Aufpassen, daß ich nicht hinfalle und mir wieder was breche, wie am 1. Mai mein rechter Schenkelhals, seitdem ein neues Hüftgelenk, alle halbes Jahr meine Spritze, Prolia, nicht vergessen! Vitamin D 3 5000 täglich, schlucke ich zum Glück eh schon jahrelang und Kalzium Tabletten. Dass man von unseren Ärzten nicht mal andeutungsweise drauf hingewiesen wird, geschweigedenn mal kontrolliert wird, kotzt mich am Meisten an.
Grüße

Das glaub ich dir.

Hi Gartenfee,

da kann ich hinsichtlich fehlender Info durch Ärzte noch einen draufsetzen:
Im Rahmen meines diesjährigen Schubs wurde in der Charite im MRT ein Wirbelkörperbruch festgestellt. Das entnahm ich selbst dem Befund im Nachgang. Die Ärzte haben zwar ihr Kortison eingeträufelt, aber mich weder auf den bereits vorliegenden Bruch noch auf die Notwendigkeit einer Abklärung hingewiesen. Hab ich mich nach Kenntnisnahme selbst drum gekümmert.
Ergebnis wie zu erwarten: Osteoporose. Im November geht´s los mit Biphosphonaten.
Ich muss dazu anfügen, daß ich in 20 MS-Jahren nur 3 Stoßtherapien hatte.

Deshalb fasziniert es mich so, daß andere Corti einfach mal als „Nebenbeitablettchen“ reinfuttern. Die wirklich drastischen Langzeitnebenwirkungen tun nämlich nicht weh- erstmal zumindest. Und richtig, eigentlich müßte eine Knochendichtemessung nach Stoßtherapien und Corti-Langzeittherapien verpflichtend sein.
Als Bonbon: mein Blutzucker scheint auch dauerhaft „im Eimer“ zu sein.

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Hallo Miah
In meinem Befund, von der Osteoporose Ärztin, steht auch was von Bisophosphaten, eine Tablette pro Woche. Persönlich wurde mit mir darüber nicht gesprochen. Ich hab ja schon mit Prolia, alle halbes Jahr einmal ne Spritze, angefangen. Die Ärztin hat mir diesbezüglich erklärt, wenn zahntechnisch ein grösserer Eingriff anstehen sollte, ist es wohl angebracht diesen zwischen zwei Spritzterminen einzuplanen. Wegen Kieferknochen Stabilität.
Letzte Woche hatte ich nun zufällig einen Zahnarzt Termin. Ich hab den Doc auf meine Osteoporose Problematik angesprochen und auch auf die zwei Medikationen, Prolia und Bisophosphat. Ein Arzt äussert sich normalerweise nicht über seine Kollegen, schon gar nicht negativ. Er hat mir von Bisphosphonat auf jeden Fall abgeraten. Kann zu üblen Komplikationen mit dem Kieferknochen führen. Bei uns im Klinikum gibt’s wohl immer Info Veranstaltungen, vom Zahnarzt zum Hausarzt.
Die Hausärzte sehen das anscheinend ziemlich locker. Es sollte, bevor mit Bisphosphonat begonnen wird, der Zahnstatus kontrolliert werden, ansonsten muß mit der Einnahme 6 Wochen pausiert werden.
Kieferknochen ist bei dieser Medikation wohl ne Schwachstelle.
Grüße, Anita

Hallo Gartenfee,

ich kenne diese ganzen Informationen.

Zahnstatus steht bei mir alles vor Beginn der Therapie an. Im Übrigen ist das Risiko bei den relativ geringen Dosen an Biphosphonaten bei Osteoporose sehr, sehr gering - problematischer wird es bei hohen Dosen z. B. bei Chemotherapie und zur Vermeidung von Knochenmetastasen.
Bei mir übernimmt die Behandlung auch nicht die Hausärztin, ich bin direkt bei einem Osteologen. Der war sehr sorgsam in der Diagnostik und hat mir auch mehrere Therapiemöglichkeiten aufgezeigt.
Bei den halbjährlichen Spritzen ist mir die jeweilige Dosierung zu hoch und somit die Möglichkeit von Rissfrakturen.
Ein Pausieren der lfd. Therapie vor Zahnbehandlungen wird übrigens nicht mehr empfohlen, da die Biphosphonate über Jahre den Knochenstoffwechsel beeinflussen (auch nach Ende der Therapie) und eine Kurzpause daran gar nichts ändert.

Grüße MiaH

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