Hi, ich heiße Roland und hatte meinen ersten Kontakt mit MS bald vor exakt 37 Jahren, genau vier Wochen nachdem ich meiner Frau das erste mal begegnet bin.

Ich habe eine 50%ige Behinderung, habe aber das Glück, dass ich selbst von meiner Krankheit nicht allzu viel mitbekomme. Jener Mensch, der meine Beschwerden natürlich direkt mitbekommt, ist klarerweise meine Frau. Erst vor ein paar Wochen hat sie meine Verkühlung richtigerweise als Corona erkannt!

Weiters hat sie für mich ein vernünftiges Fortbewegungsmittel organisiert. Aktuell bin ich mit einem Laufrad unterwegs und kann sagen, dass ich mit meiner eigenen Muskelkraft mobil bin!

In dieser bereits sehr langen Zeit hat mir die Krankheit mit ihren tausend Gesichtern schon einige unerfreuliche gezeigt. Eines davon war jenes bei dem ich erst erkannt habe, dass ich mir die Hand am heißen Herd verbrannt habe, als ich verbrannte Haut gerochen habe.

Dieses Hoppala führt zu manchem Lachen, wenn ich über meine Geschichte referiere. Seit ein paar Wochen bin ich im Kontakt mit einem Mitarbeiter vom Sozialamt, den ich kennengelernt habe, als er in der Firma zur Prüfung der tatsächlich angestellten Behinderten gewesen ist. Ich habe mich nun bereit erklärt, vor interessierten jungen Erwachsenen über meine Erkrankung und entsprechende Beschwerden zu sprechen.

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Wow, das finde ich sehr gut!
Sichtbar werden…

Die hoppala Momente habe ich mit meinem Gleichgewicht.
Beim Arzt Gespräch wollte ich zu schnell aufstehen, mein linkes Bein hatte noch kein Signal, und so bin ich der Ärztin fast auf den Tisch geknallt…
Sie ist aber reaktionsschnell ausgewichen :rofl:

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:rofl:

…ja nicht das Die Gute sich noch verletzt hätte - irgendwo hört’s auch mal auf mit dem hypokratischen Eid.

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