Umgekippt oder Band gerissen?
Zerrung oder Riß?

Das sind zwei Paar Stiefel

Ich kann mir vorstellen, dass chronische Schmerzen zumindest bis zu einem gewissen Schweregrad ein unangenehmes Hintergrundrauschen werden.
Bildet sich die Schwellung denn wenigstens zurück? Wenn nicht, würde ich das von einem Arzt abklären lassen.
Hast du beim umknicken und danach gar keinen Schmerz gespürt oder nur weniger als erwartet?

Das ist aber tatsächlich normal. Wenn ich als Kind zb Bauchschmerzen hatte, hat mein Vater deshalb gerne gefragt “Soll ich dir auf den Fuß treten? Dann merkst du den Bauch nicht mehr” :face_with_raised_eyebrow: :joy:

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Ich bin normal! :rofl: Hurra :partying_face::partying_face::partying_face:

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Da kann nichts mehr reißen, die 3 Bänder sind seit Jahrzehnten durch. Der Fuß ist immer instabil. Zinkverband über Nacht, tagsüber Schiene mit Klettverschluss. Routine. Nur bisher habe ich halt mindestens IBU 800 gebraucht.

Ganz kurz: Gar kein Level. Ich bin super, super schmerzempfindlich. Wenn ich nur den kleinsten Schmerz verspüre ist bei mir Zappe. Ich habe derzeit keine Schmerzen (außer Schulterschmerzen ab und zu), aber wenn dann setze ich alles in Bewegung um den Schmerz zu beenden. Ich komme mir allem klar, aber nicht mit Schmerzen. Wenn bei mir Schmerzen auftreten, drehe ich durch und terrorisiere alle Ärzte die mir über den Weg laufen. Ich musste vor ein paar Jahren mit schlimmen Zahnschmerzen leben, ich war kurz vor dem Ende.

Für mich treffen sowohl die Aussagen von Daisy

als auch die Aussage von BlackMug zu:

Ich habe schon lange bestimmte Nervenschmerzen durch Läsionen. Ich (und/oder) mein Körper haben sich daran gewöhnt. “Hintergrundrauschen” :+1: das ist ein passendes Wort, ich nehme diese Schmerzen als ständiges Hintergrundrauschen wahr. Wenn ich meine Konzentration darauf richte, ist es immer präsent. Mal mehr, mal weniger. Wenn ich mich auf andere Dinge konzentriere, triit es in den Hintergrund und ich kann es “vergessen”.

Wie hoch ist mein Level des Schmerzes? Das kann ich nicht sagen, denn es gibt keine Maßeinheit, mit der Schmerzen gemessen werden können.

Eine interessante Idee :+1: … Muss ich demnächst mal ausprobieren…

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Meine Schmerzen haben sich aufgebaut zu Dauerschmerzen, habe dann Gabapentin bekommen. Als ich die mal vergessen hatte, habe ich abends geheult, weil die Schmerzen in den Beinen so stark waren.
Vorher war ich daran gewöhnt…
Mittlerweile sage ich mir, nie wieder Schmerzen!

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Das ist Geschmackssache und individuell. Und hängt natürlich auch davon ab, wie stark der Schmerz empfunden wird.

Für mich ist mein langjähriger Nervenschmerz, das permanent existente Hintergrundrauschen, auch ein wichtiges Signal meines Körpers. Ist der Schmerz erträglich und bei Aktivität leicht zu vergessen, weiß ich, mein Körper ist stabil und in den gewohnten Grenzen belastbar. Wenn sich der Schmerz verstärkt, kann das ein Zeichen sein, nun verstärkt auf mich aufzupassen und gegebenenfalls einen Gang runterzuschalten. Während eines Schubes sind diese Schmerzen verstärkt. So bin ich zum Beispiel bei einem verstärkten Schmerz gewarnt, daß sich ein Schub entwickeln könnte und kann mein Verhalten entsprechend anpassen.

Ohne diese Schmerzsignale würde mir ein wichtiges Meldesystem meines Körpers verloren gehen.

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Ich baller mich nicht damit voll, habe immer noch Schmerzsignale. Ich habe mich so dosiert, dass ich den Alltag gut schaffe. Wenn dann Schmerzen einschießen, weiß ich, das war zuviel.
Diese reißenden Dauerschmerzen sind halt unterdrückt, ich könnte keinen Schritt damit gehen.
Ist mir halt früher nicht aufgefallen, da es sich aufgebaut hat. Will damit sagen, dass man sich daran gewöhnen kann.

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Wenn das so klappt, ist es gut. Dann könnte ich eventuell auch mal einen Versuch mit einem schmerzlindernden Mittel probieren. Vielleicht würde es den Alltag leichter machen. Mal sehen…

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Genau darum ging es mir, und ich konnte selbst die Dosierung bestimmen

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Das finde ich gut und wichtig, daß man selbst noch in der Hand hat, wie stark die Schmerzlinderung im Körper wirken soll.

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Ja, ich habe eine klasse Neurologin, sie sagt , dass ist mein Körper, meine MS, ich bin informiert, sie ist dafür da, mich zu unterstützen, wie es für mich richtig ist.

