Hey,

irgendwo hier wurde einmal beiläufig ein Link über diverse Pilze geteilt. Leider finde ich ihn nicht mehr.

Als wir am Wochenende beim Donnerbuddy waren und “Fringe” schauten, griff entweder er oder ich – ich weiß nicht mehr genau, wer – das Thema auf. Ich weiß aber, dass ich im schlimmsten Fall (bettlägerig, rundum pflege, usw.) dazu tendieren würde, sofern es mir an/zu dem Tag psychisch gut geht. Außerdem denke ich, dass Leute, die die Serie noch kennen, wissen, was ich meine.

Ich hatte das Thema im Zusammenhang mit MS gegoogelt und fand dabei, wie sollte es anders sein, einen deutschsprachigen Link zu einer niederländischen Seite, auf der von einer Studie die Rede war.

Wisst ihr Näheres dazu? Denn dazu konnte ich nichts Weiteres finden.

Hier der Link:

Tja, man müsste den BDNF-Spiegel in Erfahrung bringen.
Zu hohe Spiegel können schädlich sein.
Blutanalyse ca 45 Euronen

BDNF kann die Blut-Hirnschranke frei passieren, so dass
der Serumspiegel die periphere und zentrale Konzentration widerspiegelt. Eine Verkleinerung des Hippocampus geht mit verminderten BDNF-Serumspiegeln einher.

Wenn man im Netz, in Studien oder “wo auch immer” nach Psilocybin sucht erhält man NULL Ergebnisse auf BDNF… :lying_face:

Interessant aber ich muß erst meine Todoliste erledigen :thinking::white_check_mark:

ChatGPT hat auch ne Meinung dazu:

Der Brain-Derived Neurotrophic Factor (BDNF) ist ein Protein, das für das Überleben und Wachstum von Neuronen im Gehirn wichtig ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den BDNF-Spiegel im Blut zu erhöhen:

  1. Körperliche Aktivität:
  • Ausdauertraining: Regelmäßige körperliche Betätigung, insbesondere Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren, kann den BDNF-Spiegel erhöhen.
    2.Krafttraining*: Auch Krafttraining kann positive Effekte auf den BDNF-Spiegel haben.
  1. Ernährung:
  • Omega-3-Fettsäuren: Lebensmittel wie fetter Fisch (z.B. Lachs, Makrele), Leinsamen und Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die den BDNF-Spiegel erhöhen können.
  • Antioxidantien: Früchte und Gemüse, die reich an Antioxidantien sind (z.B. Blaubeeren, Spinat, Nüsse), unterstützen ebenfalls die BDNF-Produktion.
  • Curcumin: Der Wirkstoff in Kurkuma hat gezeigt, dass er den BDNF-Spiegel steigern kann.
  1. Lebensstil:
  • Schlaf: Ausreichender und qualitativ guter Schlaf ist entscheidend für die Regulation des BDNF-Spiegels.
  • Stressbewältigung: Chronischer Stress kann den BDNF-Spiegel senken. Techniken wie Meditation, Yoga und Achtsamkeitstraining können helfen, den Stress zu reduzieren und den BDNF-Spiegel zu erhöhen.
  1. Psychische Aktivität:
  • Kognitive Herausforderungen: Aktivitäten, die das Gehirn herausfordern, wie das Lernen neuer Fähigkeiten oder das Lösen von Rätseln, können ebenfalls den BDNF-Spiegel erhöhen.
  1. Nahrungsergänzungsmittel:
  • Polyphenole: Stoffe wie Resveratrol, das in Rotwein und Traubenschalen vorkommt, können den BDNF-Spiegel erhöhen.
  • Magnesium: Eine ausreichende Magnesiumzufuhr ist ebenfalls wichtig für die BDNF-Produktion.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Kombination dieser Ansätze wahrscheinlich die besten Ergebnisse erzielt. Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung, ausgewogener Ernährung, ausreichendem Schlaf und Stressbewältigung kann insgesamt dazu beitragen, den BDNF-Spiegel zu optimieren.

4 „Gefällt mir“

Vielen Dank für die Antwort. Grob gesagt, ist nun deutlicher ersichtlich, worauf die gesamte Palette an NEMs bei mir abzielt - auch die Ernährung.

Wieso ich das hier angeschnitten habe, vorzugsweise mit Lysergsäurediethylamid, hat für mich nur den Hintergrund der halluzinogenen Wirkung und einer “zufriedenstellenden Absicherung”, falls es mit der MS mal dramatisch wird. Nichts anderes, denn ich weiß auch Folgendes:

Und irgendwelche Substanzen sind in meinen Haaren nicht zu finden, da ich ohnehin eine Glatze habe. Ich habe zu viele Leute an diversen Substanzen scheitern sehen, meist durch Unzuverlässigkeit oder Aggressionen, und sehe mein eigenes Suchtpotenzial bei Null. Mir hat das schon im letzten Jahr nicht gefallen, aber ich habe mir selbst ein Andenken geschaffen, das oberhalb unseres Schreibtischs steht - eine verstaubte Wod**-C Büchse.

Aber so ist meine halbe Wohnung gespickt. Irgendeine Gartenschachfigur aus der ehemaligen Zivildienstschule in Braunschweig… Wir sind vor Ort aus jeder Disco rausgeflogen, zu viele Bilder mit Frauen und dem Pferd… usw. Schöne Erinnerungen eben.

Nun gut, ich weiche zu sehr ab und komme jetzt nach Hause.

Danke, und schönen Abend euch!

Ich habs nicht weiter verfolgt

Das auch nicht

So long
Uwe
:man_running:

1 „Gefällt mir“

Was ist das denn?

meine Tochter hat mir diesen Link geschickt: https://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223(26)00052-1/abstract und 3 Wochenrationen (Mikrodosen) für mich bestellt :grin:
Sie schreibt: Die Studie weist darauf hin dass Mikrodosen von Psilocybin und MDMA Myelin reparieren könnten und damit PTSD behandeln könnten. ich frage mich ob man damit auch MS behandeln könnte weil bei MS ja auch Myelin angegriffen wird. generell gab es in letzter Zeit viele krasse Erkenntnisse zu Psilocybin, eine demente Frau konnte nach der Einnahme plötzlich wieder sprechen, anscheinend fördert es die Neuroplastizität.

Ich warte noch ein paar Wochen ab, da ich gerade Triamcinolon bekomme…

Berichte Euch, wenn ich es nehme.

2 „Gefällt mir“

Das wäre wirklich spannend zu erfahren.

Obwohl es als Berliner vermutlich ein Leichtes gewesen wäre, bin ich bisher mit solchen Substanzen nie in Berührung gekommen. Dafür habe ich zu oft gesehen, wie Menschen daran kaputtgegangen sind oder sich psychisch dauerhaft verändert haben.

Unter kontrollierten medizinischen Bedingungen wäre ich einem entsprechenden Therapieversuch dennoch nicht grundsätzlich abgeneigt – notfalls auch mit LSD. Dann aber bitte sauber überwacht und, ganz im Sinne von Fringe, am besten gleich im Salzwassertank. :smile:

Im normalen Leben halte ich mich davon fern, weil ich zu oft gesehen habe, was Drogen psychisch anrichten können. Sollte es aber irgendwann medizinisch eine begründete Ultima-Ratio-Anwendung unter kontrollierten Bedingungen geben, würde ich sie nicht allein deshalb ablehnen, weil die Substanz LSD heißt.

1 „Gefällt mir“

es geht bei meinem Versuch um Mikrodosen, die nicht bewusstseinsverändernd wirken sollten…