Guten Morgen,
ich kann total mitfühlen was du da schreibst. Ich habe seit 2025 die Diagnose MS. Vorher wurde ich auf mein Rücken/ Bandscheibe behandelt bist mal ein Arzt auf die Idee kam ein Schädel MRT anzuordnen da starke Spastiksymptome waren.
Da kam dann alles zum Vorschein
11 alte Entzündungen, 7 aktive im Brustwierbel.
Ich habe meine Arbeit dann auf 75% reduziert das funktionierte ganze 2 Monate. Nun bekam ich von meiner Neurologin ein sogenanntes Arbeitsverbot da ich in meiner Situation nicht als Lagerist arbeiten könne. Ich sage auch ehrlich das ich selbst mit meinem aktuellen Verlauf nicht arbeiten kann.
Symptome: Spastik beide Beine, laufen maximal 5-10 Minuten dann funktioniert nichts mehr, linke Hand Taub, linkes Auge Sehschwäche, Fatique, Uhthoff Syndrom, und seit etwa einer Woche Gedächtnisstörung sowie Sprachfindung. Somit bekomme ich gerade das volle Paket. Ich warte seit Dezember 2025 auf meine Reha 
Ich habe inzwischen meinen Job ganz aufgegeben, GdB beantragt sowie einen Pflegegrad.
Ich bin Familienvater von 3 Kindern und habe eine wundervolle Frau die mich kräftig unterstützt.
Aber mich drückt es so in ein Loch weil ich verzweifelt versuche der zu sein der ich war für meine Familie.
Ich bekomme aktuell sehr viele Medikamente die gefühlt nichts bringen irgendwie außer es aufzuhalten. ( Baclofen, Tizanidin, Pregabalin, Sativex, CBD, Kesimpta 1xMonatlich) Ab morgen beginnt endlich meine KG/Physio.
Also du bist nicht alleine. Wir müssen stark sein und den Kampf niemals aufgeben.