Hey, ich will hier mal kurz eine Antwort teilen, die beigefügten Links stelle ich auch dazu.
Zurzeit sammle ich noch privat ein paar Gedanken und hämmere sie erst dann durch Claude Code. Insbesondere, da es durchaus als komplex zu betrachten ist, wenn ein Algorithmus + BTC-Datenkrake mit Claude Opus kombiniert werden soll. Problem: Tokens händeln.
Wie dem auch sei, da ich ein Claude-Max-5x-Abo habe und gegenwärtig keinen großen Bedarf, kann ich so etwas durchs LLM jagen (Claude Opus 4.7 + adaptive Thinking). Hier die Antwort, Claude Opus 4.7 + adaptive Thinking:
"…Berechtigt. Die GPT-4-Daten waren Proof-of-Concept, du willst die aktuelle Lage. Hier ist sie.
Die zwei relevanten Modelle, Stand jetzt
Claude Opus 4.7 wurde am 16. April 2026 veröffentlicht, GPT-5.5 sieben Tage später am 23. April. Beide bringen 1-Millionen-Token Kontextfenster, beide sind explizit als Top-Modelle für agentische Workloads positioniert. Digital Applied Team Für deinen Use Case (Cross-Paper-Mining, MS-Literatur, ABC-Discovery) sind genau diese beiden die Werkzeuge der Wahl.
Hypothesengenerierungs-relevante Benchmarks
HLE (Humanity’s Last Exam) ist hier der entscheidende Benchmark, weil er Cross-Domain-Reasoning auf Expertenniveau testet, also genau das, was du brauchst, wenn ein Modell zwischen MS-Pathophysiologie, B-Zell-Immunologie und Drug-Repurposing-Datenbanken Verbindungen finden soll. Opus 4.7 erreicht 46.9% ohne Tools und 54.7% mit Tools. GPT-5.5 kommt auf 41.4% ohne Tools und 52.2% mit Tools. Ohne Tools führt Opus 4.7 mit einem Abstand von über 5 Prozentpunkten. DataCamp Bei GPQA Diamond (Graduate-Level Science Reasoning) ist es faktisch ein Unentschieden: Opus 4.7 bei 94.2%, GPT-5.5 bei 93.6%. DataCamp
Biomedizinisch-spezifisch
Hier wird es interessant: Für tiefe biomedizinische Forschung führt GPT-5.5 mit BixBench bei 80.5%, GPT-5.5 Pro erreicht 33.2% auf GeneBench. GPT-5.5 Pro pusht FrontierMath Tier 1-3 auf 52.4% und Tier 4 auf 39.6%, die besten veröffentlichten Mathematik-Zahlen im allgemein verfügbaren Frontier-Bereich. Digital Applied Team Heißt: Für rein biomedizinische Textverarbeitung und quantitative Analyse hat GPT-5.5 die Nase vorn, für reines logisches Cross-Domain-Reasoning Opus 4.7.
Real-World-Anwendung, die deine Frage direkt trifft
Genau das Szenario, das du beschreibst, läuft bereits produktiv. Derya Unutmaz, Professor am Jackson Laboratory for Genomic Medicine, nutzte GPT-5.5 Pro, um einen Datensatz von 28.000 Genen zu analysieren und produzierte in Minuten einen Report, für den sein Team normalerweise Monate gebraucht hätte. Brandon White, CEO von Axiom Bio, ging noch weiter und erklärte: wenn OpenAI dieses Tempo hält, werden die Grundlagen der Wirkstoffforschung bis Jahresende anders aussehen. VentureBeat Auf der Anthropic-Seite gibt es “Claude for Life Sciences”, ein HIPAA-konformes Toolset, das genau auf akademische Labs für Literature Mining und experimentelle Planung zielt. Im Stanford MedAgentBench erreichen Claudes agentische Agenten etwa 70% Gesamterfolg, 84% bei wissensbasierten Demonstrationsaufgaben. IntuitionLabs
Übersetzung in deine Frage
Für deinen konkreten Use Case, also “alle MS-Publikationen plus parametrisches Wissen, finde unentdeckte Verbindungen”, ist das Entscheidungskriterium nicht “welches Modell ist insgesamt besser”, sondern welche Subtask im Vordergrund steht. Wenn du Cross-Domain-Hypothesen willst, also “was hat das B-Zell-Depletions-Paper von 2019 mit dem Mikrobiom-Paper von 2024 zu tun”, dann ist Opus 4.7 dein Modell (HLE-Vorteil, plus laut DataCamp-Analyse besser für review-grade Output bei einzelnen Schüssen, also wo Genauigkeit pro Antwort wichtiger ist als Geschwindigkeit LLM Leaderboard ). Wenn du strukturierte Extraktion über Tausende Papers willst, also Pathways, Targets, Wirkstoff-Mechanismen aus Volltexten ziehen, ist GPT-5.5 (BixBench-Vorteil) das bessere Werkzeug. Realistischer Setup: Beide kombiniert, GPT-5.5 für die Extraktion, Opus 4.7 für die Hypothesensynthese. Das ist nicht meine Idee, das ist die etablierte Multi-Agent-Architektur, in der unterschiedliche Frontier-Modelle als spezialisierte Agenten zusammenarbeiten. Du baust das Pattern ja schon, nur für andere Daten.
Was definitiv nicht mehr stimmt: Die Aussage von vor zwei Jahren, dass LLMs für ernsthafte Forschung “nur Spielerei” seien. Die Modelle, über die du sprichst, sind aktuell in Top-Forschungsinstituten im produktiven Einsatz, mit dokumentierten Zeitersparnissen im Bereich Wochen-zu-Minuten und ersten experimentellen Validierungen…"
Sprich, ich mache zur Zeit Blödsinn mit dem LLM.
