Hallo Zusammen
Ich bin 44 Jahre alt und habe seit 2009 die Diagnose MS. Bisher habe ich eine Basistherapie immer abgelehnt. In all den Jahren hatte ich etwa 2–3 Schübe.
Im Februar dieses Jahres hatte ich starke Spastiken in den Gliedmaßen sowie Kribbeln und Taubheitsgefühle. Mit Mydocalm und Physiotherapie sind die Beschwerden glücklicherweise wieder vollständig verschwunden.
Während dieser Zeit habe ich mich dann doch dazu entschieden, mit Kesimpta zu beginnen. Bevor ich starten kann, müssen jedoch meine Impfungen aufgefrischt werden.
Ich muss dazu sagen, dass mich bisher jede Impfung ziemlich umgehauen hat. Als mein Hepatitis-B-Titer kontrolliert wurde, stellte sich heraus, dass ich keine ausreichenden Antikörper entwickelt hatte. Deshalb wurde ich erneut geimpft. Diese Impfung hat mich noch stärker getroffen als die vorherigen. Plötzlich waren meine alten Schub-Symptome wieder da.
Daraufhin erhielt ich während fünf Tagen eine Kortisontherapie. Gemäß MRT war jedoch kein neuer Schub erkennbar. Leider wurde es trotz Kortison nicht wirklich besser. Aktuell habe ich extreme Verspannungen, wieder Kribbeln in Armen und Beinen sowie Taubheitsgefühle. Das Ganze ist sehr unangenehm. Die Beschwerden bestehen nun seit etwa drei Wochen nach der Kortisontherapie.
Inzwischen wurde erneut Blut abgenommen. Mein Hepatitis-B-Wert ist mit 22 IE/l weiterhin zu niedrig, weshalb ich nochmals geimpft werden müsste.
Mich würde interessieren: Wie sind eure Erfahrungen in einer ähnlichen Situation? Würdet ihr euch nochmals impfen lassen?
Geplant ist, dass ich am 18.06. mit Kesimpta starte. Meine Neurologin würde sogar sofort beginnen. Ehrlich gesagt habe ich aber Respekt vor den möglichen Nebenwirkungen der Medikamente. Wie ich auf Kesimpta reagieren werde, weiß ich natürlich auch nicht.
Wie würdet ihr an meiner Stelle weitermachen?
Vielen Dank für eure Erfahrungen und Inputs! 




vielleicht hätte PP echt noch was rausgeholt. Man wirds nie wissen…aber ich glaube die “kostenintensiven” Möglichkeiten werden generell immer limitierter auch für noch
Jüngere.
, wenn du schreibst “Immerhin haben sie mir umgehend das teure Ocrevus spendiert”. Das zeigt dass im “Notfall” wie bei gr. Gefahr neuer Schübe auch Impfungen durchaus mal hintanstehen dürfen.