Hallo Zusammen 
Ich habe meine MS Diagnose 2024 erhalten. Ich hatte damals Doppelbilder, die ich zunächst mit einfachem Schwindel verwechselte. Bis mir klar wurde, dass ich wirklich doppelt sehe vergingen einige Tage und mein Zustand verschlechterte sich dementsprechend auch sehr. Ich wurde daraufhin stationär aufgenommen und das MRT sowie die Nervenwasser Untersuchung ergaben den Befund MS. Es wurde über einige Tage mit 1 Gramm Kortison behandelt und ingesamt war ich 9 Tage im Krankenhaus. Danach dauerte es etwa 8 Wochen bis ich wieder normal sehen konnte. Das MRT zeigte bisher nur eine kleine Läsion die jedoch ungünstig am Hirnstam liegt. Daraufhin und wegen der Lage der Läsion wurde mir ein schneller Einstieg mit einer hochwirksamen Therapie nahegelegt. Da mich das Thema krass überforderte und ich mir auch Zeit mit meinen Impfungen nehmen wollte und zudem bei den vorgenommen Tests noch ein positiver Quantiferon Test rauskam (ohne Symptome/ ggf. latent) sollte ich dennoch der Prophylaxe halber erstmal 3 Monate Antibiotika nehmen. Was ich dann auch erstmal tat…. Ich dachte das ich diese Sachen erstmal hintermich bringen möchte bevor ich meinem Körper auch noch eine Immuntherapie aufbürde… In dieser Zeit zeigte sich im Kontroll MRT eine weitere aber kleine Läison an einer nicht so dramatischen Stelle. Daher startete ich mit Kesimpta erst ein Jahr nach der Diagnose (Start Kesimpta/Juli 2025. Die erste Dosis hatte die bekannten Nebenwirkungen (Grippeähnliche Symptome) und danach nichts mehr … zumindest bis im November 2025. Dort hatte sich ca. 48 Stunden nach der Gabe am Oberschenkel ein Entzündung gebildet die sehr schmerzte (was aber halt auch in den Nebenwirkungen erwähnt wurde. Es tat sehr weh, heilte aber innerhalb einiger Tage ab (ohne Begleiterscheinungen). Die Gaben im Dezember/Janaur und Februar wurden immer heftiger was die Entzündung anbelangt. Diese erstreckte sich in Form eines knallroten Kreises mittlerweile über den gesamten Oberschenkel (15-20 cm Durchmesser). Es tat höllisch weh, vorallem auch beim laufen und brauchte auch mind. 4-5 Tage bis es wieder zurückging. Anschließend verheilte es in einem blau/gelb rot gemusterten Kreis (Dauerte ca. 1-2 Wochen). Als ich diese Woche meinen Kontrolltermin beim Neurologen hatte und die Bilder zeigte meinte sie, dass sie sich nochmal informiert da ihr das so nicht bekannt sei. Daraufhin hab ich heute nun die Info bekommen, dass es vermutlich Sinn macht mein Medikament umzustellen. Und das Ocrevus (s.c.) in Frage kommt. Damit könnte dann bereits nächste Woche in der Praxis begonnen werden…. Ich fühle mich ehrlicherweise komplett überfordert
was wenn ich das nicht vertrage (ähnlich wie bei der Reaktion auf Kesimpta - und es viel schwerer ausfällt weil man das ja nur alle 6 Monate verabreicht…?!)
Hatte von euch jemand schonmal eine ähnliche Erfahrung gemacht?
Bin für jeden Ratschlag unglaublich dankbar 


