Hallo ich hab seit Tagen einen ganz komischen Schwindel und Druck im Bein . Ich hab auch ein Druckgefühl im Kopf und Nacken und fühle mich wie benommen. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich hab Angst dass das etwas anderes als die ms ist.
Hallo ich hab seit Tagen einen ganz komischen Schwindel und Druck im Bein . Ich hab auch ein Druckgefühl im Kopf und Nacken und fühle mich wie benommen. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich hab Angst dass das etwas anderes als die ms ist.
Hi Lisa,
leichter gesagt als getan, aber mach Dich nicht verrückt, das kann so vieles sein.
Also das Druckgefühl und der Schwindel klingen schon nach einem Schub, vielleicht hängt auch das Druckgefühl im Bein damit zusammen, ich fürchte Du wirst um einen Arztbesuch nicht herumkommen um das endgültig abklären zu lassen.
Ich wünsch Dir dass Du Dich ein wenig beruhigen kannst - vielleicht hast Du ja jemand privat, der sich ein wenig Zeit für Dich nehmen kann, um Dich ein wenig aufzufangen - Kopf hoch

Öhm, Druck im Bein? Laufen schmerzt?
Ist es warm, rot, eventuell geschwollen?
Das, aber nur wenn du diese Symptome hast, gehe bitte zügig zum Arzt. Dann könnte es eine Thrombose sein.
Bekommst du eine Basistherapie oder sonst irgendwelche Medikamente?
Kesimpta:)
Danke dir:) Ja ich habe Läsionen im HwS Bereich. Allerdings hieß es neulich im mrt dass die verschwunden seien
Danke dir! 
Nein es ist nichts geschwollen oder rot
Da habe ich auch welche.
Ich hatte über lange Jahre eine Verschiebung des Atlaswirbels, die mittlerweile gerichtet wurde. Das begann damals nach eine harmlose Ausschabung im Krankenhaus, als ich aus der Narkose aufgewacht bin. Was damls dazu geführt hat, weiß ich nicht, aber es muss nichts akutes sein, kann auch langsam kommen. Da hatte ich auch einen komischen Druck im Nacken- Kopbereich und leichten Schwindel und bin erst nach zwei Jahren Arzt-Odysse und Eigenrecherche darauf gekommen was los ist, weil kein normaler Orthopäde das in der Ausbildung lernt und die daher gar nicht drauf kommen.
Meiner Erfahrung nach haben das gar nicht so Wenige in mehr oder weniger stärkerer Ausbildung und wird sehr oft übersehen.
Im Zusammenspiel mit MS war das bei mir auch echt ekelhaft.
Der Druck in den Beinen passt da aber dann gar nicht dazu. Gehe auf jeden Fall mal zum Arzt, wenn das nicht besser wird, nicht das es doch etwas Schlimmeres ist. Thrombose vorsichtshalber ausschließen lassen, MRT.
Wenn es so ein Dauerding werden sollte, bei dem keiner was Vernünftiges findet, würde ich aber den Atlas mal im Hinterkopf behalten.
Der Schwindel ist nun weg. Heute Morgen bin ich mit plötzlichen Schmerzen in den Oberschenkeln aufgewacht. So als ob ich Sport gemacht hätte und einen extremen Muskelkater habe.mal schauen was der Arzt sagt.
Hallo Sonnenblume
darf ich einen Tipp/ Link für das Magnesiumöl haben?
Hallo, Lisa,
bei mir drückt der Wirbel auf die Läsion in der HWS, so heißt es, also dauerhaft Schwindel, Druck, Kribbeln, Einschießen in die Hände, Verspannung im Hals, aber zu früh für den Neurochirurgien, so heißt es.
Drück die Daumen!
Der “Muskelkater” kommt, so sagen sie, von den dauerhaft verspannten Muskeln …
Das klingt ja interessanrt. Habe ich so auch noch nicht gehört. Wenn das bei mir beispielsweise auch so wäre, dann hieße das ja, das mein langsam immer schlechter werdender Allgemeinzustand, was Schmerzen, Schwindel und Verspannungen angeht, gar nicht einer fortschreitenden MS zuzuschreiben ist, sondern nur der schlecht verheilten Vernarbung von der, die ich schon lange habe.
