Ich bin 62 Jahre, habe seit 02/2023 MS, Symptome:linke Gesichtshälfte leicht Taub, linke Beinparese, Fatiuqe, Gleuchgewichtsstörungen.Habe bis dato 4 Schübe gehabt. Medikament:Kesimpta, alle 4 Wochen.
Seit Ende 2023 stelle ich fest das meine Zähne immer schlechter werden, öfters beim Zahnarzt(das nervt einfach.)
Hat jemand damit auch Probleme
Hallo Sylle, willkommen im Forum.
Ich habe aktuell keine ungewöhnlichen Zahnprobleme, möchte dir aber trotzdem eine Antwort geben.
So weit ich weiß, führt die MS alleine nicht automatisch zu ungewöhnlichen Zahnproblemen. Meine Zahnprobleme, die ich seit der Diagnose hatte und habe, lagen vollkommen im Normalbereich.
Und ob Kesimpta zu Zahnproblemen führen kann? Ich hatte noch kein Kesimpta, aber B-Zell-Depletion durch Rituximab. Also ein ähnliches Wirkprinzip. Die B-Zell-Depletion hatte bei mir keine spürbaren Auswirkungen auf die Zähne.
Das ist mein Wissen und sind meine Erfahrungen. Vielleicht melden sich ja noch andere, die etwas berichten können.
Moin, also schlechtere Zähne nicht. Aber durch die Anspannung im Kiefer verschieben sich ein paar Zähne… Das macht mir sorgen.
Die Anspannung wird stärker, wenn sich meine Symptome verschlechtern.
Wie der Spruch “Die Zähne zusammenbeißen”.
Danke für die Antworten, mir ist eben aufgefallen das ich öfter zum ZA muss, wegen Schmerzen. Früher war ich 1x im Jahr zur Kontrolle und hatte keine Probleme.
Im vorschreitenden Alter verkleinert sich der Kiefer und der Speichelfluss kann geringer werden. Sehr gute Pflege und regelm. Kontrollen sind wichtig. Sprich deinen Zahnarzt darauf an, was du tun kannst.
Mein Zahnarzt sagt, dass er an meinen Zähnen bzw. eher am Zahnfleisch sehen kann, wenn die MS mich wieder stärker ärgert.
Es gibt inzwischen Studien darüber, dass es tatsächlich einen Zusammenhang gibt … ähnlich wie auch bei der Darmgesundheit.
Und worin besteht dieser Zusammenhang? Was macht die MS mit den Zähnen und mit dem Zahnfleisch? Ich habe bisher davon nicht gehört, es würde mich aber interessieren.
PS Bei mir sind es nun schon seit vielen Jahren vor allem Verschleißangelegenheiten wie Herausbrechen einer Füllung und Erneuerung oder wenn die Füllung nicht erneuert werden kann, das Setzen einer Krone. Verschleiß dürfte aber nichts mit MS zu tun haben. Zahnschmerzen hatte ich schon lange nicht. Mein Zahnfleisch wurde vom Zahnarzt positiv beurteilt, das sei sehr gut in Ordnung.
Entzündungen im Mundraum können das Immunsystem belasten. Bestimmte Bakterien werden mit einem schlimmeren MS Verlauf in Verbindung gebracht.
Aber genauer weiß ich es leider auch nicht.
Seit einiger Zeit befinde ich mich jetzt in einer Paradontose Behandlung. Letzte Woche war ich wieder beim Zahnarzt und dieser hat erneut auch auf den positiven Effekt im Blick auf die MS Erkrankung hingewiesen.
Danke für deine Antwort.
Ja okay, das unterschreibe ich, daß sich Störungen im Mundraum wie Entzündungen auf das Immunsystem und somit auch auf die MS negativ auswirken können. Zum Beispiel weiß ich aus der Fachliteratur, daß Zahnextraktionen Schübe triggern können. Also, ich stimme dir zu, wenn es um diese Richtung eines Einflusses geht:
Störungen von Zähnen oder Zahnfleisch
können die MS triggern.
Aber umgekehrt, nämlich diese Richtung:
MS
triggert Störungen von Zähnen oder Zahnfleisch
davon ist mir nichts bekannt. Und ich habe auch keine Idee, in welcher Weise und mit welcher Erklärung das stattfinden sollte.
Mein Zahnfleisch hat seit Jahren hin und wieder mal komische “Anfälle”. Damit meine ich, dass sich das Zahnfleisch plötzlich zurückbildet, auch so schlimm dass ich Angst kriege die Zähne fallen aus. Das ist dann ein Spuk von wenigen Tagen und so wie es aus dem Nichts gekommen ist ist es auch aus dem Nichts wieder vorbei, wenn ich gerade entscheide ich sollte damit dringend mal zum Zahnarzt.
Teilweise liegen so lange Pausen dazwischen, dass ich es immer wieder vergesse, bis es dann wieder auftaucht. Zuletzt passiert letztes Jahr Ende August, als mein Körper noch mit Schub und Kortison beschäftigt war. Seitdem denk ich auch, dass es mit meiner MS-Aktivität zusammenhängt.
Ich komme gerade von einem Alternativmediziner, wo ich das Blut auf diverse Werte untersuchen lassen will, die sonst unter den Tisch fallen. Er hat mich sehr genau nach meinen Zähnen gefragt. Er sagt, dass (unerkannte) Entzündungen, vor allem der Weisheitszähne, MS verschlechtern können.
Also die Theorie, dass schlechte Zähne MS triggern, und nicht, dass MS Zähne schlecht macht.
Ich habe tatsächlich einen Backenzahn, der seit Jahren Ärger macht, und auch nach Wurzelbehandlung immer noch sporadisch weh tut. Ich würde ihn schon längst entfernen lassen, wenn ich sicher wäre, dass die Schmerzen nicht vom Nebenzahn kommen…
Fundsachen zu Kortison und Zahnfleisch:
Patienten, die kortisonhaltige Asthmasprays nutzen, leiden oft an Mundtrockenheit. Hier ist das konsequente Ausspülen des Mundraumes nach der Inhalation entscheidend, um Karies und Zahnfleischrückgang vorzubeugen.
Wenn man das Kortison infundiert wirkt es wmgl. noch umfangreicher 
Spannend. Das erklärt aber nicht die Male die Jahre davor 
Ich habe die Google-KI gefragt: Kann MS Zahnprobleme verursachen?
Das Ergebnis scheint mir recht einleuchtend. Danach gibt es eine Auswirkung der MS auf die Zahngesundheit, der Einfluss ist aber indirekt:
KI Anfang
Multiple Sklerose (MS) kann indirekt zu Zahnproblemen führen, da körperliche Einschränkungen, Begleitsymptome (wie Fatigue) oder Medikamente die Mundhygiene erschweren und Mundtrockenheit begünstigen. Zudem können MS-bedingte Nervenschmerzen (wie die Trigeminusneuralgie) fälschlicherweise als Zahnschmerzen wahrgenommen werden.
Zahnprobleme können sich auf Multiple Sklerose auswirken:
Entzündungsherde: Unentdeckte Entzündungen an Zähnen oder im Kiefer (z.B. Parodontitis) belasten das Immunsystem und können entzündliche Prozesse im Körper verstärken.
Medikamentöse Belastung: Langjährige Therapien oder Kortisonstöße können den Zahnschmelz oder die Knochendichte angreifen.Für MS-Patienten ist eine gründliche, regelmäßige Zahnvorsorge besonders wichtig.
KI Ende
Da mag die KI recht haben, erscheint mir auch einleuchtend. Mich würde interessieren, ob von Euch jemand nach beseitigten Zahnproblemen schon mal eine positive Auswirkung auf die MS bemerkt hat? Lg Claudia
Ich hatte allerhand Zahn- und Kieferprobleme. Eine OP und viele Behandlungen spaeter geht es mir in Bezug auf MS weder besser noch schlechter.
Klar, Entzuendungen und Schmerzen belasren ungemein aber das MS direkt Zahnprobleme ausloest glaube ich nicht.
Bis auf eine Ausnahme: der Speichelfluss kann geringer sein, was Karies foerdert. Das war bei mir der Fall. Daher immer viel trinken und den Mundraum feucht halten.
Ich gehe 2x Jahr zur Kontrolle und lasse meine Zaehne alle 5-6 Monate reinigen. Seitdem habe ich keine Probleme mehr.
Zahngesundheit ist meine Top Prioritaet.
Dass MS direkt die Zähne verschlechtert, habe ich bei mir nicht festgestellt. Dein Zeitraum ist sehr kurz zwischen MS-Diagnose und Zahnbeschwerden.
Da ich vieles an NEM ausprobiert hatte, würde ich sagen, dass Essig oder Vitamin C bzw. Zitronen, Wacholder usw. meinen Zähnen durchaus spürbar geschadet haben.
Auch die Verspannung und Austrocknen sollte man nicht unterschätzen. Hier hilft mir gut CMD (Zahnarzt kann es bei MS eigentlich immer wieder verschreiben) und gegen die Trockenheit nehme ich jeden Abend Gelositin, wobei es viele Mittel gibt, ich mag halt Zitrusdüfte:
Moin,
ich musste mich im Frühling von einem Backenzahn verabschieden, obwohl ich regelmäßig zur Vorsorge/Zahnreinigung gehe…
…meine Zahnärztin meinte, dass es sein kann, dass sich durch die Krankheit/Kesimta die Zusammensetzung des Speichels verändert und die Zähne deshalb anfälliger werden…außerdem nehme ich regelmäßig Foster…trockenen Mund kenne ich auch…hoffe, dass es nicht weitergeht:wink:
Kurz gesagt: Trockener Mund = Karies. Achtet auch auf die Zahncreme, manche Marken trocknen den Mund komplett aus.