Hallo,
ich leide seit 2001 an den Symptomen Multipler Sklerose, die in 2006 erkannt und seitdem behandelt wird - mit Copaxone. Ich kann einigermaßen gut laufen und arbeiten gehen. Soweit zu meinem Krankheitsbild.
Seit Jahren nahrungsergänze ich auch durch die üblichen Verdächtigen: Omega-3 Fettsäuren, Vitamin B, Eisen (weil die MS bei mir bei den Augen anfing) usw… Ich habe - wie bestimmt viele von Euch auch - viel über Multiple Sklerose in Verbindung mit Sonnenlicht und Vitamin D gelesen. In verschiedenen MS Foren las ich jedoch, dass eine messbare Wirkung von Vitamin D³ nur ab 7.000 IU (=international units) messbar wäre, in diesem Zusammenhang ging es u.a. um eine antikarzinogene Wirkung. Im gleichen Artikel las ich aber weiter, dass in Studien Probanden bis zu 100.000 IU verabreicht wurden, im Rahmen meiner persönlichen Risikoabschätzung war es also in Ordnung, über eine Selbsttherapie von 10.000 IU tgl. nachzudenken. Solche Vitamin D-Dosen in Deutschland zu beziehen ist illusorisch, da hat die Pharmaindustrie schön für gesorgt.
Ich war im März 2013 in den USA und dachte mir, ich könnte ja mal den Selbstversuch wagen bzgl. der Wirkung von Vitamin D. 100 Pillen weil Walmart für gut $8.
Mein Fazit: ES IST DER HAMMER!!! Meine Spastiken sind fast vollkommen zurückgegangen und ich bin (v.a. geistig) so leistungsfähig wie seit mindestens 5 Jahren nicht mehr. Mein Kopf… fühlt sich \“ruhig\” an. Keine Schmerzen mehr, kein Umwohlsein. Am besten läßt sich das vergleichen mit dem Gefühl im Kopf, das ich immer am nächsten Morgen hatte, wenn ich abends gekifft hatte. Ruhige See… spiegelglatt. Ich kann guten Rechts zusammenfassen, dass sich mein Nervenkostüm absolut besser anfühlt, als in den Jahren, wo ich nur mit Copaxone therapierte - das spritze ich übrigens weiterhin.
Ärztlicher Befund: Ich war im August diesen Jahres bei meinem Neurologen um ihn mal zu fragen, ob ich mir das alles einbilde (was ja auch ok wäre solange es hilft), oder ob an den positiven Effekten hoher VitaminD-Dosen wirklich etwas dran ist. Und er bejahte es. Er hätte Vitamin D nur aus den Augen verloren; früher hätte er es MS-Patienten regelmäßig verschrieben - bis er 80.000 EUR an die Krankenkassen nachzahlen mußte. Sollte ich jedoch Zugang zu Vitamin D in den genannten Dosen haben, solle ich es auf jeden Fall weiter nehmen.
Bildgebung: Ich hatte mein vorletztes MRT im März 2013. Zwei Läsionen, durchmischtes Bild. Sagen wir so: in etwa sah das Röntgenbild so aus, wie ich mich fühlte. :-/ Mein MRT aus dem Juli 2013 zeigte aber etwas ganz anderes: alle Läsionen sind zurückgegangen, einige sogar komplett verschwunden.
Und nun kommts: BEZUG!
Die Dosis ist klar. 10.000 IU Vitamin D³ täglich. Nun, nicht jeder kann in die USA fliegen und nicht jeder will mit einem Koffer voller Tabletten durch den Zoll. D3 bekommt man aber auch in der EU. Rezeptfrei. Amazon UK. 360 Stück GBP 18,99. http://goo.gl/iX7KlV
Vielleicht wollt Ihr auch Eure Erfahrungen mit Vitamin D³ posten. Für mich ist es die Wunderwaffe schlechthin. Ich würde mich freuen!!
DISCLAIMER: Dies ist natürlich keine Empfehlung Präparate einzunehmen, besprecht meine Ausführungen mit Eurem Arzt und/oder entscheidet selbst.