Hallo Andy, naja, Einschränkungen haben wir doch alle, der eine mehr, der andere weniger.
Letztgenannte sind die Glücklichen, die von sich sagen können, sie spürten die MS im Alltag kaum. Das gibt es erfreulicherweise, konnte ich auch hier im Forum schon des öfteren lesen. Und am anderen Ende der Skala die sehr schwer betroffenen. Zur schweren Betroffenheit muss ich nicht viel sagen, wir wissen ja alle, mit was diese Erkrankung so alles aufwarten kann. Und zwischen den Enden der Skala jede Menge Zwischenstufen mit den oft zitierten 1000 Gesichtern.
Mich schränkt vor allem die Gehbehinderung ein. Kann aber trotzdem noch gefühlt relativ viel machen, was mich interessiert und was mich glücklich macht. So daß ich sagen kann, ich habe mich damit arrangiert, zumindest einigermaßen. Das Arrangiert-Sein stellte sich aber nicht von heute auf morgen ein, sondern war ein langer Prozess.
Trotzdem gibt es auch die Momente, in denen es mich nervt. Ich versuche, nicht allzu lange darin zu verharren und sage mir, Augen zu und durch, hilft ja nichts…