Ein kleines Biopharma-Unternehmen entwickelt eine neuartige B-Zell-Therapie. Dabei werden B-Zellen nicht depletiert, sondern deaktiviert. Klingt nach BTKi, ist es aber nicht. Der Mechanismus dahinter ist ein anderer.

Ein Vorteil von Obexelimab ggü. Anti-CD20 und BTKi: Anti inflamatorische, regulatorische B-Zellen bleiben erhalten und aktiv, sind in ihrer Funktion nicht blockiert. Mit etwas Glück steigen die Leberwerte nicht, was bei BTKi ja wahrscheinlich grundsätzlich der Fall ist, aber das ist noch nicht raus.

In einer klinischen Studie wurde die Entzündungsaktivität aktiver T2-Läsionen um 95 % reduziert, vergleichbar mit Fenebrutinib (96 %) und nicht weit weg von Ofatumumab (99 - 100 %).

Im Video wird Obexelimab in allen Funktionsdetails vorgestellt plus Ergebnisse aus einer klinischen Studie. Das Video ist auf Englisch, eine deutsche, automatisch generierte Tonspur ist bei Bedarf anwählbar

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Schade ist es kein Obeliximab … :rofl:

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Aber beworben wird es wie der Zaubertrank

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Woher der Hass auf immer bessere Therapieoptionen, die langfristige Behinderung immer unwahrscheinlicher machen? Ist das Unzufriedenheit / Missgunst, weil diese Optionen einem selbst seinerzeit bei Diagnose noch nicht zur Verfügung standen?

Wohl eher die Belustigung über die Leichtgläubigkeit Einiger.

nach Ankündigung des 89ten Supermedikaments, langweilt es irgendwann…

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Erinnert mich vom Namen her an Obelix :wink:

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Dazu möchte ich folgendes vorschlagen:

Lassen wir doch den Skeptikern ihre Skepsis. Und lassen wir auch diejenigen, die darin eine neue Hoffnung sehen. Jede und jeder darf seine Meinung hier gerne öffentlich bekunden.

Dann bleibt das Forum schön “bunt” :wink: vielfältig und kontrovers, eine Eigenschaft dieses Forums, die nicht wenige durchaus schätzen…

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Lieber Cosmo

mein Post sollte eine Wortspielerei sein, nicht mehr und nicht weniger.

Ich schätze deine Mitteilungen über neue Medikamente.

LG
MO

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Danke. :wink:

Aber das ist ein Missverständnis. Du warst gar nicht gemeint. Bezog sich nur auf shitman.

Lasse ich ja, nur lasse ich mir meine Meinung halt auch nicht nehmen. :wink: Ich jammere ja auch nicht, dass es “nervt”, weil shiti und dudy immer direkt mit dem Mistkübel bereitstehen und immer das gleiche Gemeckere ablassen. Begründete Skepsis und jede Therapieoption pauschal runtermachen ist nicht das Gleiche.

Leute wie dich langweilt es. Das ist aber irrelevant. Bei dir ist m. E. Hopfen und Malz verloren.

Nie eine Therapie gemacht, mittlerweile in der SPMS angelangt, auf die naSPMS zusteuernd (wenn nicht bereits eingetreten), wo dann überhaupt keine Therapieoptionen mehr zur Verfügung stehen. Längst deutliche, MS-bedingte Einschränkungen, statistisch mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten 10 Jahren im Rollstuhl, es aber immer noch öffentlich gut heißen, keine Therapie zu machen, noch je eine gemacht zu haben, weil ja “unnötig”. Die “böse”, geldgierige Pharmaindustrie, die Therapien alle “gefährlich und überflüssig” und bei MS “ist ja eh noch überhaupt nichts bewiesen”.

Man kann wirklich nur hoffen, dass frisch mit MS-Diagnostizierte, die hier im Forum Hilfe suchen, sich an sowas kein Beispiel nehmen. Die Langzeitrisiken von MS grundsätzlich verharmlosen bzw. so tun, als gäbe es sie nicht, von denen aber jeder MS-Betroffene früher oder später mehr oder weniger betroffen ist. Gleichzeitig die Risiken von modernen MS-Therapien ununterbrochen übertrieben hoch darstellen, obwohl davon um Größenordnungen weniger Menschen betroffen sind und sein werden, als von den Folgen einer nicht oder nur unzureichend behandelten MS.

Dagegen muss man ansteuern! Deshalb bringe ich auch weiterhin solche Beiträge wie diesen, zu vielversprechenden Neuentwicklungen bei MS-Therapien. Für alle, die es interessiert.

Wo liest du da Hass?

Du merkst aber schon, dass Du Dich mit Deiner ‘von Oben herab’ Art gerade ein wenig lächerlich machst, oder? Schön die Dinge verkürzt darstellen, damit sie zu Deiner Agenda passen… Naja hilft ja nix…

Wir sprechen uns in 20 Jahren wenn Du vielleicht trotz Deiner angepriesenen Medikation trotzdem die gleichen Einschränkungen haben solltest…

Das gefällt mir sehr gut an deinem Post.

Glück als wissenschaftlicher Faktor

Liest du eigentlich manchmal selbst, was schreibst?