Die kurzfristigen positiven Wirkungen von Cannabisdrogen (zb. Marihuana) bei MS sind bekannt, zumindest bei Spastik helfen sie. Gleichzeitig wirken im Tierversuch mehrere Inhaltsstoffe dieser Drogen neuroprotektiv oder entzündungshemmend.

Also, vielleicht bringt es ja auch längerfristig was bei MS? Es gibt dazu leider wenig Forschung. Orales pures THC war mal unwirksam in einer 3-Jahres-Studie.

Vielleicht habt ihr MS-kranke Kiffer als persönliche Bekannte. Habt ihr den Eindruck, denen geht es besser als dem gleichaltrigen Durchschnitt?

37 Jahre Cannabis, 32 Jahre MS, nie MS-Medikamente, trotz Schüben immer nahezu 100%ige Rückbildungen, bis zu den Corona Impfungen. Die Impfungen haben Allerdings mein Immunsystem umgekrempelt.

Ich würde trotzdem behaupten JA

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Hast du hier irgendwo eine Krankengeschichte, die du linken könntest? Mehr Info wäre gut.

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Nö, sehe ich auch keinen Sinn drin, ist eh bei jedem unterschiedlich, aber Cannabis wirkt definitiv Neuro-Protektiv und Entzündungshemmend. Hatte auch seit 30 Jahren gefühlt ungefähr 5 Erkältungen z.B.

Hattest du den Eindruck, dass es Schübe abschwächt?

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kann ich nicht sagen, ich hatte keinen Schub Ohne… Allerdings hatte ich schon das Gefühl, dass gesteigerter Konsum bei Schüben die Symptome lindert - ob es wirklich die Schubintensität oder nur das Empfinden herabsetzt kann ich nicht sagen.

Alle Dauerkiffer die ich kenne, sind komplett durch. Kiffen macht auf Dauer das Gehirn matschig und Psychosen koennen ebenfalls ausgeloest werden. Wenn man es aus med. Gruenden nimnt, dann ist das etwas anderes. Aber auch hier waere ich vorsichtig - wie bei Alkohol.

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Ich bezweifle das, ein Bekannter von mir kifft seit Jahrzehnten und ist ausgesprochen wach im Kopf.

Die Wissenschaft zeigt, dass in der Jugend begonnener, starker Konsum mit kognitiven Defiziten assoziiert ist; mäßiger Konsum bei Erwachsenen ist wahrscheinlich nicht übermäßig nachteilig.

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Ist schwierig zu sagen und wahrscheinlich sehr individuell.

Ich hab etwa 20 Jahre gekifft und während dessen meine Ausbildung gemacht, mein Abitur nachgeholt und meine Studium mit 1,4 Gesamtdurchschnitt abgeschlossen. Also würde ich mal sagen, ich war nicht durch sondern ziemlich auf zack :muscle:

Auf Grund meiner Symptome wurde 2013 erstmalig MS als Verdachtsdiagnose in den Raum gestellt. Ich hatte dann 10 Jahre immer mal wieder kleinere Schübe, wobei sich die Symptome immer komplett zurück gebildet haben.

Erst 2023 war der Schub heftig und ich bin daher in die Diagnostik gegangen. Im Januar 2024 gab es die eindeutige Diagnose, aber mit einem EDSS von 3,0 ist es immer noch vergleichsweise im Rahmen. Ob mich jetzt mein Konsum vor schlimmeren bewahrt hat :thinking: seit 2021 kiff ich nicht mehr. Vielleicht hätte ich mal, dann wäre mir der schlimme Schub 2023 erspart geblieben 🫣

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Genau meine Geschichte.

30 Jahre Schubförmige MS, keine Medis, 45Jahre gekifft, 3mal gegen Covid geimpft, jetzt SPMS meine rechte Körperhälfte wird seitdem schwächer.
Die Gürtelroseimpfung wird auch von der Stiko empfohlen bei MS, hat mich fast umgebracht. Ich empfehle erst die Antikörper gegen Gürtelrose zu prüfen bevor da einfach reingeimpft wird. Dieser Wert ist bei mir jetzt 10mal so hoch wie er sein sollte.

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Bei mir ist es die Linke Körperhälfte seit den C-Impfungen… quite funny jemanden zu treffen, der ein ähnliches Schicksal hat - naja was soll’s, muss ja trotzdem weitergehen. :four_leaf_clover:

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@slowboysimon
@damncrazydude

Wieso bringt ihr eure Verschlechterung mit den Covid-Impfungen in ursächlichen Zusammenhang?

V e r s c h w ö r u n g !

“EinsElf”
“Drölfzig”

Weil die Einschränkungen ziemlich genau 2h nach der ersten Impfung das erste mal auftraten, und sich nach der der zweiten verschlechterten, danach hab ich beschlossen dass es mir wohl ohne Impfung besser geht und hab keine weitere gemacht…

Hat aber die seitdem auftretenden Symptome nicht mehr lindern können.

Welche Beschwerden sind da gekommen?

Uhthoff, Starke Fatigue, Brainfog, schnelle Ermüdbarkeit, Herzrasen, Bluhochdruck, halbseitige Muskelschwäche…

Also eigentlich eher ME/CFS- bzw. Schlaganfall-Typisch… letzteres wurde widerum ausgeschlossen durch MRT.

Diagnostiziert wurde durch Mauern der Ärzte lediglich ein Herzfehler, ohne Verbindung zur Impfung :wink: Alles andere wurde auf die bestehende MS geschoben.

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“Herzfehler”?

bei Corona nicht ungewöhnich, dass es aufs Herz ging… hat aber allgemein auch neurologisch ganze Arbeit geleistet.

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Ich würde sogar so weit gehen zu Behaupten, dass ein nicht geringer Teil der seit 2022 Diagnostizierten genau genommen keine MS sondern eine durch Corona(-Impfung) ausgelöste Neurologische Einschränkung haben die symptomatisch eher einer ME/CFS Erkrankung ähneln.

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Klingt nach einer schweren Impfnebenwirkung. War nicht selten bei den frühen Covid-Impfungen.

Dass MS-Beschwerden in einer Krise stärker werden, ist nicht überraschend.

Aber du meinst, es ist dauerhaft schlechter seither?

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