Hallo Sonnenschein, naja das ist vor allem Beobachtung, aber auch Erfahrung.
Wenn der Schubtiefpunkt erreicht ist und später erste Besserungen einsetzen, weiß ich, welchen Schweregrad der Schub in etwa hat.
Hier nochmal meine Definition von “Schub”: Ein Schub ist es für mich dann, wenn neue Symptome auftauchen und sich über mehrere Tage verschlechtern. Irgendwann kommt es dann zu dem Punkt, an dem die Symptome am stärksten sind (Schubtiefpunkt), und es gibt keine weitere Verschlechterung, die Verschlechterung stagniert also. Nach diesem Schubtiefpunkt kommt es mehr oder weniger schnell zu Verbesserungen.
Beim aktuellen Schub entwickelte sich über drei Tage eine fortschreitende Gangstörung. Am vierten Tag stoppte die Verschlechterung und am fünften Tag spürte ich erste Besserungen. Da wusste ich, ich bin “aus dem gröbsten raus” und jetzt setzt die Genesung ein, die hoffentlich nicht so lange dauert.
Und da wusste ich auch, es ist ein vergleichsweise leichter Schub, da ich schon am fünften Tag erste Verbesserungen hatte und bis auf etwa 24 Stunden am dritten und vierten Tag (da war es schwierig) die Symptome einigermaßen händelbar waren. Ich hatte schon bedeutend schwerere und hartnäckigere Schübe.