Hallo zusammen, wegen beruflicher Veränderung war ich jetzt lange nicht mehr auf ner Reha .
Aus aktuellem Anlass werde ich aber Anfang Februar wieder mal gehen. Es ist schon alles genehmigt,
Das klingt jetzt alles etwas komisch. Ich hatte im November nach 11 Jahren einen epileptischen Anfall. Darf ja jetzt 1 Jahr kein KFZ steuern…
Meiner MS Diagnose 2014 vorausgegangen waren 3. Epi Anfälle innerhalb 45 Minuten - ich hatte vorher nie mit Epilepsie zu tun . Letztendlich stellte sich heraus, das die neu frisch Hochaktive MS die epileptischen Anfälle ausgelöst hat
Nach meiner letzten Reha 2019; hatte ich keine 6 Wochen später einen Schlaganfall . dh. Wieder Reha usw.
Habe aber alles relativ gut überstanden.
Nun stehe ich vor der Frage die Meinung meiner Neurologin, ob ich nicht Teilerwerbsrente anstreben soll, die ist der Meinung ich schaffe keine 40 Stunden Woche mehr.
Ich bin Jahrgang " 72";der VdK hat mir schon Tipps gegeben, beim VdK bin ich seit meiner MS Diagnose 2014.

Hallo Makita, ich bin gleicher Jahrgang wie du aber erst 2 Jahre diagnostiziert.
Ich arbeite Teilzeit, schon lange vorher, schaffe es aber nicht wirklich.
Meine Idee ist, mit höherem GDB und Unterstützung des Integrationsamtes die Stunden zu reduzieren.
Ich habe meinen VdK Termin im März und werde dort alles mal ansprechen.
Ich bevorzuge Komplexbehandlung, ähnlich einer Reha, nur mit mehr ärztlicher Unterstützung

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Hi Briga,
der IFD ist ne tolle Einrichtung.

Nach meinem Schlaganfall 2019 und dem Abbruch meiner Wiedereingliederung ging ich zum Arbeitsamt, die sagten mir dann, sie können mir nicht helfen, und gaben wir die Anschrift vom Integrationsfachdienst, die dann mit meinem damaligen Arbeitgeber alles weitere verhandelten und klärten. Jetzt habe ich schon 37 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt. Mein neuer Arbeitgeber gab mir im 5 Monat der Probezeit die Kündigung … Ist halt so, in der Probezeit ist auch ein behinderter nicht geschützt.
Da meine Frau auch Vollzeit arbeitet sehen wir der Sache entspannt entgegen. Unser Sohn ist 12:damals bei meinem Schlaganfall den ich Sonntag morgen Zuhause erlitt war er 5 . Er bekam halt auch mit wie der :ambulance::helicopter:ADAC neben unserem Haus landete das war für ihn schon ein Schock, er dürfte damals die 10 Tage auf der Intensivstation der Uni Würzburg mich nicht besuchen …
Der VdK hat mir einen Merkzettel mitgegeben, wie ich mich verhalten soll, das die Ärzte der Reha Einrichtung schreiben, das ich keine 6 Stunden mehr arbeiten kann.
Nach meinem apoplex 2019;konnte ich 60 Minuten konzentriert am PC arbeiten - sie entliesen much als arbeitsfähig.

Quatsch;;ich müsste dann sehe schnell feststellen das der job. Als Abteilungsleiter mehr abverlangt. Ein Handy, Festnetz PC , Kunden, Kollegen , Außendienst Mitarbeiter das war dann zu viel für mich. Der IFD sorgte dafür das ich einen 2 ten ruhigeren PC Arbeitsplatz bekomme, wo ich mich mit Kunden oder ADM,'s zurück ziehen könnte.

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Alles nutzen, was helfen kann.
Ich habe auch gute Ansprechpartner im Unternehmen, wir haben eine Schwerbehindertenvertretung, also überall Menschen, die mir helfen.
Nächstes Jahr soll ich eine Reha machen, um meine Arbeitsfähigkeit zu prüfen, mal sehen, wie das dann weiter geht

Es könnte hilfreich sein, wenn du deine Arbeitszeit vor der REHA reduzieren kannst. Sonst könnte es wie bei mir heissen, dass es nach aussen schwer vermittelbar sei, dass man bis zur REHA 40 Wochenstunden gearbeitet hatte. Dass man im home office war, wird dir als arbeitfähig ausgelegt (obgleich es inzwischen anderslautenden Gerichtsurteil gibt) und dass du abends komplett erschöpft bist, interessiert die hohen Herren in ihren Berichten sehr wenig…

Da könnte es aber auch heißen, du hast schon reduziert und die Möglichkeit einer Teilerwerbsminderung könnte abgewiesen werden.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Leute, die eine Reha nur gemacht haben, um danach in der Erwerbsminderungsrente zu gehen, dass in der Regel nicht befürwortet bekommen haben. Egal, ob eine EMR gerechtfertigt war oder nicht.

Wenn man allerdings mit dem Ziel in die Reha geht Anregungen zu bekommen, den Alltag besser zu meistern und Therapien nutzt, um die aktuelle Situation bestmöglich zu verbessern, war eine große Offenheit von Ärzten und Therapeuten da, ehrlich zu schauen, ob überhaupt noch eine Arbeitsfähigkeit gegeben ist und auch wenn nötig eine Erwerbsminderungsrente zu befürworten.

