Hallo Petra,
ich hatte rechts eine Hüft Tepp. Da ich Tag und Nacht zunehmend Schmerzen hatte, entschloß ich
mich nach langem Zögern doch zu dieser OP. Es wurde mir zu, und auch deutlich,wegen der MS, ab-
geraten. Letztlich waren die Schmerzen doch so stark, daß ich alles was hinterher sein wird annehmen wollte. Und genau das hab ich wohl jetzt. Die OP und der KH-Aufenthalt (8 Tage) ver-
liefen ohne Komplikationen. Keinerlei Beschwerden mit der Narbe, und deren Verheilung. Am 8.Tage
wurde ich liegend mit dem DRK in die Reha transportiert. Dort war ich 3 Wochen. Ich benutzte von
Anfang an den Rollator, anstatt Krücken, weil ich damit viel sicherer war. Bloß im Moment kann ich
eben, wegen der MS Beschwerden, deutlich schlechter gehen. Ich hoffe, das ist nur vorrübergehend.
Eine OP bedeutet immer ein Risiko, aber bei mir ging alles gut. Dies wünsche ich dir auch.
Nivea

Hallo Nivea,

herzlichen Dank für Deine Antwort.

ich habe die Nekrose durch viel Kortison ( in 2 Jahren über 40 gramm ) bekommen. Bei einer Nekrose macht man im bis zum 2. Stadium eine Anbohrung, so sollen sich im Hüftgelenk neue Blutgefäße bilden, aber auch dann sind die Erfolgsaussichten wenn man weiter Kortison bekommt sehr gering, ca. 20 bis 30 %.

Bei mir ist es im Stadium 2-3, eine Anbohrung hätte noch weniger Aussicht auf Erfolg, das wollte ich mir nicht antun auch, weil ich mit Anbohrung ca. 3 Monate an Krücken hätte laufen müssen, da das Hüftgelenk nur minimal bis garnicht belastet werden darf und wegen der Nekrose einige Jahre später doch das Gelenk hätte ausgetauscht werden müssen. Ich weiß ja nicht ob es mir dann mit der MS nicht noch schlechter geht.

In welcher Reha warst Du? Ich suche eine, die sowohl neurologische als auch orthopädische Probleme behandelt.

Meinst Du, Du hast im Moment einen Schub?

Liebe Grüße

Petra