Ich habe zwei Läsionen mit 5 x 3 mm bzw. 13 mmm Durchmesser imm Rückenmark, auf Höhe von C4/C5. Das klingt scho irgendwie ziemlich groß und würde mich nicht wundern, wenn da auch was drücken würde und ich glaube nicht, das Neuros oder Orthopäden Probleme mit alten, längst abgeklungenen Läsionen überhaupt auf dem Radar haben.
Da werde ich mich mal weiter drüber informieren, danke. 
Wow.
Danke für Deine ausführliche Rückmeldung.
Probier ich aus.
Da ich von Rheuma und MS geplagt werde, schreibst Du mir bitte noch, wenn Du vom Rheumaversuch Deiner Nachbarin Näheres weißt?
Das wäre lieb 
(Im Moment hilft nur noch Ibuprofen leider; ich darf nur leider pro Tag nur eine nehmen, wegen der doofen Niere 
Danke, Daddlerin,
dass Du geantwortet hast,
jetzt weiß ich endlich, dass ich das Problem nicht alleine habe!
Und, ja, dadurch, dass es keine neuen Läsionen gibt seit 2025, werd ich im MS-ZENTRUM immer komisch angeguckt, wenn ich sage, dass es mir stetig schlechter geht…
Gibst Du mir bitte Bescheid, wenn Du was Neues rausfindest?
Bei mir war es im August ein Neurologe im Zentrum, der nach einem Blick ins MRT gesagt hat: na, kein Wunder - der Wirbelfortsatz drückt genau auf die Läsion.
Aber mehr als Pregabalin ist ihm nicht eingefallen.
Die Schmerzen in den Fingern und der Schulter werden bei mir wie bei Dir immer schlimmer und Pregabalin macht sooo viel Kopfnebel.
Nimmst Du auch Pregabalin?
Ich hatte mein erstes MRT & Diagnose erst 2023 - also hab ich keine Ahnung, ob die Läsionen alt oder neu sind - ?
Da gab’s Läsionen Höhe
HW 2/3 - 13 mm - die triggert mein Zwerchfell
HW 4/5 - Arme - 6 mm
HW 5/6 - 10 mm - weiß ich noch nicht,
Du vielleicht?
Danke schon mal.
Ich antworte mal so ausführlich wie möglich, damit du meinen Werdegang mit deinem vergleichen kannst, auch wenn da am Anfang noch gar keine MS dabei vorkommt:
Also, ich hatte vor mehr als zehn Jahren eine ausführliche Vorgeschichte mit Anämie auf Grund eines Gebärmuttermyoms, das man erst spät erkannt hat. Lag dumm.
Währnd dieser Zeit hatte ich eine Gebärmutter-Ausschabung, nach der es mir ungewöhnlich schlecht ging.
Normalerweise darf man da nach zwei Stunden schon wieder nach Hause gehen, mich haben sie, vorsichtshalber, über Nacht dagelassen. Am nächsten Tag wurd ich abgeholt und noch schnell bei der Hausärztin vorbei gefahren, Entlassungsbrief abgeben. Die hat mir gleich eine Tasche voll Vitaminzeug zum aufpäppeln mitgegeben, so schlecht sah ich aus. Schwindlig und zitternd.
In den nächsten Wochen hat sich das gegeben, aber ein komischer Schmerz in der höheren Halsregion, irgendwo direkt unterm Kopf, ist im Hintergrund zurückgeblieben.
Es brauchte dann drei Jahre, eine Odyseey von Ärzten und am Ende Eigenrecherche, bis ich herausgefunden habe, was ich habe: Eine Altlasverschiebung, also die ersten beiden Halswirbel sind gegeneinander verschoben. Was damals in der Narkose genau passiert ist, weiß ich bis heute nicht. Meine Vermutung geht irgendwie nach Hals überstrecken.
Der Atlas wird von normalen Orthopäden gar nicht gelernt und es bleibt daher oft unbemerkt. Erst als ich zu einem Spezailisten auf dem Gebiet bin, ist es herausgekommen.
