Hallo Jutta und alle, die vom Schwindel heimgesucht sind,
bei mir wurde die Diagnose Myelitis erst vor kurzem festgestellt. Meines Erachtens nach habe ich aber schon viele Jahre immer wieder Symptome gehabt, die einem Schub ähnlich waren oder es tatsächlich waren. Z.B. hatte ich vor 15 Jahren und vor 7 Jahren einen sogenannten “Gleichgewichtsausfall”. Das erste Mal mitten in der Nacht. Bin aufgewacht und dachte ich muss sterben (wirklich!). Alles hat sich gedreht, mir war schlecht und ich konnte mich gar nicht drehen. Mein Mann hat den Hausarzt angerufen, der mich gleich für den nächsten Tag zum HNO überwiesen hat. Dort hat man mir 4 Wochen lang Cortison-Infusionen gegeben und es wurde zögerlich besser. Dann all die Jahre immer wechselnd Schwindel und Angst, dass es wieder passieren könnte. Und tatsächlich 7 Jahre später das Selbe wieder mitten auf der Arbeit. Da ich in der Uni arbeite hat man mich gleich mit dem Krankenwagen in die HNO-KLinik. Dort wieder Infusionen mit Cortison. Diesmal ging es ein bisschen schneller mit der Genesung aber es war nie mehr ganz weg. Leider (und das hat man auch in der Neurologie gesagt) hat man damals kein MRT vom Kopf gemacht, vielleicht hätte man früher einen Herd oder Herde gefunden.
Nun meine Frage: Kann es schon im Zusammenhang mit der Myelitits gewesen sein? Die Ärzte der Neurologie hielten sich natürlich bedeckt mit der Antwort, da ja gewöhnlich eine Krähe der Anderen kein Auge auspickt…genau den Eindruck hatte ich nämlich (ich hoffe, das kam jetzt nicht zu böse rüber).
Lieben Dank für Antworten, die ich mir von Euch sehr erhoffe.
LG
Mondschein
Weißt Du, was Dir der Arzt gespritzt hat, dass es “so schnell” besser ging?