erholungsphase nach der LP. Alles Gute :four_leaf_clover:.

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Bei mir hat es auch erst beim zweiten picks geklappt…
Angenehm ist anders.
Und die Ärztin im Aufklärung Gespräch meinte noch so, einen Nerv zu treffen ist wie im Nudel Wasser mit der Gabel eine zu treffen. :+1:t2::see_no_evil::rofl:

Nunja, o’ zapft ischs… Oder so :wink:

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Aufklärungsgespräch was ist das😂. Habe nie eins erhalten auch kein Schreiben dazu, musste auch nichts unterschreiben.

Ich hatte Glück. Bei mir wurde die LP ambulant bei meinem Neuro gemacht und er hat sofort getroffen. Eine MTA war auch die ganze Zeit an meiner Seite und hat mir gut zugeredet und meine Hand gehalten , sie hat wahrscheinlich gespürt wie nervös ich war. Einige Tage zuvor wurde die LP genau besprochen und erklärt, sowohl an dem Tag als auch die Tage bis zur LP war ich schon sehr entspannt und hatte mir wenig Sorgen o.ä.gemacht. Am Tag der LP war ich morgens auch noch sehr entspannt, aber im Wartezimmer kam immer mehr Angst/ Panik auf, daher war ich dann auch sehr froh, daß die nette MTA nicht nur den Arzt unterstützte , sondern auch für mich da war. Im Anschluß direkt auf eine Liege gelegt worden und nach etwa 1-2h durfte ich dann nach Hause gehen.
Es kann also auch alles gut und entspannt laufen. Vermutlich bekommt man im Krankenhaus auch öfter mal jemand der noch etwas unerfahren ist…

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Ich wurde vorher auch sehr gut aufgeklärt, am Tag selber wurde mir eine Schmelztablette zur Beruhigung angeboten.
Auch wenn mir schwarz vor Augen würde, ich hatte das sofort kommuniziert und wurde dann vorsichtig hingelegt.
Ich hatte Kaffee mit, lag danach noch ca 1 Stunde mit Kontrollen, wie es mir geht, dann ging es nach Hause. Viel Kaffe getrunken wie empfohlen, und nur leichte Kopfschmerzen beim Aufstehen gehabt.
Klar, angenehm ist anders, aber es war auch nicht schlimm.
Es wurde sich Zeit gelassen, um es mir so angenehm wie möglich zu machen, und es war immer eine Schwester dabei, die mit mir geredet hat.

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Hattest du nur Kopfschmerzen oder auch MS Symptome wenn ich fragen darf, sind auch im Wirbelkanal Läsionen? Das MRT wurde evtl. nur vom Kopf gescannt.
Lasse auch einen Scan von der HWS BWS LWS machen zur Sicherheit.
Je früher eine MS spezifiziert wird desto besser, die Diagnose MS ist ein Schlag ins Gesicht, geht allen so.

Alles Gute!

Das hat mit Angst nichts zu tun. Das sind Geschichten aus dem Leben. Wenn ihr euch verarschen lassen wollt dann müsst ihr den Bundeskanzler fragen. Der ist Experte darin.

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Wenn mich eine Hochschwangere fragt, wie eine Geburt abläuft, würde ich nicht mit einer Geschichte antworten, wo alles maximal schief gelaufen ist, auch wenn es eine Geschichte aus dem Leben ist.

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