Immer nur MS, Schub, Cortison…

Um Wolf Biermann zu zitieren: “Das kann doch nicht alles gewesen sein. […] Da muss doch noch irgendwas kommen…”

Dass Menstruation und Migräne einander mögen, ist hinlänglich bekannt.

Die Schmerzqualität, besser -intensität der Migräne, ist aber (mit “Punkt” 45) rund um die vermaledeite Periode eine andere geworden.

Können andere Frauen aus der Runde das bestätigen? Habt ihr gute Erfahrungen mit Hormonersatztherapien gemacht?

Ganz generell: Was hilft euch durch diese enervierende Woche?

An alle Frauen, die den Schmarr’n schon erfolgreich hinter sich gebracht haben: Wann war’s bei euch endlich so weit? Wie lang muss ich mich in pseudojugendlicher Manier mit dem Blödsinn noch herumschlagen?

Bin - wie immer - gespannt auf eure Beiträge!

Mit Migräne hatte ich zum Glück nichts zu tun.
Bei mir war die Hormonumstellung mit um die 40 sehr deutlich, mit 49 war ich durch, und es war so erleichternd! Nehme jetzt allerdings aus gynäkologischen Gründen 2x die Woche Hormonzäpfchen, vor allem habe ich mich für die weitere Einnahme entschieden, da es sehr positiv auf meine Fatigue wirkt.
Meine Frauenärztin sagt ganz klar, dass man Hormone nicht von vornherein verteufeln soll, man mit MS aber vorsichtig das Thema angehen sollte.
Mir hilft es enorm

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@Briga Lass dir doppelt gratulieren: Dafür, dass du die Zumutung(!) hinter dir hast und dafür, dass du von Migräne verschont geblieben bist👍

Das mit den Hormonen ist halt so eine Sache…

In einer Apotheke hat mir die Diensthabende mal gesagt (ich hab damals die Minipille haben wollen): “Sie wissen aber eh: Wenn da verborgen irgendein Krebserl lauern sollte - so ein Hormonpräparat wirkt da wie der reinste Dünger…” (typisch österreichisch: Alles müssen’s dir maadig machen🙄)

Auch wenn ich es der unsensiblen Apothekerin nicht gleichtun will: Sei vorsichtig und lass dich regelmäßig anschauen…

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Also, meine Migräne hat sich durch die Menopause nicht verändert.
Bei mir konnte ich aber keine sicheren Zusammenhang zwischen Hormonen und Migräne erkennen. Meine Migräne kam und ging wie sie es wollte.
Bei mir wird und wurde sie aber zusätzlich immer orthopädisch getriggert. Aus Spannungsschmerzen wird gerne mal eine Attacke.
Mein Gyn hat wollte mir nie Hormone verschreiben. Ich hätte sie liebend gerne genommen, denn ich finde die Lebensphase furchtbar. Warum denn gleich Wechseljahre? Wechselmonate täten es doch auch.
Was mir geholfen hat, nachdem sämtliche Migränetherapien nicht angeschlagen haben, war Akkupunktur. Seitdem habe ich wesentlich seltener und leichtere Attacken. Zusätzlich geht meine Physio oben an den bei auslösenden Triggerpunkt.
Anne

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Bin halbjährlich da, und statt täglich nehme ich die ja nur 2 x die Woche, passt und hilft :smile:

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Ich bin nun 56 und es ist noch nicht durch! Die Migräne gehört bei mir meist auch dazu. Ich nehm Yamswurzelsalbe anstelle Hormonersatz.

@katjuschkita Schei…benkleister :tired_face:

Ich unterstütze den Antrag: Wechselmonate statt -jahre!

Und wenn wir schon dabei sind. Kinder in die Welt zu setzen ist genug der Herausforderung.

Gefordert wird: Ersatzlose Streichung der monatlichen Zumutung!

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Hi,
ich probiere gerade auch mit einer Hormonersatztherapie 'rum, merke aber noch wenig Verbesserung. Kannst Du mir sagen, welche Zäpfchen Du nimmst?
Lieben Dank!

Ich bekomme Intrarosa