Guten Tag,
Ich in Katha, 28 Jahre und habe vorletzte Woche die Diagnose MS bekommen.
Ich arbeite als Krankenschwester, volle Stelle im 3 Schicht System, bin seit dem 01.06 stellvertretende Stationsleitung.
Meinen ersten Schub hatte ich bereits im November 2023. Der als solcher zunächst aber erstmal nicht als MS bezeichnet wurde. Es fing mit taub werden des re. Armes an, bis es hochzog und nach ein paar Tagen die komplette re Körperseite war. Ich bekam 5 Tage eine Cortison Stoß Therapie. Symptome waren komplett reversibel. Sie sagten hier es wäre eine transverse Myelitis. Läsion im HWS 2, deutlich.
Vor 2 Wochen bekam ich erstmal wieder Symptome. Diesmal war es der Unterkörper beidseits. Von den Füßen bis in den Imtimbereich hoch. Wieder Cortison Therapie. Dadurch das es jetzt das zweite Mal war, sind nun die Kriterien erfüllt und mir wurde gesagt, dass es MS ist. Es ist nun über eine Woche her, es ist wieder Gott sei Dank vollkommen reversibel. Hier war es dieses Mal eine Läsion im HWS 7/8, aber Dijon abklingen, Symptome kamen verspätet.
Sie meinten zu mir das MS sei früh erkannt und ich hätte eine gute Prognose.
Im Arztbrief schreiben sie "MS Schub bei bek. MS. Wobei ich es jetzt erst erfahren habe, dass es MS ist…
Ich soll wohl eine Dauertherapie mit Kesimpta bekommen,am Donnerstag ist mein erster Termin beim Neurologe.
Ich habe mich noch nicht so viel damit befasst, außer was genau diese Erkrankung ist, weil ich recht schnell auf schlimme Geschichten gestoßen bin und dann meine Recherchen abgebrochen habe…
Ich weiß irgendwie nicht wo ich anfangen soll und wie ich damit umgehen soll. Habt ihr Tipps?
An meiner Arbeitsstelle habe ich bereits mit meiner Leitung gesprochen. Dieser ist sehr Verständnis wohl, es wird mit angeboten die nächsten 2 Monate aus den Nächten raus geplant zu werden, wenn ich es brauche, könne man lich auch generell aus den Nächten planen. Wenn mir die Stationsleiterstelle zu viel wäre, können ich sie Problem auch wieder abgeben. Also mir wird sehr positiv entgegengenommen getreten.
Trotzdem hatte ich ein leichtes Gefühl von, als wäre ich jetzt ein Pflegefall oder so … konnte ich irgendwie nicht abschütteln…
Ich würde gerne erstmal schauen wie die Dauertherapie auf mich wirkt und dann entscheidenden was ich mache…
Aber ich fühle mich irgendwie unwissend und unvorbereitet…
Vielleicht geht/ging es jemanden ähnlich und ihr könnt mit von euren Erfahrungen berichten?
Wie gesagt Tipps?
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