Ich habe noch eine Frage…
Ich werde jetzt das 1. Mal gegen Herpes Zoster geimpft und die 2. Impfung ist dann nach 4-6 Monaten.
Muss ich die Zeit abwarten bevor ich mit Kesimpta beginne oder ist die 2.Impfung unter dem Medikament möglich?
Oder muss ich das mit meinem Neuro besprechen?

Ich werde immer ca. zwei Wochen nach der Injektion geimpft. Mein Impfschutz war immer ausreichend. Meine Gürtelroseimpfung war komplett während der Therapie mit Kesimpta. Hat funktioniert.

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So wie ich Impfungen verstehe setzt man ja auf eine möglichst große Immunantwort, damit der Körper sich im Antikörper erstellen trainiert… wenn bei der 2. Impfung durch die Suppression eine Starke Immunantwort ausbleibt, könnte das schon den Impfschutz schwächen - theorethsch…

Aber für den genauen Fall hab ich leider auch keine Erfahrung.

Weiß nicht, ob mir das mit der starken Immunantwort gefällt 🫣

Hab ich keine, bin ich nicht ausreichend geschützt und hab ich eine, erwartet mich heute und die nächsten Tage wohl nichts schönes :poop: es bleibt spannend :grimacing:

Deswegen drücke ich mich seit Jahren vor der Gürtelroseimpfung :poop:

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Nein, das hat nichts miteinander zu tun.
Wenn man nur eine schwache oder gar keine Impfreaktion spürt, bedeutet das nicht, dass man wenig Antikörper entwickelt. Das kann man nur feststellen, indem man sie bestimmen lässt.

Das ist wie mit der Schwangerschaftsübelkeit.
Als ich schwanger war, habe ich andauernd gelesen, das sei ein gutes Zeichen für eine sichere Schwangerschaft. Mir war bei beiden Schwangerschaften überhaupt nicht übel, genau so wie ich nach Impfungen noch nie eine starke Reaktion gespürt habe.

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Sehr beruhigend :+1:
mir war bei der Schwangerschaft auch nicht übel und ich hatte eine super Schwangerschaft und Geburt, keinerlei Probleme :muscle:
Vielleicht ist das auch ein gutes Omen für die Impfung :laughing::upside_down_face:

Impfungen vertrage ich im Allgemeinen auch richtig gut. Bin immer eine Vorzeigepatientin :relaxed:
die erste Gürtelrose-Impfung war ansich auch OK, war aber die einzige Impfung von der ich ein paar Tage was gemerkt habe. Kopfschmerzen und der Arm tat verhältnismäßig lange weh, Fieber oder ähnliches hatte ich nicht. Also jetzt mal schauen, was die zweite so bringt :woman_shrugging: bin eigentlich nicht sehr wehleidig 🫶

Ach, und danke für eure Rückmeldungen :heart_eyes:

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Das wird schon! :four_leaf_clover:

Ich hatte mittlerweile 3mal Gürtelrose bis vor 2 Jahren… seitdem ist Alles ruhig. Allerdings bilden sich durch die Infektion ja auch Antikörper - ich denke mittlerweile sollte mein Körper auch ohne Impfung damit klarkommen - hoff ich zumindest :wink:

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Das hoffe ich auch und drück die Daumen 🫶

Dank dir :relaxed: ich berichte :+1:

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Mit dem Neurologen besprechen. Ich habe selber vor kurzem Kesimpta gestartet und sollte deshalb einige Impfungen machen. Im Idealfall macht man alles vor Start, wegen der besseren Immunantwort. Das ist aber nicht zwingend notwendig. In meinem Fall haben wir entschieden Kesimpta zu starten, obwohl noch 3 Abschluss-Dosen gefehlt haben, weil meine MS so aktiv und gemein zu mir ist und ich überall “angeimpft” war. Das war dann die Abwägung, wo die Gefahr/Nutzen ect größer ist.
Lebendimpfstoffe müssen aber vorher abgeschlossen sein soweit ich weiß.

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Ich drück dir die Daumen, dass es nicht so fies wird :smiley: Die erste Gürtelrose-Impfung war bei mir richtig fies. Mehrere Wochen Gelenkschmerzen in den Fingern und Muskelschmerzen im Impfarm. Deshalb hatte ich richtig Angst vor der zweiten Dosis. Die habe ich aber einen Tag nach der dritten Kesimpta-Spritze bekommen und außer 1-2 Tage Impfarm nichts gehabt. Danke Kesimpta :joy:

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Lebendimpfstoffe sollten bei MS komplett gemieden werden

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Hi,

ich schließe mich an: Vertrage Impfungen im Allgemeinen gut, aber die 1. Gürtelrose war unagenehm, die 2. erwas besser. Glaube, ich hatte alte MS Symptome wieder. Stelle mir die Infektion aber tendenziell schlimmer vor.

Hatte mich impfen lassen, weil der JCV genau einmal positiv war. Mit einem Titer von max 0,29 - denke, vor knapp 2 Jahren. Sonst immer seit Natalizumab-Start 2015 negativ und bin deshalb dabeigeblieben :pray:

Viele Grüße

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Kurzes Update:
war heute wieder bei meinem Neurologen und habe mit ihm mal den Verlauf der letzen beiden Jahre meines JCV Wertes überflogen.
Ich schwanke immer um den Schwellwert zwischen 0,3 und 0,46 maximal.

Hatte meinen Wert höher in Erinnerung (glaube 0,6-0,7), aber das waren wohl noch ältere Werte > 2 Jahre +.

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Und ein neues Update:
hatte heute Post aus Dänemark, bzw. hat mir mein Neurologe das Stratify JCV Ergebnis weitergeleitet.
Aktuell bin ich wieder negativ. :partying_face:

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Naja, so richtig negativ ist es nicht. Ich denke “einmal positiv, immer positiv”! Es ist halt unterhalb des Meßwertes (Nachweiswertes).

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