Na ja, sowohl bei dem Rollstuhlzuggerät als auch bei dem e-motion Rollstuhl ist das Gewicht für den Transport nur immer hinderlich.
Das wäre bei dem Travelscoot besser. Nalani, geht es bei dir gut, mit den e-motion-Rädern nicht aus der Richtung zu kommen (beim Spazieren gehen) und den Leuten, die neben dir laufen über die Füße zu fahren? Das erfordert bei mir nach 8 Jahren immer noch äußerste Konzentration…
@Austrian_MS_Blogger
Ich meinte es so: Angenommen ich habe einen Friseurtermin. Da kann ich mir dem Rollstuhlzuggerät hinfahren. Vor dem Laden abkoppeln und rein fahren.
Oder ist der Travelscoot von den Maßen fast so kompakt wie ein Rollstuhl?
Ach so. Das ist ja das großartige am Travelscoot, der ist bei weitem nicht so klobig wie ein Rollstuhl (geschweige denn noch ein Zuggerät).
Und der passt gefaltet (30 Sekunden) in jeden Kofferraum.
Eben.
Du kannst den Travelscoot auch für nen Urlaub oder Kurztrip ausleihen
Wo kann man den denn ausleihen? Bei einem Urlaub müsste er natürlich auch in der Wohnung funktionieren. Denn einen extra Rollstuhl könnten wir z.B. nach Paris im Zug nicht mitnehmen. Meinst du dafuer ist er auch geeignet (im Badezimmer rangieren usw.)?
Das kommt auf das Badezimmer an.
Aber du wirst ja eh ein barrierefreies Hotel gebucht haben.
Vielen Dank für den Hinweis mit dem Leihen!
Ja, das klappt bei mir ziemlich gut. Am Anfang brauchte ich Übung, aber nun nach einigen Jahren “sitzt” das. Nach der Umstellung von M15 auf M25 fühlte sich das neue System anders an, so daß ich am Anfang auch wieder unsicher war und erst wieder üben musste. Aber nun habe ich mich auch an das neue System gewöhnt und es läuft gut und sicher. Allerdings, wenn Strecken schwierig sind, fahre ich auch schon mal entsprechend langsamer.
Was Ist denn M15 bzw. M25?
“M15” war die Bezeichnung für das ältere e-motion-Räderset mitsamt der dazugehörigen Technik. “M15” war der Vorgänger des aktuellen e-motion-Rädersets “M25” mitsamt Technik. Das Grundprinzip der elektronischen Unterstützung ist bei beiden gleich. Dennoch unterscheidet sich das neue M25 in einigen Punkten von dem alten M15. Eine der Neuerungen bei M25 ist, daß das System nun mit einer App gesteuert werden kann und daß es verschiedene Zusatzmodule gibt, die käuflich erworben werden können wie zum Beispiel das Modul “Geschwindigkeitserhöhung”.
Ahh. Das meinst du mit Geschwindigkeitserhöhung, die dich jetzt manchmal sogar schneller fahren lässt als Fußgängergeschwindigkeit. Ich habe die alte Technologie.
Du hast mich nicht gefragt, aber ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu.
Wenn du den Rollstuhl bzw. den fahrbaren Untersatz, wie auch immer, auch in der Wohnung bzw. im Hotelzimmer brauchst, würde ich sagen, der Travel Scoot ist für diese Zwecke nichts. Da ist mMn ein klassischer Rollstuhl besser geeignet, denn er lässt sich leichter rangieren und man kann einfacher aus- und einsteigen. Der Travel Scoot ist ein geeignetes Fahrzeug für bestimmte Zwecke, aber mMn nicht für Wohnungen und Hotelzimmer. Ich könnte mir nicht vorstellen, mit einem Travel Scoot in der Wohnung herumzufahren.
Für mich ist der geeignete “Allrounder” bei Reisen der Aktivrollstuhl mit der elektronischen Unterstützung in den Rädern. Damit kann man gegebenfalls auch in der Wohnung oder im Hotel herumfahren. Und längere Strecken draußen sowieso, vor allem dazu ist er (für mich) sehr geeignet. Und er lässt sich auch im Auto verstauen. Nicht so schnell wie einen Travel Scoot, aber nach etwas Übung geht das Räder abnehmen und verstauen des Rollstuhls auch relativ schnell.
Die alte Technologie war auch gut. Ich bin damit prima zurecht gekommen.
Bei mir gut eine Minute
Bist du den denn schon mal selbst gefahren Nalini?
Der travelscoot ist recht kompakt
Maße und Details im folgenden Flyer
https://escooter.de/media/8c/43/b8/1701780686/Escape_Final_DE.pdf
Die E-motion-Räder sind mit acht Kilo pro Rad schwerer, deswegen geht es bei mir nicht ganz so schnell. Ich brauche etwa fünf Minuten, und in Phasen, in denen ich geübt bin, kann es auch mal nur drei oder vier Minuten dauern.
Selbst gefahren bin ich ihn noch nicht. Aber hier vor Ort habe ich schon jemanden damit fahren gesehen. Ja, er ist kompakt, aber so wie er gesteuert wird, für enge Innenräume nach meiner Einschätzung nicht so gut geeignet. Da lässt sich ein Rollstuhl exakter steuern.
Nur meine Meinung. Ich will nicht vollends ausschließen, daß ich mich irre. Aber fast 
Auweia,
perfekte Expertise 
Zumindest in deiner Vorstellung. Jedes Fahrzeug braucht wohl etwas Eingewöhnung
Ach… du als Fußgänger kennst dich also aus?
Erstaunlich
Oder etwa Provision?
Wie ich oben schon geschrieben habe, geht es nicht nur um die Steuerung, sondern auch um das Auf- und Absteigen. Das ist beim Travel Scoot komplizierter als beim normalen Rollstuhl. Ich erinnere mich an den Foristen Uwe, der schrieb, er konnte seinen geliebten Travel Scoot irgendwann nicht mehr nutzen, da das Drauf- und Runterkommen für ihn zu kompliziert wurde.
So weit meine Theorie. Wie es mit einem Travel Scoot im engen Hotelzimmer oder sogar im Badezimmer dann letztendlich klappt, darf jeder für sich ausprobieren …