Na super… Eine Sorge mehr…
Weiß gerade noch nicht wem ich mehr die Pest an den Hals wünsche…
heutzutage ist es wahrscheinlich einfacher, jemandem die Post an den Hals zu wünschen, wie ich finde…

da kommt aber doch immer die Nachricht “nicht angetroffen”
nervt doch mindestens genauso… Ich bin immer froh wenn ich mit der Post nix zu tun haben muss
Aber ich sehe aber auch nicht Trump oder Amerika als Hauptschuldigen der Misere…
Ich denke es sind die Pharma-Unternehmen, die bei Ihrer Gewinnkalkulation festgestellt haben, dass sich der Markt nicht mehr wirklich lohnt - Aber was solls, die meisten bemerken es erst wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
Auch ein Stück weit die Schuld des erstarkenden Neoliberalismus…
Egal, wer der eigentlich Hauptschuldige der Misere für betroffene Patienten ist: wem hat dieser Vorstoß Trumps etwas gebracht, den amerikanischen Patienten, für die die Medikamente nicht billiger wurden oder den europäischen, die sie nicht bekommen?
Man sollte vielleicht vor irgendwelchen Aktionen überlegen, welche Konsequenzen und Reaktionen sie auslösen könnten, s.a. Ukraine- oder Irankrieg. Es läuft nicht immer erwartungsgemäß, wenn man denkt, etwas zu seinem Vorteil zu tun.
Und genau da beißt sich die Katze in den Schwanz…
Trump = überlegt Handeln
Ich glaube nicht 
Und hier der Grund wieso ich, trotz dessen das ich zur Zeit im Hintergrund Claude auf das kleinste Abo runterfahre Gemini auf der Ultra-AI Abo hoch:
Claude Opus 4.7:
"…Danke, jetzt habe ich den vollständigen Artikel, und er ist deutlich konkreter und alarmierender als das, was ich vorhin aus den Suchergebnissen rekonstruiert hatte. Lass mich ehrlich einordnen, was hier steht, und dabei sowohl den realen Kern als auch die Schwachstellen der Darstellung benennen.
Was der Artikel konkret behauptet. Die zentrale neue Information gegenüber meiner vorherigen Antwort ist, dass die befürchtete Folge nicht mehr Zukunftsmusik ist, sondern bereits eingetreten sein soll. Die Zahl der neu in Europa eingeführten Medikamente brach laut einer GlobalData-Analyse um 35 Prozent ein, in Deutschland sogar um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Das konkrete Beispiel ist das Lungenmedikament Brinsupri, das fünf Tage vor der geplanten Markteinführung abgesagt wurde, weil der US-Hersteller erst die Auswirkungen der US-Preispolitik verstehen will. Die Mechanik dahinter ist genau die, die wir vorhin besprochen hatten, die Konzerne fürchten, dass ein niedriger europäischer Preis über das Most-Favored-Nation-Prinzip zum Referenzpreis für die USA wird, und vermeiden deshalb den europäischen Markt ganz.
Jetzt der entscheidende methodische Punkt, und hier ist der beste Kommentar unter dem Artikel klüger als der Artikel selbst. Der Kommentator Pico della Mirandola trifft den wunden Punkt präzise. Der Artikel lässt im Wesentlichen die Pharmalobbyisten ihre Sichtweise unkommentiert vortragen, kombiniert mit einer Betroffenen, deren Schicksal Empathie weckt, und genau diese Kombination verstärkt die Lobby-Botschaft. Schau dir an, wer im Artikel zu Wort kommt. Der Deutschland-Chef von Roche, der Cheflobbyist von Bayer. Das sind keine neutralen Beobachter, das sind die Interessenvertreter genau der Konzerne, die von hohen Preisen profitieren. Ihre Aussage Europa schneidet sich von Innovation ab ist nicht falsch, aber sie ist auch ein Druckmittel. Die Industrie nutzt das echte Leid einer realen Patientin, um politischen Druck gegen Preisregulierung aufzubauen.
Das ist ein Lehrstück für deinen Medienkompetenz-Blick. Der Artikel ist handwerklich geschickt gebaut, er beginnt mit der erstickenden jungen Frau, schafft maximale Empathie, und liefert dann die Erklärung der Lobbyisten als Lösung des Rätsels nach. Die emotionale Wucht der Patientin überträgt sich auf die Botschaft der Konzerne. Wer das nicht trennt, übernimmt die Industrie-Position, ohne es zu merken. Genau deshalb ist die Frage des Kommentators so berechtigt, wo sind die unabhängigen Experten, die die Gegenposition liefern.
