Hallo Karo,
schön, dass du dich selbst zu Wort meldest. Du schreibst: Wenn ich dich richtig verstanden habe, zitierst du aus Eckermanns Gesprächen mit Goethe, um deine Trennung von Arbeit und Privat zu begründen.
“Wenn ich dich richtig verstanden habe, zitierst du aus Eckermanns Gesprächen mit Goethe, um deine Trennung von Arbeit und Privat zu begründen.”
Ich wollte eher begründen, warum die MS nicht in mein Schreiben einfließt. Das man aus dem Subjektiven Literatur machen kann, ist mir klar (und das habe ich auch gemacht). Irgendwann war es damit aber auch mal gut und ich habe mich anderen Themen zugewandt. Welche das sind und wie ich das tue ist natürlich wiederum von meiner Person abhängig.
Eckermann: Mir ist klar, dass die Gespräche von ihm gestaltet sind, es sich alsoum sein Werk handelt und nicht das Goethes. Aber er hat das meiste davon immerhin Goethe zur Prüfung vorgelegt und der war einverstanden. Ansonsten weiß ich nie, ob ich Eckermann bemitleiden oder beneiden soll.
PS. Was du hier als stilistisch von mir wahrnimmst, ist vermutlich meiner juristischen Sprache näher als meiner literarischen.
