Das kenne ich auch. Daß ich Leute getroffen habe, die bestimmte Hilfsmittel genutzt haben und “trotzdem” gut und positiv rüberkamen, so daß ich sie mir zum Vorbild genommen habe. Und daß es mir dann leichter fiel, dieses Hilfsmittel selbst zu nutzen.

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Ich nutze neben meiner Orthese auch einen Stock, weil ich spätestens bei längeren Gehstrecken wacklig und unsicher werde und ich keine Lust habe mich langzulegen. Ich kann witzig sein aber Slapstickeinlagen überlasse ich gern Komikern. Ich nutze meine Hilfsmittel offen und versuche nicht sie zu verstecken. Gibt manchmal seltsame Blicke aber das ist ok.
Ich glaube es ist gut offensiv damit umzugehen da MS ist ja oft genug unsichtbar ist aber die Einschränkungen dennoch da sind. Menschen die damit nicht umgehen wollen oder können sind eh kein guter Umgang.

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Lieber mit einem Rollator unterwegs als dass alle denken, ich betrunken :grin:

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Ich glaube auch dass eine große Portion Pragmatismus da ganz gut ist! Lieber sicher und nicht ganz so k.o. da ankommen wo man will als gar nicht hinkönnen oder dann dort völlig fertig sein.
Ist anfangs totale Überwindung aber irgendwann ist es das neue " normal" .dann ist das so wie eine Brille oder andere Hilfsmittel im Alltag.

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Wenn es nicht ohne Hilfsmittel geht, natürlich.
Ich versuche, so lange wie möglich ohne Hilfsmittel klarzukommen. Ich will mich nicht vorzeitig dran gewöhnen.

Ich bin kurzsichtig. Zuhause trage ich meine Brille nur zum Fernsehen oder wenn ich etwas auf der anderen Straßenseite genauer sehen will. Manchmal vergesse ich die Brille und merke erst unterwegs, dass alles irgendwie anders aussieht als sonst. Ich weiß nicht, ob ich auch ohne klarkäme, wenn ich es nicht gewöhnt wäre.

Hier in der Stadt komme ich mit Öffis und ohne Hilfsmittel klar.
Meine Sturz Frequenz ist ca. 1 Mal pro Jahr, mal 2 Mal kurz hintereinander, dann wieder lange gar nicht.
Lohnt es sich deshalb, Rollator oder Stock zu benutzen?

Ich denke, das muss jeder selbst rausfinden, wann für ihn der richtige Zeitpunkt ist.

Am Rollator wirklich betrunken, DAS ist die Challenge :rofl:

Gibt es da Grenzwerte zur Promillegrenze?
Welcher Grenzbeamte ist zuständig?

[sorry, mein Hirn hat sich grad selbstständig gemacht :joy:]

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Das darf es, keine Ahnung, wie das mit Rollator ist, auch da Wanke ich :joy: bin noch nicht kontrolliert worden

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Aha. :rofl:
wenn du nachweisen kannst, dass das Wanken von z.b. Tizanidin kommt ist alles im grünen Bereich

Leider nicht medikamentös :grimacing:

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Wenn du ohne Hilfsmittel klar kommst, ist das doch super. Ich habe mir den Rollator angeschafft, als es gar nicht mehr ging.

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Ich arbeite gerade für eine sehr vertrauensvolle Firma in einem coolen Team, bei dem ich nur einmal die Woche ins Büro muss. Ich hatte auch durch eure Berichte für mich entschieden testweise ein halbes Jahr mit Gehstock und Büro zu gehen. Wenn ich in dieser Zeit hinfalle, dann kann ich den Stock weglassen. Dann macht er keinen Unterschied. Wenn nicht, dann nutze ich ihn weiter. :wink:
Letzten Donnerstag war ich mit meinem bunten Gehstock im Büro, wurde mehrfach angesprochen und habe mehrfach von meinem letzten Stolpern mit Sturz und meinem Entschluss erzählt. Auch Teamleiter anderer Teams haben mich angesprochen. :laughing: Just an diesem Tag war dann auch Feueralarm. :laughing: Witzig.
Feststellung für mich: zum Arbeitsplatz mit Gehstock. Im Büro ohne Gehstock.

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