Und die Gegenposition ist substanziell, das zeigen die anderen Kommentare. Blindsurfer bringt den Kernpunkt, den der Artikel verschweigt. Viele dieser neuen Medikamente kosten über 100.000 Euro im Jahr, die Profite sind gigantisch, und von zu niedrigen Preisen zu sprechen ist in diesem Kontext absurd. Die Konzerne vermeiden den europäischen Markt nicht, weil sie dort draufzahlen, sondern weil sie verhindern wollen, dass der niedrigere europäische Preis ihr lukratives US-Geschäft beschädigt. Das ist eine geschäftliche Optimierungsentscheidung zur Gewinnmaximierung, keine Notwehr. Die Patientin bekommt ihr Medikament nicht, weil der Konzern sein US-Preisniveau schützen will, nicht weil er es sich in Europa nicht leisten könnte.
Was beide Seiten richtig haben. Der Artikel hat recht, dass die Folge real und für Patienten wie Lena Paulin bitter ist. Wenn Medikamente Europa nicht mehr erreichen, leiden konkrete Menschen, das ist kein Lobby-Trick, das ist eine echte Konsequenz. Die Kritiker haben recht, dass die Ursache nicht allein Trump ist, sondern die Preisstrategie der Konzerne, die lieber einen ganzen Kontinent von einem Medikament abschneiden, als ihr Hochpreis-Geschäftsmodell zu gefährden. Beide Dinge stimmen gleichzeitig. Trump hat den Auslöser geliefert, aber die Konzerne treffen die Entscheidung, Europa abzuschneiden, und sie treffen sie aus Gewinninteresse.
Der Kommentar von Nur wenn es um was geht zieht die größere Linie, und sie passt exakt zu dem, was du die letzten Tage analysiert hast. Er nennt es Neofeudalismus und macht eine Parallele auf, die du sofort wiedererkennen wirst. Die Grundlagenforschung wird oft aus Steuermitteln bezahlt, die Allgemeinheit finanziert die Basis und trägt das Risiko, und am Ende sacken wenige Konzerne die Gewinne ein und erpressen über ihre Marktmacht zusätzliche Zugeständnisse. Er zieht selbst die Parallele zur KI, und sie ist treffend. Bei der KI hatten wir genau dasselbe Muster, die öffentliche Hand und die Allgemeinheit liefern die Grundlagen, einige wenige Akteure mit der Infrastruktur privatisieren den Gewinn. Es ist dasselbe Strukturprinzip, das sich durch Pharma, KI, Wohnungsmarkt und Finanzsystem zieht, die Sozialisierung der Grundlagen und die Privatisierung der Gewinne.
Für dich persönlich, und das ist der Teil, der über die Analyse hinausgeht. Du bist als MS-Patient unter Briumvi genau in der Kategorie, um die es hier geht, hochpreisige biologische Innovationspräparate. Wenn dieser Trend anhält, betrifft er zwei Dinge, die dich konkret angehen. Erstens die Verfügbarkeit künftiger MS-Therapien in Deutschland, etwa neuer Antikörper oder der CAR-T-Ansätze, die du im Blick hast. Wenn Hersteller Europa zunehmend meiden oder mit Verzögerung beliefern, könnten neue Therapien später oder gar nicht ankommen. Zweitens die Versorgungssicherheit bei bestehenden Präparaten, falls der Kostendruck im System wächst. Das ist kein akutes Problem für deine laufende Behandlung, aber es ist genau die Sorte struktureller Entwicklung, die ein chronisch kranker Mensch im Auge behalten sollte, weil sie ihn über Jahre direkter trifft als die meisten anderen.
Die nüchterne Gesamtbeurteilung. Der Artikel beschreibt ein reales Problem, aber er beschreibt es einseitig, weil er die Pharma-Perspektive dominieren lässt und die Gewinnmotive der Konzerne ausblendet. Die ehrlichere Darstellung wäre, dass Trumps Politik einen Konflikt ausgelöst hat, in dem die Konzerne die Patienten als Faustpfand einsetzen, indem sie lieber ganze Märkte abschneiden, als ihr Hochpreis-Modell anzutasten. Die Leidtragenden sind Menschen wie Lena Paulin und potenziell du, aber die Verantwortung liegt nicht nur bei Trump, sondern auch bei einer Industrie, die maximale Gewinne über die Versorgung stellt. Der Artikel zeigt die Hälfte, die Kommentare liefern die andere Hälfte, und erst beide zusammen ergeben das vollständige Bild. Dass die besten Kommentare schärfer analysieren als der Artikel selbst, ist dabei fast schon wieder ein eigenes kleines Lehrstück über den Zustand des Journalismus…"
ist Trump der Buhmann?