Erstmal sollte die Reha nur genutzt werden, um zu verbessern was zu verbessern möglich ist. Im Abschlussgespräch kann man Resümee ziehen, wo man steht, ob aktuell arbeiten überhaupt möglich ist und woran man zuhause weiterarbeiten möchte, damit eine Erwerbsfähigkeit vielleicht doch wieder aufgebaut werden kann. Mit dieser Haltung hat man meiner Meinung nach die besten Chancen für eine erfolgreiche Reha (und auch auf eine (Teil-) Erwerbsminderungsrente).

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Diese Empfehlung sprach meine Neurologin aus !
Mir wurde im neuen Job im 5 Monat / 6 Monate Probezeit gekündigt,
Da ich jetzt ja 1 Jahr kein Auto fahren darf und mein. Arbeitgeber um meine Behinderung ja wusste.
Der VdK hat mir schon Tipps gegeben das die Ärzte in der Reha auch schreiben, das ich keine 6 Stunden am Stück mehr arbeiten kann.
Ich bin zuversichtlich mein Hausarzt mein Neurologe kennen mich schon lange, begleiten mich und sind der Meinung ich packe die 40 Stunden Woche nicht mehr. Die Neurologin sagte auch vor 2 Wochen zu meiner Frau, ja, Langzeitkranke MS … Da gibt es wesensveränderung, die Krankheit macht was mit einem, auch wenn. Man nach außen gesund aussieht, aber danke

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Wenn die finanziellen Einbußen für dich in Ordnung sind , klar, auf Teilzeit gehen. Natürlich sieht deine Neurologin, dass es zuviel ist, aber es hat dann auch Nachteile für die Rente, es sei denn, du hast privat vorgesorgt.

Hallo zusammen, in wenigen Tagen endet meine 8 Wöchige Reha , genehmigt waren 4 Wochen dann nochmal 2 und nochmal 2:Wochen also insgesamt 8 Wochen.
Die Diagnosen der Untersuchungen sagen ich kann max 3 bis unter 6 Stunden Arbeiten. :brain:Ich kann keinen vollzeitjob mehr bewältigen.
Es hat sich herausgestellt, das die Fatique inzwischen chronische Fatique ist, und der “brain fog” leider auch mich sehr belastet.
Mit dem VdK ist im Mai schon ein Termin zur Teilerwerbs Minderungsrente Beantragung gesetzt.
Ich hätte nie gedacht das die MS die seit 2014 stabil ist im Hintergrund die Fatique sich dermaßen verschlechtert.
Meine Frau arbeitet ja auch Vollzeit,unser Sohn ist 13 .und Fachkräfte Mangel herrscht überall der VdK und auch die Krankenkasse haben mir Tips und die Neurologin der Reha Einrichtung, der Psychologe und die Neuropsychologie kommen alle zu dem gleichen Schluss.

Reha vor Rente …

Teilerwerbsminderungsrente …

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Sofern du noch arbeiten kannst, finde ich die Teilerwerbsminderungsrente, vor allem wenn diese nicht befristet ist, eigentlich ganz gut. Aus meiner Sicht muss man die Arbeitszeit eh im Laufe der Zeit reduzieren, wenn man MS hat und hier ist es ein Stück weit “bezahlt”. Durch die recht hohe Hinzuverdienstgrenze leidet auch die Rentenhöhe nicht so arg.

Wenn neue Diagnosen (Teilerwerbsminderung ist auch hierunter zu verstehen) gestellt wurden, denke an den Behindertengrad. Wenn du schon einen GdB hast, ist evtl. eine Erhöhung drin. Bei mir zählten nur die REHA-Berichte und dein Bericht mit der Teilerwerbsminderungsrente ist sicher gut hierfür. Auch ein Pflegegrad ist evtl. ein Thema bevor die “Reform” kommt - informiere dich, als MSler mit der festgestellten Teilerwerbsminderung durch REHA würde ich Pflegegrad von mindestens 2 vermuten.

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OK, danke

Ich bin im Moment körperlich noch top fit …
Das bespreche ich mit dem VdK wenn ich im Mai zur Teilerwerbs Minderungsrente Antrag bei ihnen bin …

Teilerwerbsminderungsrente und körperlich top fit?!
Da bin ich im positiven Sinne neidisch auf deine REHA. In welcher REHA bist du genau gewesen?

Mit dem Pflegegrad wirds schwieriger - die psychische Komponente wird alleine mit der Frage “getestet” welches Jahr und Monat wir haben.

Ich bin wie 2016, 2019;und jetzt im medicline Reha Zentrum Roter Hügel Bayreuth .
:white_check_mark:mein letzter Tag ist der 28 April
:nerd_face::birthday::helicopter:Ironischer Weise mein 7 Geburtstag …
Apoplex 28.4.2029 …
Es waren dann 8 Wochen - die Neurologin fragte mich gestern ob ich noch ne 9 Woche bleiben möchte !
Aber jetzt ist mal gut
Nein, die Reha Klinik bietet genug Ausflugsmöglichkeiten rund in und um Bayreuth :taxi: die Neurologie Abteilung ist 1 A :white_check_mark:
Ärzte aus Leidenschaft und Berufung.
Wegen der chronischen Fatique habe ich auch in meinem Therapie Plan eine Arzt verordnete Mittagspause :sleeping::zzz::zzz::zzz: 12 - 14 Uhr :+1:
Und es sind hier grundsätzlich 1 zel Zimmer
(Mann braucht auch einen Rückzugsort und Privatsphäre…