wer Cannabisblüten verschrieben und erstattet bekommt, sollte dringend mit dem Verschreibenden Arzt und der Krankenkasse sprechen, zwecks hinnehmbarer Alternativen.

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Hier noch der Gesetzbeschluss von Bundestag & Bundesrat:

Eine große Sauerei, die vielen natürlichen Cannabiszubereitungen und auch die Blüten dermaßen zu beschneiden, so daß nun zwei “Fertigarzneimittel” allem anderen den Rang ablaufen.

Was soll das für einen Sinn haben? Kostenersparnis etwa? Wohl eher nicht, ich zitiere aus dem ersten Link:

Ebenso ist nicht davon auszugehen, dass durch die allgemeine Umstellung von Cannabisblüten auf teurere Fertigarzneimittel überhaupt Einsparungen bei der Versorgung mit medizinischem Cannabis erzielt werden können.

Und weiter:

Für das neu zugelassene Fertigarzneimittel Exilby gibt es noch keinen mit den Krankenkassen ausgehandelten Preis, so dass die tatsächlichen Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen aktuell noch nicht absehbar sind. Die Festsetzung des Preises in den ersten sechs Monaten der Markteinführung obliegt einzig und allein dem Unternehmen Vertanical. Erst anschließend wird mit dem GKV-Spitzenverband über einen Erstattungsbetrag verhandelt. Es verwundert also sehr, dass der G-BA-Vertreter Prof. Hecken vor dem Hintergrund dieses unklaren Erstattungspreises ein bestimmtes Arzneimittel vor dem Hintergrund des Spardikats so explizit empfiehlt.

Ein Lehrstück über die (politischen) Kräfteverhältnisse hier im Land?

PS Ich selbst nehme (noch) kein Cannabis. Ich weiß aber von vielen anderen, denen gerade auch die natürlichen Produkte sehr gut helfen. Also, was soll der Mist?

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Hm… Soll ich es mal Claude anhand des Dokuments durchforsten lassen, insbesondere wer daran Interesse hat, wer entsprechend karrieretechnisch profitiert, wie die Verbindungen sind, wer mit wem usw?

Das Abo fliegt jetzt ohnehin in wenigen Wochen heraus da es für meine entsprechende Arbeit/Forensik nicht mehr praktikabel ist und mir der vor kurzem geleakte Systemprompt, und den was daraus bereits herauszulesen ist auf den Zünder geht(Fable 5 <=> Opus).

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Danke für dein Angebot. Die Idee ist nicht schlecht, aber von mir aus muss es im Moment nicht sein. Ich habe zur Zeit nicht den Kopf, da so tief hineinzugehen. Und eigentlich steht es ja auch so im Raum…

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Wieso weshalb warum? Wer davon profitiert? Steht doch alles in der Pressemitteilung. Der letzte Absatz, das Zitat, sagt doch alles… Hier ein Auszug aus der Mitteilung:

In der Anhörung des Gesundheitsausschusses am 22. Juni 2026 sprach sich der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Prof. Hecken auf Frage des CSU-Abgeordneten Stefan Pilsinger für eine Verschärfung des bisherigen Gesetzentwurfes zugunsten von Fertigarzneimitteln aus. Er regte einen sechsmonatigen Zeitraum an, in dem keine Rezepturarzneimittel erstattet werden können. Der G-BA-Vertreter nannte zudem explizit das kürzlich neu zugelassene Fertigarzneimittel “Exilby” des Münchener Unternehmens Vertanical als mögliche Alternative.

Gründer und Gesellschafter von Vertanical ist Clemens Fischer. Dieser spendete vor der letzten Bundestagswahl u.a. 200.000 € an die CSU, 100.000 € an die SPD und 90.000 € an die CDU. Fischer und sein Unternehmen dürften die größten Profiteure der kurzfristigen Verschärfung sein, die auf eine Initiative der CSU zurückzuführen ist und letztendlich mit den Stimmen der Regierungsparteien (CDU,CSU und SPD) in der Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschusses durchgebracht wurde.

Für das neu zugelassene Fertigarzneimittel Exilby gibt es noch keinen mit den Krankenkassen ausgehandelten Preis, so dass die tatsächlichen Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen aktuell noch nicht absehbar sind. Die Festsetzung des Preises in den ersten sechs Monaten der Markteinführung obliegt einzig und allein dem Unternehmen Vertanical. Erst anschließend wird mit dem GKV-Spitzenverband über einen Erstattungsbetrag verhandelt. Es verwundert also sehr, dass der G-BA-Vertreter Prof. Hecken vor dem Hintergrund dieses unklaren Erstattungspreises ein bestimmtes Arzneimittel vor dem Hintergrund des Spardikats so explizit empfiehlt. Verantwortung für diese Empfehlungen muss Prof. Hecken jedoch nicht übernehmen, da er auf eigenen Wunsch zum 30.06.2026 als Vorsitzender des G-BA ausgeschieden ist. Zurück bleibt ein fragwürdiger Gesetzgebungsprozess, der die Versorgung von Kassenpatienten mit medizinischem Cannabis nachhaltig verschlechtert und die Kosten für die Erstattung von Cannabismedikamenten erhöhen dürfte.

“Es sieht ganz so aus, als hätte sich da jemand für eine halbe Million Euro ein Monopol für sein Produkt bei den Parteien gekauft, zulasten der Versicherten. So etwas habe ich in 24 Jahren als Vorsitzender des Deutschen Hanfverbands noch nie gesehen.” – Georg Wurth

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Richtig… Geht mir ähnlich, es ist nur ein Angebot. Ich habe persönlich keinen sonderlichen Bedarf mehr, es wird zur Zeit nurnoch ausgetauscht

Whatever. Das Max 5x Abo läuft bis zum 03.08…

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