Um diese Zeit ist mein Myom, das ich zwischenzeitlich erst mit Arznei versucht habe zu bekämpfen, dann operativ habe entfernen lassen aber wieder zurück gekommen und es stand eine komplette Gebärmutterentfernung an, als habe ich das erstmal abgewartet
Danch habe ich es dann, leider, noch ein paar Jahre schleifen lassen, weil man sich ja irgendwie an alles gewöhnt…
Vor etwa vier Jahren kam es dann zu starken Schmerzen, Kribbeln,Taubheitsgefühlen, im linken Arm, vor allem der Hand. da ich viel Computer schreibe und Games spiele, dachte ich zuerst an eine Sehenscheidenentzündung, wie ich sie schon öfters hatte, oder einen eingeklemmten Nerv,
Ich habe erst mal zwei Wochen komplette Computerpause gemacht und es wurde auch stark besser, ging aber nicht ganz weg. Kribbeln/Taubheit in den Fingern blieb. Der Rest war dann wohl doch SSE.
Bin dann erst zur Hausärztin damit und die hat mich zu Orthopäde und Neurologe weiter gleitet. Ortho war zuerst, und weil ich um den verschleppten Atlas wußte, bin ich gleich zu einer, die das auch kann, da ich dachte, das es vielleicht auch da her kommen könnte.
Die hat kurz abgetastet, festgestellt das der Atlas wirklich sehr schief steht, wollte aber vorsichtshalber da noch nichts machen und erstmal ein HWS-MRT. Da sind dann drei Läsionen entdeckt worden. Größe und Lage steht nicht mal auf dem Befund und wußte ich auch nicht, das das wichtig ist. Werde ich mal noch nachfragen.
Daraufhin hat man gleich noch ein Schädel-MRT beantragt, welches nochmal drei Läsionen zu Tage begracht hat, die ich oben bereits beschrieben habe.
Inzwischen war dann auch mal der Neuro zu sprechen und der hat ein paar Messungen gemacht und mich ins Krankenhaus, für weitere Messungen und eine Lumbalpunktion.
Die Messungen haben links eine etwas schlechtere Nervenleitfähigkeit ergeen und der Liquor hatte die typischen oligoklonalen Banden und damit war die Sache für die Ärzte klar und die MS-Diagnose gestellt.
Sicher bin ich mir da bis heute nicht, auch wenn vieles passt, einiges halt aber auch nicht. Zumindest kann ich keinen schubförmigen Verlauf an mir erkennen, nur zunehmende Verschlechterung bestehnder Symptome und das dazu kommen neuer.
Blasenschwäche und Reizdarm habe ich schon lange, weit vor der MS-Diagnose, etwa ein halbes Jahr nach den ersten MRT-Terminen kamen leichte Hüftschmerzen dazu, die schnell immer schlechter werden.
Alles Symptome, die ich habe, sind fast ausschließlich linksseitig lokalisiert
Ich habe dann erstmal Aubagio genommen, aber starke Durchfälle davon bekommen, und später Copaxone, was mir sehr starke Hautausschläge mit Juckreiz beschert hat, und dann Kopfschmerzen mit Kopfnebel, die schlimmer waren als alles, was ich vorher hatte. Insbesondere Kopfnebel hatte ich vor Copaxone noch nie.
Seitdem nehme ich keine Basisthearpie und auch sonst nichts. Mein Neuro hat mir aber wiederholt Kesimpta empfohlen und Muskelrealxantionen und etwas für Restless Legs.
Ich war jetzt erstmal den Atlas endlich machen, und hatte im Januar nochmal eine zweite Behandlung dafür. Die Schmerzen ahben sich danach erstmal auf “höllisch” gesteigert, sind dann aber besser geworden. Im Moment ist wieder sehr schlecht, ich hoffe aber, das es auch wiede besser wird, wenn sich alles umgewöhnt hat.
Die Orthopädin hat mir zwischenzeitlich 6 Stunden Physiotherapie verschrieben, die die Muskeln zwar deutlich gelockert haben, aber dafür die Hüftchmerzen gesteigert.
Daher habe ich erstmal ein LWS-MRt gemacht, was nichts besonderes ergeben hat, und im Mai kommt noch eins für die Hüfte. Sollte da nichts zu finden sein, werde ich wohl mal eine Beratung in der MS-Ambulanz machen, und die anderen Sachen, die der Neuro vorgeschlagen hat, in Betracht ziehen.