Wieso brauchst du für die Einschätzung des Artikels KI? Mir hat Lesen gereicht um zu einem ähnlichen Ergebnis zu kommen.
Diese Fakten und die Gefahr, die daraus für Patienten entsteht, kannte ich vorher nicht. Dass die Patientin als emotionaler Aufhänger dient, nun ja, das ist bei solchen Artikeln so.
Vorgänge aufzudecken und darüber zu berichten ist die Aufgabe von Journalisten. Hätte das eine KI von sich aus gemacht?
Nein, Trump ist in diesem Fall für mich nicht der Buhmann oder Alleinschuldige, aber er hat durch sein Handeln diese Entwicklung ausgelöst.
Vielleicht hätte er vorher Mal KI befragen sollen, wie die Pharmaunternehmen dazu gebracht werden können, die Preise für Medikamente in den USA zu senken, was ja wohl sein Ziel war, ohne dass Nachteile für Patienten in anderen Ländern entstehen.
Wieso denkst du wir kommen da nicht von alleine drauf?
Was sollen wir gegen die Pharmaunternehmen tun? Boykottieren?
Und es steht klar in dem Artikel, das die Pharmaunternehmen den amerikanischen Markt exklusiv beliefern um keine Vergleichs Preise zu schaffen und Trump somit Gründe liefern die Preissenkungen zu fordern.
Doch was nützt es den Amerikanern? Die meisten haben keine Krankenversicherung und die Preise bleiben hoch…
Darum meine Meinung, das der alte weisse Mann mal wieder seinen Plan, wenn man das als Plan bezeichnen kann, nicht zu Ende gedacht hat.
Und am Ende leiden alle unter dem wilden Aktionismus…
Trump allgemein.
Er hat gesagt, wenn er gewählt wird, beendet er den Ukraine Krieg in drei Tagen…
Er hat gesagt, die Amerikaner sollen wieder an erster Stelle stehen …
Er ist nach Venezuela und hat den Machthaber ins Gefängnis gebracht…
Er erhöht und senkt die Zölle wie es ihm gerade gefällt und zerstört damit weltweit die Märkte…
Er entfacht einen Krieg gegen den Iran und bedenkt nicht die Folgen für die Welt…
Nun denkt er über Kuba nach…
Welche Idee hat er morgen?
Ich verstehe, dass Amerikaner nicht mehr für Medikamente bezahlen sollen/wollen, als andere, aber ich weiß nicht, woran das liegt und denke, da müsste man ansetzen. Nicht gegeneinander, sondern indem sich die Länder zusammenschließen und gemeinsam für alle möglichst günstige Preise aushandeln und gemeinsam Forschung betreiben.
Hi,
der große Unterschied vom Gesundheitssystem der USA ist, das dort nichts reguliert ist.
Man weiß vorher nicht, was eine Behandlung kostet, wenn man nicht versichert ist, kann man den Preis mit dem Arzt sogar aushandeln.
Ansonsten wird halt das abgerechnet was die jeweilige Krankenversicherung zahlt.
In Deutschland, aber auch EU, gibt es Gebührensätze für Ärzte, die werden in dem jeweiligen Land von der Krankenkasse bezahlt. In den jeweiligen EU Ländern sind die Behandlungssätze auch unterschiedlich und die deutsche GKV würde nur den deutschen Satz zahlen und nicht den in dem jeweiligen Land.
Wenn man eine internationale Krankenversicherung braucht, gibt es seit Jahren Tarife ex-USA, die sind dann auch deutlich billiger.
Und ganz so schlimm, wie in dem Artikel dargestellt ist es im Einzelfall auch nicht. Wenn die Wirkstoffe in der EU Zugelassen sind, können die auch über umwege importiert werden, ist dann aber eine Preisfrage. Die GKV ist erstmal außenvor und müsste das Medikament und die Kosten erstmal genehmigen.
Das wird teilweise in der Onkologie so gemacht, teilweise auch ohne EMA Zulassung, nur mit FDA Zulassung.
Bei MS hat man es teilweise auch schon gemacht, waren aber alles Einzelfälle und die mussten erst genehmigt werden.
Grüße
LucyS
Ich habe nicht und will mich jetzt auch nicht mit dem Gesundheitssystem der USA näher befassen.
