Hallo zusammen,

mein Vater hat seit längerem MS und sitzt im Rollstuhl.
Seit einiger Zeit schafft er es nicht mehr, alleine aufzustehen, sich zu waschen und anzuziehen.
Meine Mutter ist berufstätig und braucht jeden Morgen über 1 Stunde, um ihm aus dem Bett aufzuhelfen und ihn für den Tag parat zu machen. Ständig kommt sie deswegen zu spät zur Arbeit, ist morgens schon völlig gestresst und geschafft und muss sehen, dass sie ihre viele Arbeit im Büro erledigt bekommt. Mein Vater erwartet dann auch mittags ein warmes Essen, und meine Mutter rennt nur von einem Ort zum anderen.

Wir haben nun überlegt, einen Pflegedienst kommen zu lassen, der ihn wenigstens morgens versorgt und vielleicht mittags essen bringt. Mein Vater möchte aber keine fremden Leute im Haus haben und wehrt sich strikt dagegen. Wenn wir dieses Thema anschneiden wird er immer sehr bösartig und aggressiv. Für meine Mutter ist es eine grosse Belastung und wir wissen nicht mehr, was wir machen sollen.

Hat irgendjemand einen Tipp, wie wir dieses Problem lösen bzw. meinen Vater davon überzeugen können, dass es für meine Mutter eine zu grosse Belastung ist und der Pflegedienst eine gute Sache wäre?

Vielen Dank für euer Feedback!

Liebe Grüsse
Magenta

Hallöchen
das ist sehr schwierig , da ich selbst beruflich aus dem pflegebereich komme , weiß ich was ihr im moment durch macht
von euch als nächst , " die ja , das tun müßten . " nihmt er es mit sicherheit nicht an , den er entpfindet es als verrat , da hilft nur diplomatie und fremde hilfe
1 über den arzt
2 . versuchen eine reha zubekommen und in dieser wird er damit konfrontiert und da niehmt er es viel positiver an wie zu hause , es gibt kliniken in dennenauch pflegebedürftige aufgenohmen werden , vielleicht bessert es sich ja dort auch
3 psychologische betreuung in anspruch nehmen
4 . eine pflegekraft als freundin oder so langsam als hilfe einschleusen , und das Thema weiter nicht mehr thematiesieren, sonst block er nur ab, stück für stück dann abgeben
so haben wir es damals bei unserer oma gemacht , und hinterher war sie froh
dennes hat sich viel entspannt
aber sprecht es mit eurem arzt an , und vorallem eure mutter schafft das nicht mehr lange
und das muß ihm auch klar gemacht werden
hoff ich konnt euch helfen
LG Mary

Hallo Mary,

vielen Dank für deinen Beitrag.
Er war bereits 2x in der Reha, hatte dort auch psychologische Betreuung.
Nach aussen hin spielt er den aufgestellten, posititiv denkenden Menschen, er kommt gut klar mit seiner Krankheit, aber in den eigenen 4 Wänden ist alles anders. Da kann er die Krankheit nicht akzeptieren, möchte keine “Schwäche” zugeben/zeigen und fühlt sich durch sie “erniedrigt”. Es ist ihm schon unangenehm, seine Familie um irgendwas bitten zu müssen, weil er es alleine nicht mehr schafft. Bei fremden Leuten fällt ihm das noch viel schwerer.

Das Problem ist, dass sein Hausarzt nicht zu gebrauchen ist, ihm fehlt jegliche Sozialkompetenz und das nötige Einfühlungsvermögen.

Hat jemand Erfahrungen gemacht, einen Betroffenen einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen, was so ein Thema angeht? Wir haben versucht, mit ihm darüber zu reden, er blockt ständig ab, aber wenn wir einfach jemanden kommen lassen, muss er sich damit abfinden.
Es ist ja nicht so, dass wir ihn in ein Pflegeheim abschieben wollen. Wir möchten einfach
nur Unterstützung ins Haus holen.

Liebe Grüsse
Magenta

Hallöchen
ok , dieses problem kenn ich leider aus der eigenen familie , mein vater wart genauso
also die ersten tips waren berufs bezogen ,
da hat das leben das prob gelöst , meine mutter mußte von sofort auf gleich in die klinik ,
und da mußte der pflegedienst her
und siehe da es ging , den fremden gegenüber , war er später offener
mit dem hausarzt , ist oft so , und der neuro ?
und vorallem stärkt der mutter den rücken das sie sich zurück nihmt , dammit er es spürt was sache ist , den so kann er sich sehr einfach etwas vormachen , so weh wie es tut , wer nicht hört muß fühlen , zieht euch zurück , dann kommt er von selbst
die erfahrung haben wir mit ihm auch gemacht , jeweniger wir gemacht haben jemehr hat er angefangen sich zu öffnen
drück euch die daumen
vorallem , besträrkt eure mutter das sie sich für diese zeit psychologische hilfe holt , denn sonst hat sie keine chance , bevor sie zusammen bricht
LG Mary

Hallo Mary,

vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht.

Werden einen Versuch starten!

Liebe Grüsse