Im Schädel ist im letzten MRT im Januar,noch eine weitere, ganz kleine Läsion, dazugekommen, aber der Radilooge sagte selbst, das ich die nicht überbewerten soll, weil sie auf Grund der auflösung vermutlich schon vorher da war und nur übersehen wurde. Ob also, seit der Erstdignose, wirklich noch mal eine Läsion dazu gekommen ist, ist etwas unklar.
Mein Verdacht ist ja, das duch diesen ewigen Druck im schiefen Halswirbelbereich, eventuell auch irgendwie Läsionen zu Stande kommen können.
Danke,
,
für Deine Rückmeldung & Mühe,
ja, werd ich machen, auf alle Fälle -
die Hoffnung stirbt zuletzt…
Hallo, Daddlerin,
wow, Danke für Deinen ausführlichen Bericht.
Da hast Du ja eine Odyssee hinter & wahrscheinlich auch noch vor Dir.
Ich hab im Mai meinen nächsten Termin im Zentrum; da werde ich das definitiv nochmal ansprechen; heute war die Nacht um 4 zu Ende, weil die Hände soo sehr geschmerzt haben 
Ich werde dann berichten
Drück Dir die Daumen für Dein Gespräch.
Ich hatte 2019 auch eine Ausschabung und danach rasende Kopfschmerzen - meine Frauenärztin hat mir erklärt, dass das häufig passiert, weil der Druck auf den Nacken zu stark ist, weil man kopfüber! gelagert wird bei der OP, weil sie Deine Gebärmutter mit Wasser füllen.
Schübe hab ich auch keine, progredient halt, alles wird kontinuierlich schlechter (laufen, greifen, verschwommen Sehen, Schwindel, Kraftlosigkeit, Fatigue usw usf).
Da die Lumbalpunktion bei Dir die oli-Bande nachgewiesen hat, würde ich mal stark annehmen, dass Du MS hast und wie bei mir ein doofer Wirbel - im wahrsten Sinne - “obendrauf” kommt.
Halte gut durch.
Ich Danke dir ganz herzlich. 
Und da sind die 10 Jahre Eisenmangel-Anämie vor der OP, in der ich Eisenkapseln genommen habe, von denen ich solche Durchfälle bekommen habe das es mir wahrscheinlich langfristig die Darmflora zerschossen hat, noch nicht mal mit eingerechnet. Der Arzt hat mir damals gesagt es gäbe nichts anders und da müsste ich mich dann halt mit abfinden und in den ganzen Ultraschalls wurde nie eine Ursache gefunden. Erst als der Arzt irgendwann in Pension gegegangen ist und ich mir eine neue Praxis gesucht habe, habe ich erfahren das es auch als Infusion gegeben werden kann, was ich dann immer sehr gut vertragen habe und als man endlich mal auf die Idee kam, mir mal ein CT zu machen, hat man auch das Myom endlich gesehen.
Seitdem bin ich etwas misstrauisch, was die Kompetenz von Ärzten angeht und informiere mich gerne selber und hinterfrage alles. Und ich versuche auch selber Zusammenhänge zu finden, ich kann da leider nicht anders als alles krampfhaft zu zerdenken. daher finde ich deinen “Fall” sehr interessant. Das ist jetzt schon der zweite, der meinem ziemlich ähnlich gelagert zu sein scheint, ohne klare Schübe und Schmerzen in Gliedmaßen und Gelenken.
Würde mich sehr freuen, wenn du hier weiter berichtest. Ich werde auch von mir hören lassen, wenn es etwas Neues gibt.
Das klingt ja sehr interessant, danke.
Das hört sich ja schon recht martialisch an. Da wird das dann mit dem Atlas wohl irgendwie passiert sein, und sie haben es entweder nicht bemerkt, oder nichts gesagt. Ein paar Jahre später hatte ich nochmal eine Ausschabung, die habe ich aber astrein vertragen. Vielleicht hat auch das Narkosemittel etwas ausgemacht. Ich weiß zwar bis heute nicht, was ich damals bekommen habe, aber ich weiß das danach auf Propofol gewechselt wurde, was ich gut vertrage und seitdem immer drauf hinweise.
Ja, in die Richtung denke ich mittlerweile auch.
Alles Gute dir. 