Ich hatte heute meine Lumbalpunktion, die leider schief gelaufen ist. Der Arzt war ein Trainee und war sichtlich nervös und unerfahren. Spätestens bei seinem Bekenntnis, dass er an Gott glaubt und schon alles gut laufen würde, hätte ich gehen sollen. Habe ich aber nicht, weil ich nicht unhöflich sein wollte. Die Betäubung war unfassbar grausam, ich habe geweint und hatte furchtbare Angst.Danach hat er versucht, mich zu punktieren, was aber nach dreimaligen versuch nicht geklappt hat. Er war alleine, abgesehen mal von einer Schwester die dies ebenfalls zum ersten Mal gemacht hat. Der Versuch wurde letztendlich abgebrochen und alles soll bald noch einmal wiederholt werden. Ich kann das allerdings nicht.
Ich bin noch immer am weinen und zittern, so etwas ist mir noch nie passiert (und ich habe einiges hinter mir). Mein MRT zeigt Laesionen auf der linken Seite und sehr wahrscheinlich an mehreren Stellen an der Wirbelsäule. Auch meine Symptome deuten recht klar auf MS hin. Muss ich das alles noch einmal über mich ergehen lassen? Ich wohne in UK, falls sich jemand wundert. Ich will niemanden Angst machen, mein Erlebnis ist wohl die absolute Ausnahme.
Ich habe da auch kein Problem mit, es nur hätte da ein erfahrener Arzt dabei sein sollen. Selbst die Betäubung war nicht richtig gesetzt, ich konnte noch viel spüren. Himmel, ich dachte das wäre auf dem Level einer Zahnentfernung. Ich bin wohl ein Pechvogel par excellence. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal auf andere neidisch sein würde, die keine Probleme damit hatten. Wie schnell sich die Prioritäten ändern können.
, aber nein niemals was kritisches von so jemanden an dir machen lassen. (Wenn du die Möglichkeit hast mitzuentscheiden.) Wenn nicht, dann würde ICH aufstehen und ins nächste Krankenhaus fahren
Hatte während der Punktion schon Schmerzen - aber die höllischen Kopfschmerzen danach waren der Horror!!!:



