Was du offenbar nicht berücksichtigst: Entzündungen im Gehirn haben nicht nur körperliche, sondern auch psychische Auswirkungen.

Meine frühere Angststörung war keine Folge einer „schlechten Kindheit“, sondern stand in direktem Zusammenhang mit einer entzündlichen Erkrankung des Gehirns/Nerven. Viele Betroffene entwickeln infolge neurologischer Schädigungen Depressionen – das ist gut belegt. Psychische Symptome sind hier Folgen, keine Ursachen.

Die Aussage, wer keine psychischen Symptome habe, könne neurologische Beschwerden haben, ist daher nicht haltbar – und umgekehrt gilt ebenso: Psychische Symptome schließen eine organische Ursache nicht aus, sondern sind häufig Teil des Krankheitsbildes.

Ein Psychiater ist ein Facharzt, der eng mit Neurologen zusammenarbeitet. Was du offenbar meinst, sind Psychotherapeuten, die sich primär auf Gesprächs- oder Verhaltenstherapien konzentrieren. Das sind zwei völlig unterschiedliche Professionen.

Ich war bereits vor meiner Diagnose in psychiatrischer Behandlung. Dort wurden u. a. Entzündungen der Rückennerven festgestellt, ausgelöst durch körperliche Belastung. Ja, Psychiater führen auch somatische Untersuchungen durch. Die Vorstellung, dort gingen nur Menschen mit schweren psychotischen Erkrankungen hin, ist schlicht falsch.

Ein rein auf körperliche Symptome verengter Blick macht eine erfolgreiche Behandlung nahezu unmöglich. Jeder seriöse Neurologe berücksichtigt auch die psychische Dimension, insbesondere bei Erkrankungen wie ME/CFS bzw. Fatigue-Syndromen. Ohne diesen ganzheitlichen Ansatz geht es nicht.

Ein Psychiater „kümmert sich“ nicht um persönliche Lebensprobleme im Coaching-Sinne, sondern diagnostiziert und behandelt Erkrankungen.

Das ist medizinisches Grundwissen.

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Und nun mein letzter Post: Mir kann es vollkommen egal sein, ob du eine Diagnose bekommst oder nicht. Da du alles abwehrst und Cherry Picking betreibst (neuologische Diagnose bitte gerne, aber ohne die Psyche zu betrachten), sehe ich keinen Erfolg für dich.

Du willst alle unbedingt davon überzeugen, dass du diese oder jene Krankheit hast. Um glaubhafter zu wirken, dichtest du einfach Gegebenheiten hinzu die nicht stimmen. Was du damit bezweckst, ist mir schleierhaft.

Du hast nach Hilfe gefragt und diese erhalten. Entweder du setzt dich damit näher auseinander oder eben nicht. Wir haben dich in ein paar Wochen vergessen, ebenso die Ärzte mit denen du zu tun hattest.

Ich schreibe deswegen so ausführlich, damit es auch andere lesen können. Es kommt hier sehr oft vor, dass viele nicht wissen was die Psychiatrie eigentlich für ein Fachgebiet ist.

→ Ein Psychiater ist ein Facharzt für psychische Erkrankungen. Er hat Medizin studiert und danach eine mehrjährige Facharztausbildung in Psychiatrie absolviert.

Kurz gesagt: Ein Psychiater diagnostiziert und behandelt Erkrankungen des Gehirns und der Psyche medizinisch.

→ Ein Psychotherapeut behandelt psychische Erkrankungen mit Gesprächstherapie, nicht mit Medikamenten.

Wer so krank ist wie du, bei dem kann psychisch nicht alles zum Besten stehen. Falls doch, dann bist du die absolute Ausnahme. Ich glaube nicht, dass deine Entzündungen einen grossen Bogen um deinen Temporallappen gemacht haben.

“Bitte geh zum Neurologen / Psychiater und sag dass du nicht nur MS hast, sondern auch ein Problem mit deiner Persönlichkeit haben könntest! Du bekommst vielleicht Hilfe.”

Nicht nur vielleicht, ich habe diese Hilfe auch bekommen - und angenommen. Im Gegensatz zu dir, bin ich motiviert aktiv etwas an meiner Situation zu ändern. Psycho- und Physiotherapien sind absoluter Luxus. Medikamente sind eine Sache, Stress- und Fatiguemanagement eine andere.

Und nun bin ich raus, ich habe zu arbeiten. Danach geht es zum Training und der Haushalt muss ebenfalls gemacht werden. Viel Erfolg.

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Mal einen ID-Check machen? :smile:

Es gibt so viele verschiedene Wuffels…:wink:

Wohl wahr. Und manchmal gibt es so viele verschiedene Namen für sie. :joy:

Sie hat ja gar nicht MS, sagt sie ja selbst. Darum frag ich mich, warum man sich überhaupt noch mit ihr auseinandersetzt. Wäre sie respektvoll und freundlich wäre das ja ok, aber so??

Einfach ignorieren würde das Problem vielleicht lösen, dann geht sie in ein anderes Forum und mischt dort auf. Wahrscheinlich geht es ihr auch nur darum.

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@FujurFujur hat hier alles was es zu sagen gibt gesagt.

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Ich dachte schon Du gibst dem Mädel einen Keks :+1::smiling_face_with_three_hearts:

Genau gib ihr auch einen Keks vllt verschwindet sie endlich - wie sagte das Mädel - doofen MS Forum wo blöder Weise nur über die MS geschrieben wird - das ist aber auch zu blöd :smiling_face_with_three_hearts::+1:

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Nein, Kekse gibt es von mir nur wer brav ist. Du bekommt morgen einen Lastwagen vorbeigebracht.

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Ich möchte doch aber auch!!! :disappointed::disappointed::wink:

Als ich während meiner Chemo massiv an den Gewicht verloren hab war ich ua wo massiv Magersüchtige waren. Ich bin mit meiner latenten Magersucht aufgefallen, es waren natürlich die NW der Chemo aber auch psychische Muster…
Wenn man mehrere Erkrankungen hat das Ende von vielen Träumen und Ziele aufgeben…. Ich mußte Selbstreflexion betreiben und meine Erkrankungen. Mußte mich mit den Folgen auseinander setzen. Deshalb fand ich die Bemerkungen tw ziemlich peinlich.
Ich habe mich ziemlich lange mit den unterschiedlichen Verläufen auseinander setzen müssen. Das Agieren zeugt von ziemlich viel eigenen Mangel an Selbstreflektion. Wir mußten uns wohl alle mit den unterschiedlichrn Auswirkungen unserer Erkrankungen und dem Zusammenhang. Wir haben den körperlichen Aspekten und psychischen zu tun. Diese Komponenten haben Auswirkungen auf unser „normales“ Leben. Hinzukommen die ganz „normalen“ Herausforderungen des Alltags. ganz banal, einkaufen, kochen, soziales Umfeld, eigene Persönlichkeit, Wirkungen von Medis, ihre Nebenwirkungen. Sie sind nicht zu unterschätzen…
Wir haben hier im Forum mit der Komplexität der MS zu tun. Jeder auf seine Art.
In den Augen mancher Leute bin ich eine Simulantin, weil sie die Massivität meiner Fatigue und den damit verbundenen Konsequenzen….
Ok jetzt muß ich kochen um das Essen nicht wieder vergessend….

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Ja, du auch :slight_smile:

Ach du Schreck - zur Zeit brauche ich ja viel Energie- nehme sie dankend an und ich bin beschäftigt :+1: hab noch nicht die 10 / 11 Kilos durch die 0-Diät die ich nach der OP machen musste weil die geplünderte Lymphbahn sich nicht schloss und dann die Chemo noch einmal an Gewicht schlauchte - vllt nehme ich endlich durch die Kekse zu - und nun bekomme ich ein Problem muss mich entscheiden Schnee schieben oder Kekse essen :woman_shrugging::face_with_raised_eyebrow:und ab mittags bin ich im KH mh da könnte ich auch einige Kekse mitnehmen
Echt süß :smiling_face_with_three_hearts: Danke - Drück Dich

Ja, das ist ja alles kein Problem. Im Winter hilft ein Fettpanzer um sich wärmer zu fühlen, das spart Heizkosten und somit viele Nerven. Mit dem gesparten Geld kannst du dir im Sommer ein Boot auf dem See mieten. Allerdings solltest du dabei nur ein Boot pro Person einplanen, da das Fett durch die Kekse schon sehr ins Gewicht gehen kann. Spätestens im kommenden Winter bist du wieder dünn wie ein Hering und es kann wieder von vorne los gehen. Das habe ich bei meinen Vögeln im Garten beobachtet. Viel Erfolg.

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Du gibst deinen Vögeln Kekse???
Bin irritiert

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Nur zu Weihnachten. Ansonsten gibt es Rosinen und Haferflocken, heute musste ich 5 Mal nachfüllen. Ich kann mit stolz sagen, dass alle Tiere in meinem Garten adipös sind. Insbesondere meine Eichhörnchen. Die ernähren sich aber von den Mülltonnen, damit habe ich nichts zu tun.

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Nee lese mal richtig - fette Sonnenblumen … meine die Körner :sweat_smile:

Selten so gelacht, danke dafür :joy::joy::joy::joy:

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Adipöse Eichhörnchen…
Ich lach mich weg.:sweat_smile:

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