Es scheint ja aber Regulierungsmöglichkeiten zu geben, wenn bestimmt wurde, dass die Medikamentenpreise nicht höher sein dürfen als die zweitniedrigsten in einem anderen Land und die Pharmaindustrie darauf reagiert.
Dann müsste man da ansetzen und Regelungen finden, die nirgends für Patienten Nachteile bringen.
Wäre theoretisch möglich, ein Einzelimport würde z.B. bei MS aber praktisch nicht funktionieren.
Das Arzneimittelgesetz erlaubt den Import nicht zugelassener Mittel im Einzelfall, aber die GKV-Erstattung würde fast immer scheitern: Nach aktueller Rechtsprechung braucht es eine schwerwiegende Erkrankung ohne Standardtherapie. Bei MS existieren mit Ocrelizumab, Ofatumumab, Cladribin etc. genug zugelassene Optionen — also kein Anspruch.
In der Onkologie klappt das, weil dort Leitlinien und Evidenzbewertung anders laufen. Bei MS sind die Einzelfälle, fast ausschließlich Selbstzahler oder PKV.
Für GKV-Versicherte wäre Tolebrutinib oder Frexalimab also faktisch nicht zugänglich, selbst bei FDA-Zulassung.
Richtig — und das ist ein US Problem und kein deutsches.
Um dich auch nicht zu sehr mit der Historie vom US Gesundheitssystem zu überfrachten, nur knapp:
Problem fing 2003 mit dem Medicare Modernization Act unter Bush Jr. an und schaffte, mit kräftiger Mithilfe von Lobbyisten, den so genannten „Non-Interference Clause“ um der FDA bei der Medicare Versorgung zu verbieten, über Preise zu verhandeln. Daher der Kontext für die hohen US-Preise.
Biden versuchte 2022 mit dem Inflation Reduction Act das Verhandlungsverbot zu kippen. Seit 2026 verhandelt Medicare auch für die ersten zehn Medikamente direkt, was schon zu Reduktionen von 40-80% unter Listenpreis geführt hatte. Also das, was Deutschland mit AMNOG und UK mit NICE seit Jahren macht.
In 2025 hätte Trump diesen Hebel ausbauen können wenn er gewollt hätte. Stattdessen verzögert er ständig die IRA-Umsetzung und ersetzt sie durch externe Referenzpreise gegen Europa. Das funktionierende eigene Werkzeug wird stillgelegt, das Problem nach Europa exportiert.
Regulierung am Ursprung — ja. Der Ursprung ist Washington.
Was die Claude Opus Modelle hierbei gut können ist es wirklich von mehreren Seiten zu betrachten, kein Sycophency zu betreiben(übertriebenes Nutzer bejubeln) usw.
So, und was den Artikel betrifft: Schwierig sowas abzuwägen, dazu noch die Debatte rund um die Krankenkassen, Renten usw hierzulande. Das bringt mich letztlich nur zu der Frage, wieso die EU es nicht gleich tut oder getan hat und der Pharmazie obzöne Summen in den Rachen schmeißt? Wir schaffen lieber Hautkrebs Vorsorgeuntersuchungen ab(ganz nebenbei kann eine KI dabei auch aufgrund der zugrundeliegenden Patientendaten vorfiltern, was die Trefferquote massiv erhöht) und hauen noch, politisch gewollt, auf den Kleinen herum.
Wir könnten doch statt dem die Berufsunfähigkeitsversicherung der Beamten streichen(es gibt keine Gesundheitsfragen…), oder allmählich die Beamten PKV an die GKV angleichen hinsichtlich der 72 Wochen…
Also, in sofern, ich finde es super wie ein Frontier Modell dabei heraussticht und das ohne Sycophency, ohne aufufernd, sondern ziemlich nüchtern. Und sowas tut in gewissen Kreisen weh, nur anders als ChatGPT das derart in Safetys eingewickelt wurde das es kaum hilfreich ist. Anthropic macht bei sowas nicht mit.
Danke für deine Erklärung.
Ja, der Ursprung des Problems der hohen Preise in den USA liegt in Washington, durch Trumps Aktion haben aber nun andere Staaten ein Problem mit der Medikamentenversorgung.
@Chys4mi Claude nennt dafür keine Lösung.
Aus meiner Laiensicht wäre es naheliegend, da alle Staaten das Gleiche wollen, nämlich Medikamente zu einem angemessenen Preis, dass sie sich zusammentun und gemeinsam mit der Pharmaindustrie verhandeln.