Hallo zusammen,

ich habe seit 2015 MS und seitdem auch keine Schübe mehr gehabt. Seit der Diagnose nehme ich Tecfidera und bin damit bisher eigentlich gut gefahren.

Jetzt wurde im aktuellen MRT festgestellt, dass zwei Herde im Rückenmark und ein Herd im Kopf größer geworden sind. Neue Herde sind keine dazugekommen. Laut Radiologie wurde dasselbe Gerät und dieselbe „Schichtung“ wie bei den vorherigen MRTs verwendet.

Meine Ärztin/mein Arzt empfiehlt nun, die Medikation umzustellen.
Ich tue mich aber gerade schwer, das einzuordnen:
Was bedeutet es genau, wenn Herde größer werden, obwohl keine neuen dazukommen und ich klinisch seit Jahren stabil bin?

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich freue mich über eure Einschätzungen und Erfahrungen.
Danke euch :herb:

Hallo Maxim, ich habe im Kopf und an der HWS Herde C2 bis C6 mit kleinen Übergang zu C7. Die Herde C3, C4 und C5 sind auch größer geworden - aber das Medikament Betaferon zu wechseln war kein Thema. Es trat auch keine Einschränkung auf bei mir. Obwohl der Herd an C5 dem Proffessor Sorge machte förmlich Angst :woman_shrugging:.
Es ist ja nun die Frage wo und welches Größenmaß bei Dir entstanden ist. Einschätzen können das wirklich deine behandelnden Ärzte - vielleicht lässt Du Dir erklären wo diese Viecher ( Herde) bei Dir gewachsen sind und welcher Schaden / Einschränkung entstehen könnte / wird. Vielleicht wäre das eine Idee. Was Du machen wirst :woman_shrugging: diese Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. LG​:sunflower:64

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Zu deinem Problem meine Meinung:

Ich selbst war seit über zehn Jahren nicht mehr im MRT. Solange ich keine wesentlichen Verschlechterungen spüre und ich mich stabil fühle, ist mir das MRT-Bild ziemlich egal. Und wenn man Glück hat, verschwinden oder verringern sich Herde sogar wieder von selbst.

Wie man mit dem Problem umgeht, das du beschreibst, ist mal wieder Mentalitäts- und Geschmackssache. Während der eine meine Haltung möglicherweise “unverantwortlich” findet, ist das für den Nächsten okay und nachvollziehbar. Muss jeder für sich entscheiden.

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Was verspricht sich der Neurologe denn von einer Umstellung des Medikaments? Welches Medikament soll denn das Wachstum von bereits bestehenden Läsionen bremsen bzw. stoppen?

Dass Medikamente möglicherweise NEUE Läsionen verhindern bzw minimieren können ist mir einigermaßen klar. Aber bei dir geht es ja um bereits bestehende Läsionen. Müsste dieses Medikament dann nicht so BHS überwinden und vor Ort arbeiten? Oder versteh ich hier was falsch?

VG Daniela