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Ohne Ibu geht es zur Zeit gar nicht. Nehme seit 1 Woche 3 x 400mg täglich. Die 600 und 800 habe ich probiert und wirkt weder länger noch intensiver, ausser dass die Magen Gegend knurrt.
Am Morgen in Kombi mit einer Corti. das ist zur Zeit die einzige Überbrückung damit die Arbeit halbwegs erledigt werden kann.
Nach dem Sitzen muss das Aufstehen langsam erfolgen.
Rückenübungen sind auch nur begrenzt möglich.

Ich teste zur Zeit gegen meine immer schlechter werdenden chronischen Rückenschmerzen/Schäden in der gesamten Wirbelsäule, im MRT sichtbar, zusätzlich zu meinen Schmerzmitteln Exilby aus. Das Cannabis Medikament wurde zum 01.09 zugelassen. Ich habe Herde im gesamten Rückenmark bis Punktum Maximum TH12, Rückenschäden und MS Herde triggern sich gegenseitig. Seit dem 31.08 habe ich eine Schmerztherapeutin.

Schönen Sonntag​:raising_hand_woman::sunny:

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Hallo
Also ich habe sei März diesen Jahres starke Schmerzen in der linken Körperhälfte. Habe schon 2 mal eine 5-tägige Kortison Behandlung erhalten und bin jetzt mit gabapentin und schmerzmittel eingestellt. Leider hilft es nur mäßig. Bei stress wird es wieder mehr. Mit familie und haushalt sehr anstrengend. Versuche jetzt ein neues MS Medikament. Weiß aber ab uns zu nicht was ich tun soll😥

Und wie isses?
Taugt das was?

Hallo Shitman, ich habe Exilby über 21 Tage nach Schema aufdosiert, am Tag 18 trat leichte Besserung ein. Jetzt kam das Problem, da das Medikament neu ist und wenig Erfahrungsberichte da sind, wie z. B. wie lange hält das Fläschchen bei welcher Dosis usw., Regress Sorge der Ärztin und es hieß, ich könnte kein zusätzliches Fläschchen in dem Monat bekommen. Musste runter dosieren und Sativex kurzzeitig rauf um nicht komplett abzustürzen, der Effekt von Exilby war dahin. Gerade heute habe ich erfahren, dass es bei der Krankenkasse durch ist, erhalte zwei Flaschen im Monat.
Kann gerne weiter berichten, Liebe Grüße

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Hallo Belle,
oooh, ich kann das so nachvollziehen. Ich drücke Dich! Leider habe ich keinen Lösungsansatz. Doch mir ging es ganz genau so, wie Du es beschreibst. Nach etwa 1 Jahr konnte ich Gabapentin reduzieren, als der Nervenschmerz für mich Gewohnheit wurde. Die Körperhälfte ist nun “pelzig-taub”, aber das ständige Gefühl von Stromschlägen, später Ameisen, wurde weniger. Das wünsche ich Dir auch. Bleib stark!

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Hallo zusammen,
Schmerzen sind ja nun mal erstmal ein sinnvolles Warnzeichen vom Körper und deswegen ignorier ich persönlich Schmerzen erstmal nicht sondern schau halt bzw fühl halt warum mir was weh tut. Ist es muskulär? Spastik?Oder ein nervenschmerz? Das auseinanderzuhalten habe ich so langsam einigermaßen im Blick…ich denke da muss jeder erstmal ein Gefühl für entwickeln. So ganz sicher bin ich mir da aber auch nicht immer. Aber eben oft. Und je nachdem kann ich etwas dagegen tun oder sollte ich auch etwas dagegen tun. Nun ist es so dass mit der MS wirklich auch der Schmerz Einzug bei mir gehalten hat gefühlt, so ein Dauerbrennen …das ignorier ich dann doch weil ich persönlich nicht ständig ein Medikament reinkippen mag. Aber das ist meine individuelle Entscheidung. Muskulär ist dann öfter einfach aufgrund einer Fehlhaltung Schmerz da und da versuche ich in der Physio gegenzusteuern…solche Dinge halt. Nervenschmerzen die sich bekannt anfühlen ignorier ich genau zu dem Punkt wie ich halt an dem Tag kann und aushalte und ansonsten muss ich da halt auch mal hin und wieder tagsüber ganz wenig cannabisöl nehmen. Ich merke nämlich dass das lindert wenn es mich auch leider immer etwas müde macht.
Also so allgemein glaube ich lässt sich diese Frage nach Schmerz und ab wann man was tut nicht beantworten. Das ist individuell und muss jeder rausfinden ,mit Ärzten, mit physios, mit sich selbst was er oder sie wann und so weiter macht oder wann eben aushalten angesagt ist. Und vielleicht gibt’s auch Menschen die einfach keinen Schmerz aushalten wollen, ist auch legitim, die greifen dann vielleicht früher zu Medikamenten wenn es etwas gibt was ihnen hilft. Was ich jedem wünsche!
Einen schönen schmerzfreien Tag!

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