Hallo ihr Lieben, heute sagte mir eine Freundin, die im Lehramts Referendariat ist, dass sie nicht verbeamtet wird, wenn klar ist, dass sie MS hat. Stimmt das ? Wenn das so wäre, fände ich das sehr diskriminierend, sie macht die gleiche Ausbildung und hat keine „erkennbaren“ Ausfälle.
Hallo,
dazu gibt’s auch schon einen Thread. Insbesondere wäre der Dienstherr die erste Anlaufstelle.
Es gibt das klare Beamtenrecht, das weiß man vorher, wenn man sich darauf einlässt. Die Verbeamtung steht nicht generell auf der Kippe.
Hm…kann sich hier ein Beamter zur Thematik äußern, insbesondere wie es aktuell hinter den Kulissen tatsächlich aussieht?
Ich finde dazu nur das: BVerwG 2 C 12.11, Urteil vom 25. Juli 2013 | Bundesverwaltungsgericht
Desweiteren, ich weiß nur das es bei näherer Betrachtung extrem bitter wird und das für einen erheblichen Anteil der Beschäftigten der Privatwirtschaft. Löhne, Darlehen, Bonität, Rente, BU, uvw.
Das Ganze hat seinen Anfang in den 2000er Jahren, wird ausgeblendet und deshalb will ich mich nicht weiter dazu äußern.
Lg
Hi Bridgi,
man kann auch mit MS verbeamtet werden.
Am besten sich bei der Schwerbehindertenvertretung der Dienststelle beraten lassen, die berät nicht nur Personen mit Schwerbehinderung, sondern auch alle mit chronischen Erkrankungen.
Grüße
LucyS
Bei mir wurde ein MS Kollege jetzt verbeamtet, ich hatte das lange Zeit auch gedacht, da sich die Leute dann ja privat versichern müssen, aber da gibt wohl doch Mittel und Wege. (Lehramt - NRW)
Unter “Verbeamtung bei MS stabil” wurde schon ganz viel dazu geschrieben.
Eine Verbeamtung ist von ganz vielen Aspekten abhängig: Prognose, Amtsarzt, Bundesland.
Zuerst wirst du auf Probe verbeamtet. Nach etwa 2 Jahren (?) erfolgt dann die Verbeamtung auf Lebenszeit. Vor dieser können sie dich noch einmal zum Arzt schicken, wenn Zweifel an der Gesundheit bestehen.
Ich bin glücklicherweise erst nach meiner Lebenszeitverbeamtung erkrankt.
Schöne Grüße
Die PKV geht bei Beamten mit Vorerkrankungen, wenn man die Öffnungsklausel anwenden kann.
Das bieten aber nicht alle PKVen an und auch dort kann man immer noch abgeleht werden.
Deswegen braucht man meistens einen kostenpflichten Berater, denn bei der Öffnungsklausel zahlen die Versicherungen meisten keine Provison.
Bin FOLin in Bayern und wurde 2009 auf Lebenszeit verbeamtet bei bestehender MS seit 2000. PKV war dank der Eröffnungsklausel auch kein Problem, bin standardtariflich versichert, d. h. keine Chefarztbehandlung, kein Anspruch auf Einzelzimmer, …