Liebe Community,
ich habe letztes Jahr die Diagnose MS bekommen.
Seit ca. einem halben Jahr spritze ich Plegridy aller 2 Wochen.
Zu Beginn habe ich keine Nebenwirkungen gehabt, außer rote Flecken um die Einstichstelle.
Seit den letzen drei Malen Spritzen beobachte ich immer stärker werdende Nebenwirkungen, die 2 - 3 Tage anhalten. Starke Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Und ganz ehrlich: es macht mich psychisch fertig.
Ich kann mir nicht vorstellen, ein Leben lang aller 2 Wochen eingeschränkt zu sein, wobei die Medikamente nichtmal einen Schub verhindern können. Und mit dem Wissen, dass es mir ohne wahrscheinlich viel besser gehen würde.
Einschränkungen durch die MS habe ich nicht. Die Symptome des letzten Schubes haben sich komplett zurückgebildet.
Mir kommt immer häufiger die Frage in den Kopf, das Medikament abzusetzen, weil ich irgendwie keinen Mehrwert darin sehe.
Erging es jemanden genauso und hat jemand diesen Schritt gewagt? Und wenn ja, wie erging es demjenigen oder ergeht es im Moment?
Ganz liebe Grüße!
die falsche Entscheidung getroffen zu haben, das wäre schon gut.
