Hallo zusammen,
ich hoffe sehr auf fachlichen Rat, da ich aktuell nicht mehr weiterweiß.
Am 27. Oktober wurde bei mir stationär im Krankenhaus eine Lumbalpunktion durchgeführt, um eine Meningitis auszuschließen. Der Befund war unauffällig.
Seit direkt nach der Punktion leide ich jedoch unter massiven und bis heute anhaltenden Beschwerden, u. a.:
• starke Übelkeit und wiederholtes Erbrechen
• ausgeprägter Schwindel (auch im Liegen, beim Aufstehen extrem)
• Sehstörungen (Flimmern, Unschärfe, visuelle Überforderung)
• Tinnitus / Ohrdruck
• Kopfdruck, Benommenheit, Gleichgewichtsstörungen
Die Symptome bestehen nun seit über einem Monat und schränken meinen Alltag massiv ein. Arbeiten, Termine wahrnehmen oder normales Gehen sind teilweise kaum möglich.
Ich war mehrfach wieder im Krankenhaus sowie bei verschiedenen Ärzten (u. a. HNO, Neurologie), habe jedoch zunehmend das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Häufig wird mir gesagt, dass „nichts Auffälliges“ vorliege oder dass es „nicht mehr von der Lumbalpunktion kommen könne“.
Für mich fühlt sich der Zustand jedoch unverändert real und belastend an.
Meine Fragen sind:
• Können solche lang anhaltenden Beschwerden nach einer Lumbalpunktion auftreten (z. B. postpunktionelles Syndrom / Liquorunterdruck)?
• Welche weiterführenden Untersuchungen wären sinnvoll (z. B. spezielles MRT, CT, Liquordruck, andere Diagnostik)?
• Ab wann sollte man auf eine gezielte Behandlung (z. B. Blutpatch) bestehen?
• Wie kann ich mich verhalten, wenn ich das Gefühl habe, medizinisch nicht ernst genommen zu werden?
Ich bin psychisch sehr belastet durch die Situation und habe große Angst, dass etwas übersehen wird.
Ich wäre für jede fachliche Einschätzung oder Empfehlung sehr dankbar.
Vielen Dank fürs Lesen

jeder Körper reagiert anders auf invasive Untersuchungen, wie LP und du scheinst ein paar Monate mit den Nebenwirkungen zu kämpfen haben, aber das es stetig besser wird, sollte dir Mut machen. Ich wünsche dir weiterhin eine gute Genesung und alles Gute 