Hallo zusammen,
Nach über 4 Wochen Reha ist man jetzt zu dem Schluss gekommen, daß ich erstmal zwischen 3 und 6 stunden arbeiten soll. Das ganze mal für 2 Jahre.
Doch wie soll es jetzt weitergehen mit mir? Ich soll mich nach der Reha weiter krank melden und den Antrag auf Teil EM Rente stellen.
Dauert die Genehmigung lange?
Hat da einer von euch Erfahrungen gesammelt?
Jeder erzählt mir etwas anderes in der Reha, selbst die von Sozialen Dienst.
Wer stellt mit mir diesen Antrag?

Antrag auf die EM-Rente stellst du. Da die REHA diese 3-6 Stunden feststellte, hast du sehr gute Chancen auf die Bewilligung. Bei der aktuellen Situation der politischen “Reformen” würde ich EM-Rente zügig anstreben, da es selbst bei kleinen Beträgen eine Einnahmequelle bedeutet. Eine bewilligte EM-Rente wird auch bei dem Behindertenausweis (wird abgefragt) und Pfegeversicherung durchaus berücksichtigt, auch wenn es offiziell heisst, dass es keine Bedeutung hätte.

Die Rentenversicherung muss dich kostenlos beraten (Stichwort Klärung der Zeiten, ob eine Nachzahlung dir hilft auf bestimmte Zeiten zu kommen, sofern eine Nachzahlung wegen dem Alter möglich ist.) Hier ist die Wartedauer bei mir fast immer mindestens 1 Monat gewesen, was mir zu lang war. Die Zeit im Termin ist zu knapp, um alle Fragen zu klären und ich hatte stets das Gefühl, dass ich auf die zu klärende Punkte hinweisen muss. Es heisst aber nicht, dass die Termine schlecht oder nicht zielführend waren. Beachte bitte, dass die Gesprächspartner sich auch Notizen machen. Falls du schon älter bist, kann sogar die DRV auf der Frühverrentung bestehen, wobei ich etzt nicht sicher bin, ob es nur auf die volle EM-Rente zutrifft.

Du kannst dich auch an die freie Rentenberater wenden. Viele Berater sind für dich auch kostenlos. VDK hat mir einen Rentner, der als Berater tätig ist, nahe gelegt und ich war durchaus zufrieden - er hat viel Zeit genommen und beantwortete Fragen selbst an Wochenenden. Er hat den Antrag auch in meinem Namen gestellt. Sprich das Ausfüllen des grossen Formulars hat der Berater gemacht. Von der DRV bekommt er ein bisschen Geld hierfür, wobei es den Zeitaufwand bei mir nicht rechtfertigt.

Zu der Wartedauer der Bearbeitung gibt es sehr verschiedene Erfahrungswerte. Zu mir hiess es damals mindestens 6 Monate, tatsächlich waren es nicht mal 2 Wochen, womit ich die Einsame Spitze in den Erfahrungswerten von VDK und dem Rentenberater belegte.

Hallo, ja auf jeden Fall erstmal weiter krankschreiben lassen. Erstmal musst du einen Rentenantrag stellen. Den kannst du entweder selbst bei der DRV stellen, also die kompletten Formulare etc. sind ja abrufbar. Sind natürlich sehr viele Formulare. Ich habe das zusammen mit meinem Mann gemacht. Das ist halt alles sehr umfangreich. Es gibt nur einen Rentenantrag für Teil und Voll.
Du kannst dir aber auch, eine Hilfe von ehrenamtlichen Rentenberatern holen. Ich hatte mit der Rentenberaterin nur noch einige Fragen geklärt, den Rest allein gemacht. Die machen das aber auch zusammen mit dir. Sie stehen auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung. Wichtig ist, dass in dem Bericht der Reha steht, dass du nur drei bis sechs Stunden arbeiten kannst. Ich habe die Antwort glaube ich, ungefähr nach 2 Monaten erhalten bzw. die Zustimmung. Ich weiß, es gibt aber viele, bei denen dauerte es wesentlich länger.

Bist du noch auf Reha?
Dann mach das mit dem Sozialdienst.

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Hat bei mir der Sozialdienst in der Reha nicht gemacht, hatte dort zwar mehrfach Termine um die Zukunft zu besprechen und Fazit : ich wurde als AU entlassen mit einem vorläufigen Bericht in dem Stand das man die Teilerwerminderungsrente empfiehlt. War in einer MS zertifizierten Klinik meiner RV, die haben den Bericht auch bekommen und zwei Tage nach meiner Heimkehr hatte ich dann schon einen Brief der RV im Briefkasten mit dem Hinweis, daß mir die Klinik die Teilerwerminderungsrente nahe legt und wenn ich dem zustimme soll ich bei der Rentenberatung einen Antrag stellen. Das habe ich auch gemacht und zwei/drei Tage nach der Antragstellung kam der Bewilligungsbescheid. Also alles schnell und unkompliziert. Denke es macht einen großen Unterschied, ob man den Antrag " einfach so " stellt oder nach einer Begutachtung in einer Rehaklinik

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Hatte schon mehrfach beim Sozialdienst einen Termin wegen der Klärung meiner Zukunft. Doch dort macht das keiner, leider.

Hi Sarah,

genau das ist der Weg, den ich jetzt auch plane mit meiner Neurologin, da er als der aussichtsreichste und unkomplizierteste gilt.
In Krankschreibung bleiben, bis KK zur REHA auffordert.
Dort den Zustand bewerten lassen.
Danach auf Post von der DR warten.
Dann mit Rentenberatung Antrag auf Rente stellen.

Damit erspart man sich erneute Begutachtungen und die Bewilligung geht entsprechend der Einschätzung des Berichts aus der REHA wohl relativ flink.

Das in der REHA vom Sozialdienst solche Anträge schon mit ausgefüllt werden, ist mir unbekannt. Meinen Verschlechterungsantrag hinsichtlich Schwerbehinderung hat in der letzten REHA auch kein Sozialdienst ausgefüllt, lediglich zu den Inhalten und Formulierungen beraten - aber auch das hat schon etwas geholfen. Ich denke, das Ausfüllen ganzer Anträge übersteigt einfach deren Kapazität.

Grüsse MiaH

Und dann die 78 Wochen ausreizen bis zum letzten Tag.
Krankengeld ist höher als Rente

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Ich will auch wieder arbeiten, doch halt nicht voll. Das würde ich aktuell nicht schaffen. So der Bericht vom Arzt aus der Reha.

Hey
Bei mir war es das Gleiche, auf Reha ist die Entscheidung auf eine Teilweise EM Rente gefallen.
In der Reha Klinik war der Beste Ansprechpartner für mich die Neuropsychologin mit klaren Tips wie hier der Ablauf ist. Der Sozialdienst war nicht sehr Hilfreich.
Ich wurde nicht Arbeitsfähig aus der Reha Entlassen und hab mich mit Rücksprache meines Hausarztes und Neurologen sofort Krankschreiben lassen bis die Rente genehmigt war.
das hat ca. 2-3 Monate gedauert.
Den Em Renten Antrag (es sind gesamt 3 Anträge) hab ich sofort nach der Reha Ausgefüllt und vom Rentenberater im Gemeindeamt Prüfen lassen.

Ach ja. Ich habe den Antrag auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung Runtergeladen und selbst (mit Hilfe von Chat GPT) Ausgefüllt. Hat anscheinend Super Funktioniert :slight_smile:

DAS wäre der Plan - fürchte aber, so lange macht die KK nicht mit. Die kamen schon mit dem Einholen der Einverständniserklärung zur Einsicht aller Berichte aus Krankenhaus und Frührehe für den Medizinischen Dienst um die Ecke. Also ich erwarte also wöchentlich schon, dass sie mit der Aufforderung zur REHA um die Ecke kommen.
Bin jetzt 4 Monate im Krankengeld, und der Entlassungsbericht aus der Frühreha sah nicht rosig aus - da fackelt die KK mit Sicherheit nicht lange, um mich aus ihren Töpfen zu kriegen und zur RV abzuschieben.

Mal schauen, wie lange es gut geht mit dem Krankengeld.

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Solange keine Terminsetzung geschrieben ist, kannste alle Post liegen lassen.

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Wir schauen. In jedem Fall werden die 10 Wochen Antragsfrist auch mitgenommen.

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Es kam irgendwann ein Schreiben von der Krankenkasse, dass ich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, die Reha beantragt haben musste.

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Das war bei mir der letzte Tag der 78. Woche

(Und mein Antrag bekam unter Mithilfe eines Freundes aus einem Rathaus für genau diesen Tag einen Eingangsstempel)

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Naja, DAS war natürlich perfekt gezirkelt. Solche Verbindungen habe ich leider nicht. Glückwunsch nachträglich.
Bin schon froh, dass sie nicht gleich bei Ankunft aus der Früh-REHA hier standen und mich gleich weitergeschickt haben.

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Termine bei dem Sozialdienst sind zu knapp bemessen für den Rentenantrag. Bei dem ehrenamtlichen Rentenberater waren 1,5 Stunden geplant, am Ende waren es knapp über 2 Stunden. Zudem bin ich bei dem Rentenantrag unsicher, ob der Sozialdienst das wirklich macht. Antrag für den Behindertenausweis und die Pflegestufe, auch die Formulare für die Gelder machen sie. Theoretisch auch die Vollmachten wie z.B. Patientenverfügung, aber schon hier ist die Zeit zu knapp.

Das Krankengeld ist deutlich höher, allerdings hat die Krankenkasse bei mir viel Druck gemacht - Briefe und Anrufe mindestens 3 Mal die Woche. Das hat mich schon sehr belastet. Und ja theoretisch dürfen sie es nicht, aber praktisch war es so. Ich emfand es als Erleichterung als die Verhältnisse geklärt waren und nicht stets die Unsicherheit und Zwangsmassnahmen auf die Psyche drückten.

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Ich hatte die Nummer gespeichert und automatisch auf AB geschaltet

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Angerufen hat bei mir zum Glück keiner, von der Krankenkasse. Ich war dann irgendwann mal im Alg 1 drin. Die Agentur für Arbeit hat dann alle paar Monate angerufen. Sie wollten dann auch immer nur wissen, wann ich zur Reha fahre bzw. nach der Reha, wie ich entlassen worden bin. Arbeitsunfähig? Ich war auch froh als das Ganze geklärt worden ist. Das kann extrem belasstend sein. Die MS reicht schon.

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Bei mir hat die Bewilligung 4 Wochen gedauert.

Ich musste den Antrag nur ausfüllen, weil ich dazu aufgefordert worden bin. Der Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurde umgedeutet.