Hallo zusammen,
im Laufe des letzten Jahres hat sich bei mir die Fatigue verschlechtert und inzwischen habe ich fast jeden Tag Schmerzen in einem Bein und Fuß sowie eine weiterhin bestehende Fußheberschwäche (die Schmerzen kamen erst im Laufe der letzten 2 Jahre durch Fehlstellung?). Letzteres sind wohl noch die Folgen meines ersten Schubes, bei welchem ich Lähmungen im Bein hatte.
Die Müdigkeit und die Schmerzen schränken mich inzwischen soweit ein, dass ich das Gefühl habe in Teilzeit gehen zu müssen (arbeite aktuell in VZ im Büro), was ich eigentlich nicht möchte, krankgeschrieben war ich deswegen bisher jedoch nicht.
Physiotherapie und Akupunktur haben nur bis zu einem gewissen Grad geholfen, zum Sport schaffe ich es wegen der Müdigkeit und Vollzeitjob kaum.
Jetzt überlege ich eine Reha zu beantragen, mein Arzt befürwortet diese auch.
Mir fällt es jedoch schwer mich zur Antragsstellung zu überwinden:
Zum einen habe ich Angst vor der Reaktion meiner Kollegen/meines AG (die ist doch jung und man sieht der nichts an) und ich rede mir meine Symtome immer klein, obwohl ich es eigentlich nicht mehr aushalte. Gerade wenn ich dann doch Mal an einen Tag ohne Symtome habe, fühle ich mich als würde ich “betrügen” und dass ich mich nicht so anstellen sollte.
Gibt es hier ähnliche Erfahrungen?
Hat Jemand vielleicht ermutigende Worte?
Liebe Grüße und vielen Dank

werde aber nächstes Jahr eine machen.