Es heißt wohl dass Schübe sich meistens schon länger vorher ankündigen, bevor der große Knall kommt. Könnt ihr das rückblickend bestätigen oder hattet ihr auch schon Schübe die wirklich aus dem Nichts waren?
Ich hab ja noch nicht soviel Erfahrung. 2019 hatte ich wohl schon einen Schub mit massiver Kopfschmerzattacke und einseitiger Taubheit im Bein, aber keine Diagnose bekommen.
Und das ist so lange her dass ich mich nicht mehr erinnere wie es mir die Tage/Wochen vorher ging.
Jetzt der Schub im August mit Diagnose kam rückblickend aber wirklich nicht aus dem Nichts. Ich hatte Anfang des Jahres eine Wirbelsäulenversteifung. Nach so einer Operation war mein Immunsystem also wahrscheinlich über Monate volles Rohr aktiv. Als ich genug geheilt hatte um wieder am Leben teilnehmen zu können, wollte ich wohl zuviel auf einmal. Endlich wieder meine Mini-Arbeitsstelle, Freunde treffen, Sport und sonstige Unternehmungen, nebenbei weiterhin Nachsorge-Termine… Ich war eigentlich am Anschlag aber ich war so froh dass der Rücken endlich beschwerdefrei war und wollte alles auskosten.
Mehrere Wochen, vielleicht 1-2 Monate vor dem Schub habe ich mich nur noch schlapp gefühlt. Normalerweise ging das immer in den Griff wenn ich mich mal 1-3 Tage in meiner Wohnung zurückgezogen und einfach nur Ruhe hatte. Das hat aber nicht geholfen. Eine Woche vor dem Schub saß ich noch mit Freunden beim Kaffee und überlegte mit ihnen, ob ich mir irgendeinen hartnäckigen Infekt eingefangen und als einziges Symptom Erschöpfung habe.
Ich besitze auch eine Akkupressur-Bandage gegen Wadenkrämpfe. Meine Unterschenkel waren eigentlich schon längst an sie gewöhnt und gut auszuhalten. Aber die Woche vor dem Schub haben sie so höllisch weh getan wie beim ersten Mal 
Die Zeichen waren also da, ich hatte nur keine Ahnung 
Wie ist das bei euch? Warnt euer Körper euch vor oder kommen die Schübe aus dem Nichts?



Da hilft nur noch Augen zu und durch.

