Hallo Zusammen

Seid ihr sicher, dass ihr die richtige Diagnose habt? Es gibt ja andere Erkrankungen, die die gleichen Symptome haben und somit schnell verwechselt.

Man wird schon misstrauisch, wenn man solche Dinge liest.

https://borreliose-lorenz.de/abgrenzungneuroms/

LG, Stella1

Für mich sind die zur Abgrenzung genannten Symptome auch typische MS Symptome.
Ich denke, dass eine gute Fachklinik auch genau diesen Fragen nachgeht, besonders wenn man eine Zweitmeinung einholt.

Für mich, ja ich vertraue meiner Diagnose.
:sun_with_face::muscle:

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Hallo,

bin bei Hekate - wenn ich zu Grunde lege, wie ausführlich vor der Corti-Behandlung meines letzten Schubes der Liquor untersucht wurde (also überhaupt erstmal eine LP angesetzt wurde trotz naheliegendem Schub bei bekannter MS), nur weil ihnen die schnelle Entwicklung der Symptome etwas suspekt war, gehe ich davon aus, dass vernünftige KHs sämtliche in Frage kommende Differenzialdiagnosen mit im Auge haben. Übrigens wurde gerade auf die Eiweisszellzahl geschaut, der ja bei akuten Entzündungen eher dtl. höher ist als bei MS.

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Ich bin 3 Jahre durch die"Hölle" gegangen, weil man an alles außer MS gedacht hatte, die erste Untersuchung war eine LP mit positivem Befund, dann erst folgten ein paar Monate lang MRTs, Blutuntersuchungen… Ich denke, dass ein Verdacht auf MS schneller ausgesprochen ist als die Diagnose selbst. Ich bin für mich sicher

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Ich bin mir anfangs nicht sicher gewesen.
Leider war die Diagnose in einer unkompetenten Praxis. Bei der Liquoruntersuchung wurden nur klassische Werte untersucht. Auch bei der Zweiten von mir gewünschten Untersuchung. Da wußte ich noch nicht , wie “blöd” dieser Arzt ist und hab ihm voll vertraut.
7 Jahre später, sage ich mal, ich habe wahrscheinlich MS.
Es gibt soviel Heilpraktiker, die diese Schiene fahren. Da würde mich interessieren, wieviel da richtig liegen…Ein gutes MS Zentrum schließt das bei der Diagnostik aus.

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Ich habe meine Diagnose im Krankenhaus bekommen nach Lumbalpunktion ect. Auf einmal ergab vieles einen Sinn… Trotzdem war das für mich ein Schock. Monate später habe ich immer noch gedacht, dass ich diese Krankheit nicht haben könnte. Ich habe übrigens auch Borrelien etwas positiv, aber anscheinend bin ich damit irgendwann mal in Berührung gekommen. Kommentar meines Neurologen bezüglich der Borrelien, ich sollte das vergessen. In meinem Blut wären die typischen MS Marker. Ich war dann 1,5 Jahre später, noch mal in einer MS Ambulanz. Die hat das Ganze auch noch mal bestätigt.

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Bei mir war sehr ähnlich. Ich habe damals die Ärzte gefragt “Könnte es nicht doch eine Borreliose sein?”.
Ich habe es ehrlichweise auch gehofft. Ohne die Erkrankung verharmlosen zu wollen.

Es ging Alles so schnell, was mich hat zweifeln lassen.

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Ja, ich habe ja immer etwas von diesen Borrelien im Blut. Wenn ich im Krankenhaus bin, werde ich eigentlich grundsätzlich immer darauf angesprochen. Dann sage ich immer, nein da ist nichts. Alles schon geklärt. In diesem Krankenhaus habe ich auch meine Diagnose im Herbst 21 bekommen. Ich glaube nach drei Tagen, sagte dann die Oberärztin, dass ich auch MS haben könnte. Dann bin ich natürlich schon zusammengebrochen. Mein Mann meinte, wie kann die denn sowas sagen. Drei Tage später kam dann die Bestätigung.

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Nach dem ersten MRT, Schädel, hieß es, die Läsionen könnten auch altersbedingt sein. Wegen der positiven OKBs noch MRT HWS und BWS… Von oben nach unten mehrere dicke Läsionen… Ich zweifle nicht

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Ja, ich bin sicher, dass ich MS habe und keine Neuroborreliose.
Einige Monate vor der MS Diagnose hatte ich einen Zeckenbiss mit Wanderröte und eine Antibiose. Zur Sicherheit wurde noch einmal ein Test gemacht.
Die in dem Artikel genannten Borreliose typischen Symptome hatte ich nicht.

Hast du die oder warum zweifelst du an der Diagnose?

Tja, ich glaube Ärzten im Allgemeinen nicht mehr so leicht. Meine Erfahrungen haben mich einfach sehr skeptisch gemacht.

Bei mir haben die ersten Untersuchungen und Tests 2009 in einer neurologischen Praxis stattgefunden. Mir wurde ziemlich schnell mitgeteilt, dass ich MS habe und ich sofort die Einwilligung für eine Basistherapie unterschreiben solle. Was MS überhaupt bedeutet, welche Möglichkeiten es gibt oder was die Therapie bewirken soll, wurde mir überhaupt nicht erklärt. Ich habe deshalb abgelehnt.

2013 bekam ich Probleme mit dem Bein. Im Spital erhielt ich direkt eine Kortisontherapie. Auch dort wurde darauf bestanden, dass ich mit einer Basistherapie beginne. Als ich fragte, um wie viel Prozent diese den Krankheitsverlauf überhaupt verzögern könne, wurde mir gesagt: etwa 30 %. Das hat mich nicht überzeugt, deshalb habe ich erneut abgelehnt.

Anschliessend habe ich mir im MS-Zentrum eine zweite Meinung eingeholt. Ich wollte, dass sämtliche Untersuchungen nochmals durchgeführt werden, um ganz sicher zu sein. Der Arzt schaute sich meine Akten nur wenige Minuten an und erklärte mir, die Diagnose sei eindeutig. Er sehe keinen Sinn darin, die Untersuchungen zu wiederholen. Stattdessen sagte er mir, ich müsse sofort mit der Therapie beginnen, sonst würde ich im Rollstuhl landen. Nach fünf Minuten war das Gespräch beendet.

Bis jetzt ging es mir insgesamt gut. Dazwischen hatte ich sogar zwei Schwangerschaften.

Im Februar dieses Jahres bekam ich eine ungewöhnliche Mundtrockenheit. Ich ging wieder zur Neurologin, die meinte, das habe nichts mit der MS zu tun. Das MRT und die Untersuchungen waren unauffällig.

Inzwischen habe ich mich entschieden, doch mit Kesimpta zu beginnen. Vor ein paar Wochen habe ich die notwendigen Auffrischungsimpfungen abgeschlossen. Allerdings scheint die Hepatitis-B-Impfung bei mir nicht richtig anzuschlagen. Seit der letzten Impfung habe ich Beschwerden wie Verspannungen, Krämpfe und Taubheitsgefühle in allen Gliedern. Trotzdem zeigte auch das MRT im Mai keinerlei Verschlechterung.

Da frage ich mich natürlich, was ich davon halten soll.

Ich habe dann darum gebeten, einen Termin für die erste Kesimpta-Spritze zu vereinbaren. Die Neurologin meinte jedoch, das sei nicht nötig – es gebe genügend YouTube-Videos.

Deshalb sehe ich heute vieles kritisch und hinterfrage Aussagen und Empfehlungen, bevor ich eine Entscheidung treffe.

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Die Kommunikation mit deinen Ärzten scheint nicht optimal zu sein.
Spricht denn irgendetwas aus deiner Sicht gegen MS und für eine andere Diagnose?

Die Beschwerden nach der Impfung können, wie du es schilderst, eine Impfreaktion sein, aber das spricht ja nicht gegen die MS Diagnose.
Wie du damit umgehst, ob und welche MS Medikamente du nimmst, ist eine andere Entscheidung.

:flushed: Natürlich kann man sich das in Zeiten des Internets auch darüber einlesen/angucken, aber das SOLLTE nicht so sein! Soweit ich weiß ist es Gang und Gebe, dass die erste Kesimpta Spritze mit einer MS Nurse gesetzt wird.
Bei mir waren es sogar die ersten drei! und nach allen sollte ich noch eine Stunde in der Praxis sitzen bleiben, falls es zu bösen Reaktionen kommt.

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“…2013… Probleme mit Bein… verzögern…etwa 30%…”

Da stellt sich die Frage der Definition, was meinst du mit verzögern und was meinten Sie?
Und auch wenn ich gerade selbst einen Schub/“Durchbruch Schub” habe und als Basis-MS-Medikation Briumvi erhalte. Nope, die 30% können so wie du es denkst nicht stimmen. 2013 gab es bereits Tysabri, insbesondere das JCV Risiko mal ausgeblendet.

Deine allgemeine Skepsis ist irgendwo gesund, aber irgendwas passt hier nicht:

“…Auffrischungsimpfungen abgeschlossen…” und “…Die Neurologin meinte…es gebe genügend YouTube-Videos…”…ähm? Also es ist zwar gut wenn Sie die seit diesem/letzten Jahr eingeführte Impf-Quote etwas ankurbelt, nur glaube ich nicht das die selbe Ärztin am Ende sagt “frag YouTube…”

Was bleibt ist dann eigentlich nur: Du hast Angst, mach was und reagiere schnell und lasse keine Jahre ins Land ziehen wie bei mir bis zum “Totalschaden”… Hätte, hätte, Fahrradkette. Hätte ich rund zehn Jahre früher reagiert hätte ich mir den Mist mit meiner Ex erspart, insbesondere als damals Schmerzen und Lhermitte-Zeichen kamen. Oder hätte bereits vor 20 Jahre reagiert hätte es andere Ausmaße angenommen. MS Diagnose als mal zwei Finger wochenlang taub waren und es typischerweise von meinen Erzeuger heruntergespielt wurde… Uvw

Ja ich habe die Diagnose in Frage gestellt und in neue Beurteilung gebeten ….
Aber mehrere Ärzte haben mir was anderes gesagt

Ich selber finde , dass die Psyche ne absolute Hauptrolle verdient
Bei mir damals ein Zufallsbefund - wüsste ich es nicht hätte ich wohl nen normales Leben mit hier und da kleinen Zipperlein abgetan :slight_smile:

Krasser Artikel - demnach habe ich keine Ms sondern eher Borreliose

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Ich bin mir mit meiner Diagnose sehr sicher, hab keine Antikörper gegen Borreliose im Blut.
Andere Diagnosen konnten ausgeschlossen werden.

Alle MS-Kriterien erfüllt:
Im MRT ist die räumliche und zeitliche Dissemination erfüllt, zudem bestehen Läsionen den Sehnerv entlang, VEP und Augenärztin bestätigen die Sehnerventzündung.
LP mit 26 positiven oligoklonale Banden, intrathekale IgG und IgA Synthese sowie unvollständige MRZ Reaktion,
plus natürlich die körperliche Untersuchung (ataktischer Gang sowie die gesamte Symptomatik etc.). Also ich hab keinen Zweifel.